Zuletzt gesehener Film 2011 (1. Beitrag beachten - Achtung Regeländerung!)

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Gangs of New York

8/10 - Epos über die Strassengangs in New York während der Bürgerkriegszeit in den 60 iger Jahren des 19. Jahrhunderts. Aufwendig und Bildgewaltig mit Staraufgebot inszeniert. Daniel Day Lewis ragt als Bösewicht mit Charakter über allen Anderen heraus und trägt die gesamte Geschichte. Allein seine beeindruckende Darstellung des "Bill The Butcher" macht den Film sehenswert. Kontrovers kann man die exzessive Gewaltdarstellung der Auseinandersetzungen zwischen den Gangs diskutieren. Am Ende ist es auf den Punkt gebrachte knallharte Action, die die Stimmung der Strasse und das Elend der armen Leute gut einfängt und dem Zuschauer drastisch vor Augen hält. Gute Unterhaltung.
 
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Vier Hochzeiten und ein Todesfall

Der Film war der Durchbruch für Hugh Grant. In diesem Film geht es um die Suche nach der wahren Liebe und ums Heiraten und die damit verbundenen Umstände. Auch nach vielmailgen schauen und nach all den Jahren hat mich dieser Film an einigen Stellen auch heute noch recht zum Lachen gebracht. Viele Kleine Episoden, mal lustig mal rührseelig aber intelligent miteinander Verknüpft. Die Kirchenszene mit Rowan Atkinson sollte man ruhig mal im englischen Original schauen, das ist es wert.

7/10


Darkcity

Als Vorgänger von Matrix hochgelobt geht es in diesem Film um Außerirdische, die eine Stadt kontrollieren und als großes Experiment betreiben. Auf 7.8 bei imdb gehyped hab ich den Film nicht verstanden, fand ihn auch recht fade und wollte nach 30 Minuten eigentlich abschalten. Ok, ich bin dann doch erst 10 Minuten vor Ende eingepennt und werde das nochmal nachholen müssen.

So eine 5/10
 
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The Hurt Locker (O-Ton, imdb) 8/10

Nach 16 Monaten habe ich es endlich mal geschafft mir The Hurt Locker anzuschauen. Besonders skeptisch war ich ja auch deswegen, da er bei der letzten Oscar-Verleihung 6 der begehrten Trophäen abgeräumt hat. Aber nicht nur bei den Oscars hat er abgeräumt, denn auch bei anderen Preisverleihungen konnte er Preise einheimsen. Eine Übersicht dazu findet sich hier: Klick.

Der Film dreht sich um die Bravo-Kompanie der U.S. Army Explosives Ordnance Disposal Einheit während des Irakkrieges im Jahr 2004.
Nach einem tödlichen Einsatz wird Sergeant First Class William James zur Bravo-Kompanie beordert um Staff Sergeant Thompson zu ersetzen. Schon während dem ersten Einsatz unter James’ Leitung wird Sergeant J.T. Sanborn und Specialist Owen Eldridge klar, dass James seine ganz eigene – zuweilen rücksichtslose – Art hat um mit solchen Situationen umzugehen. Und so versuchen sie Einsatz um Einsatz zu überleben.

Die Geschichte des Films ist mehr oder weniger episodisch aufgeteilt und gleicht eher einer Doku als einem Film. Hier war ich mir nach dem Schauen des Films lange nicht sicher wie ich diesen Umstand bewerten soll, mittlerweile aber bin ich der Meinung, dass genau dieser Umstand wunderbar zu dem Film passt.
Interessant ist auch, dass er insgesamt ein eher ruhiger Film ist, in dem es weniger darum geht Action in den Vordergrund zu stellen, sondern Spannung allein dadurch aufzubauen, in dem man einen über all die Jahre gänzlich unbeachteten Aspekt in den Fokus rückt und zwar das Entschärfen von Bomben. Auch wenn nicht viel passiert in dem Film und sich die Gefechte auf ein Minimum reduzieren, so erreicht er allein durch die Bombenentschärfungsszenen an Intensität. Auch die eigentliche Aussage des Films – die praktisch am Anfang schon vorweg genommen wird – ist zu jeder Zeit zu spüren und wird am Ende noch einmal kurz und prägnant auf den Punkt gebracht.
Positiv fällt weiterhin auf, dass er dabei angenehm unpolitisch ist, denn zu keiner Zeit bezieht er Stellung zu irgendeiner Seite oder glorifiziert das eigene Militär. Es geht wirklich nur um die Menschen und die möglichen Auswirkungen des Krieges auf sie. Natürlich, so etwas gab es schon oft (Apocalypse Now, Platoon u.ä.), aber nicht mit dieser Thematik und auf diese Art und Weise.

Allerdings kommt auch dieser Film nicht ohne Fehler aus, von denen viele nicht hätten sein müssen (anachronistische Fehler wie z.B. dass im Jahr 2004 Gears Of War auf der XBOX360 gespielt wird u.a.) oder Fehler die militärische Begebenheiten (Signalblockierer gegen fernzündbare Bomben, Uniformen etc.) betreffen. Hier muss man aber erwähnen, dass der Film ohne Unterstützung des U.S. Militärs bzw. von militärischen Beratern gedreht wurde, wodurch dieser Aspekt zu einem gewissen Teil aber verschmerzbar ist. Und vielen (auch mir) fällt dies auf Grund von Wissensmangel ohnehin nicht auf. Dennoch gibt es ein paar Sachen die selbst mir aufgefallen sind, so z.B. das Verlassen der Basis oder der Alleingang des Teams in der Green Zone.
Das alles mag einem negativ auffallen, sollte aber nichts an der eigentlichen Geschichte und ihrer Aussage ändern.

Eine gute Geschichte ist allerdings nichts ohne entsprechende Schauspieler und auch hier schafft es der Film zu überzeugen. Allen voran Jeremy Renner als William James. Seine Darstellung ist die wohl Beste im ganze Film und spielt die anderen ohne Probleme an die Wand, um es mal so auszudrücken. Aber ich will die anderen nicht schlechter machen als sie wirklich waren, denn auch Anthony Mackie oder Brian Geraghty – die beiden Kameraden von James – haben auch wirklich gute Arbeit neben Renner geleistet. Schade ist, dass Größen wie Guy Pearce oder Ralph Fiennes nur sehr wenig Spielzeit hatten. Verdient hätten sie durchaus mehr.
Der Rest der Schauspieler bewegt sich auf gutem/überdurchschnittlichem Niveau auch wenn es nur kleinere Nebendarsteller waren.

Besonders angetan hat es mir die technische Seite des Films, denn diese ist in meinen Augen wirklich sehr gut.
Ganz besonders aber ist es die – ich benutze jetzt mal den Fachausdruck dafür – Kinematografie, die es mir angetan hat. Hier haben Kathryn Bigelow und Barry Ackroyd ganze Arbeit geleistet um dem Film die Intensität zu verleihen, welche er schlussendlich auch bietet. Der Film wirkt trotz seiner sauberen und klaren Bilder (er wurde mit 4 Super 16mm Kameras gedreht) schmutzig, adrenalingetrieben und fesselnd. Auch das Editing ist erstaunlich gut genutzt wurden, so sind zum Beispiel einige Szenen in Zeitlupe gehalten wurden, wodurch deren Wirkung noch einmal gesteigert wurde.

Daneben bietet der Film aber auch sound- und musiktechnisch einiges, auch wenn gerade die Songs von Ministry mir nicht sonderlich zugesagt haben, so war der Film durchweg sehr gut vertont.

Abschließend bleibt zu sagen, dass The Hurt Locker mir persönlich sehr gut gefallen hat, was nicht zuletzt an der Geschichte (trotz seiner Fehler), den Schauspielern und der technischen Umsetzung liegt.
Aber ob die vielen Auszeichnung berechtigt waren? Nun, das ist eine Frage die ich nicht wirklich beantworten kann und auch nicht beantworten will.



http://www.cieenit.de/2010/12/30/the-hurt-locker/
 
Hotel Rwanda

Exzellente Schauspieler und eine schockierende Storyline. Super spannend und ich musste auch ein paar Tränen vergießen :-/. Absolut Empfehlenwert! Prädikat: Wertvoll 100% bestanden.

In dem Film geht es um einen Völkeraufstand in Afrika, wobei nur ein durch die UN geschütztes Hotel mitten im eskalierenden Aufrur der Bevölkerung Schutz geben kann. Allerdings ist der Schutz durch die UN nicht für immer und die brikere Lage spitzt sich zu...

http://www.imdb.com/title/tt0395169/ [8,3 von 10]

11/10
 
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American History X

Solch einen guten Film habe ich schon lange nicht mehr geschaut.
Schöne, traurige, dramatische Story, die zum Nachdenken anregt und zeigt, was Nationalsozialismus alles anrichten kann.

Es geht um zwei Brüder, die der rechtsradikalen Szene angehören.
Das ganze spielt in Amerika. Sie haben einen Hass auf Schwarze. Als der kleinere Bruder (Danny ) bemerkt, dass zwei Schwarze sein Auto klauen wollen, schnappt der Große (Derek) sich eine Pistole und tötet diese zwei Schwarzen. Danny ist völlig geschockt. Daraufhin muss Derek ins Gefängnis und befreundet sich mit einem Schwarzen.
Derek erkennt, dass die rechtsradikale Szene falsch ist, aber sein Bruder Danny ist auf dem gleichen Wege wie er.
Am Ende schafft es Derek seinen Bruder aus dieser Szene rauszuholen, aber Danny wird von einem Schwarzen erschossen, da er am Anfang des Filmes eine kleine Auseinandersetzung mit diesem hatte.

10/10
 
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madagascar im fernsehen
ich gebe dem film 9/10 punkten, einfach nur gut :D

ich finde ihn stellenweise etwas düster und unwohl, ansonsten sehr guter animierter film
 
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Skyline

Die Brüder Strause haben wiedereinmal einen suuuper Film abgeliefert !!
Glänzende Effekte wirklich schön anzusehen, aber ein Story die selbst Japanischen Trash Filmen nicht das Wasser reichen kann.Gepaart mit dem wirklich unterirdischten Filmende meines Lebens.
Spart euch das Geld.

1/10


The Town

Ein wirklich guter Film ,absolut sehenswert.Action ohne Ende gepaart mit Humor und guten Schauspielern.

9/10
 
U-900

Film ist zwar schon etwas älter, aber ein zweites mal kann man den Film schon mal anschauen, ist halt mit den typischen Atze Schröder Witzen "verfeinert" die das ganze witzig machen, ansonsten ganz lustig die "Wahre" Geschichte von MC-Donalds :D

8,5/10



The Town

Kurz gesagt Bankräuber verliebt sich in Geisel, ansonsten finde ich den Film nicht schlecht, Story ist ganz gut gemacht nix besonderes eher "standard" aber trotzdem gut inszeniert, für Aktion ist auch immer gesorgt wenn mal wieder eine Bank ausgeräumt wird.


8/10



Skyline

Also was soll ich dazu sagen, Story ist schon mal Müll und der Rest auch nicht mein Ding, war ein Fehler die Zeit und das Geld für den Film zu investieren, hätte mir mehr erhofft.

1/10
 
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Coraline

Sehr schöner Film. Er handelt von einem Mädchen namens Coraline welche eine Tür in ein "anderes "Leben findet. Mehr möchte ich nicht sagen :)

9/10

Schöner Film, Story ist auch super. Eine Empfehlung für Menschen die animierte Filme mit Story suchen.

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Fight Club (1999)

Film handelt von einem normalen Büroangestelten, der nach einer Explosion in seiner Wohnung bei einem "Freund" wohnt und nach und nach sein Leben unbemerkt ändert.

6,5/10

Anfangs etwas schlapp, mittig sehr interessant, aber zum Ende wirds eher unrealistisch und (meiner Meinung nach) unspannend.
 
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Predators (2010)

Ein guter Film welcher über die erste Hälfte für eine intensive Spannung sorgt, weil einfach alles unbekannt ist. Danach wird es mehr oder weniger vorhersehbarer - aber nicht unbedingt viel schlechter.

7,5/10
 
Outbreak http://www.imdb.com/title/tt0114069/

Für mich persönlich eine Art Klassiker. Wenngleich eingebettet in so ne typische Liebesgeschichte, entfaltet der Film eine ordentliche Spannung die zum mitfiebern anregt. Allen voran bietet Dustin Hoffmann eine gute Leistung, aber auch Donald Sutherland spielt seine einseitige Rolle so gut, das man ihn in diesem Film einfach verachten muss.

8/10
 
Eragon

http://www.imdb.com/title/tt0449010/

Für mich der das Buch verschlungen hat die herbste Entäuschung der letzten Jahre, wie man so ein Buch so verhunzen kann ist mir immernoch nicht verständlich.
Ganze 100 Seitige Teile der Geschichte einfach ausgelöscht im Schneidewahn und anscheinend haben sie das 2 Buch garnicht gelesen weil man den Film so nicht weiterführen könnte, da Verbindungsstränge welche im Buch eine wichtige Rolle spielen ganz ausgelassen worden sind....
Ein ca. 700 Seiten Buch in einen 1 1/2 stündigen Film zu Pressen funktioniert im Fantasy Genre einfach nicht
alles was Herr der Ringe richtig gemacht hat macht Eragon falsch,
Das einzige worauf man sich am Ende gefreut hat war das der Film vorbei war...
Somit komme ich zum Resümee

Film: 2 / 10
Bild: 6 / 10
Ton: 5 / 10

Note 4,3 / 10

Ein absoluter Trashfilm für zwischendurch aber für jeden der das Buch gelesen hat eine Ohrfeige
 
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil1
Ich muss dazusagen, dass ich mit Harry Potter bisher NICHTS um Hut hatte. Habe weder ein Buch gelesen noch einen vorherigen Film gesehen. Dementsprechend musste ich während dem Film ein paar Infos von meiner Freundin erfragen.

Aber dafür dass ich vorher nichts mit dem Thema am Hut hatte muss ich ehrlich zugeben, dass es kein schlechter Film war. Ich würde ihn jetzt nicht zum Blockbuster erklären. Aber er ist "gut".
Ich mag Fantasy und Magier und allzu kindlich kam mir der Film jetzt auch nicht rüber.
Würde dem Film

7/10
geben.
 
Mulberry Street

Das Bild ist nicht das Beste, oft ist es zu dunkel aber trotzdem passt es zum Film. Auch der Schnitt und "Schulterkamera" wird erfrischend anders in dem Film eingesetzt.
Die Story das eine Infektion in New York ausbricht, verursacht von Ratten und sich die Menschen die von den infizierten Ratten gebissen wurden in Rattenmenschen verwandeln ist auch mal etwas neues, auch wenn sich die Rattenmenschen unterm Strich wie Zombies verhalten.

Der Ton ist in der Deutschen Tonspur nicht pralle, die Synchronistion nur noch knapp ausreichend.
Die engl. Tonspur ist besser aber Gespräche wirken Dumpf und das Radio noch dumpfer. Leider ist zur engl. Tonspur nicht die Untertitelspur vorhanden, deswegen ist die engl. Synchro nur sehr schwer richtig zu verstehen.
Der Soundtrack dagegen ist gut.

Bedenkt man das der Film mit weniger als 100.000 US-Dollar an Budget ausgekommen ist ein erstaunlich guter Low-Budget Film: 6.8/10.
 
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127 Hours
Ganz krasser Film.
Endlich hatte ich die Gelegenheit diesen Film zu schauen, nachdem der Trailer schon seit Monaten zu sehen war. Es geht um einen Bergsteiger, der sich die Hand bzw. den Arm einklemmt und sein Leben noch einmal Revue passieren lässt. Bewegenger Film (basierend auf einer wahren Geschichte), der zeigt wie gross der Überlebenswillen eines Menschen sein kann. Nichts für zarte Gemüter.

9/10
 
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Sunshine (O-Ton, imdb) 5,5/10

In Sunshine geht es um die Rettung der Menschheit, denn die Sonne “stirbt” und somit auch alles Leben auf der Erde.
Die Icarus II ist auf dem Weg zur Sonne um diese mit einer Bombe wiederzubeleben. Als sie sich doch in der Nähe des Merkurs befinden, fangen sie ein Signal der Icarus I auf und müssen eine folgenschwere Entscheidung treffen.
Nachdem gescheiterten Versuch die Icarus I zu reaktivieren bemerken sie, dass sie nicht mehr alleine sind und das Schicksal der Menschheit steht auf dem Spiel.

Die Geschichte von Sunshine hat gleich mehrere Probleme:
Das Grundgerüst besteht aus einer typisch, generischen “Menschheitrettungsgeschichte im Weltall”, deren Ablauf recht zäh gestaltet ist und hier und da philosophische Ansätze bietet, welche im Endeffekt aber in ihre eigens kreierte Bedeutungslosigkeit abdriften.
Des Weiteren bleibt die Geschichte sich selbst nicht treu und wird gegen Ende mittels bedeutungsschwerem Twist auf eine höchst blödsinnige philosophisch und metaphysische Ebene gehieft, die man ugs. “unter Ulk verbuchen” kann. Das schon allein durch den Part des Pinbackers und dessen Slashereinlagen sowie einfallslosen Dialoge a la “I’ve talked to God for seven years!”.
Boyle und Garland haben auch versucht möglichst viele Versatzstücke alter Klassiker aus dem SciFi-Genre einzubauen, was ihnen aber leider zu keiner Zeit gelingt. Denn anstatt diese entsprechend zu zitieren, wirkt vieles nur lieblos und man bekommt den Eindruck als ob sich die beiden hier nicht doch etwas überschätzt haben.
Aber auch bei den Charakteren bleibt der Film weitestgehend auf der Strecke, denn diese sind durchweg unsympatisch und man empfindet keinerlei Empathie mit ihnen, egal in was für einer Situation sie sich befinden. Das ist mit der größte Schwachpunkt eines Filmes.

So unsympathisch die Charaktere sind, so lieblos wurden sie auch gespielt, denn keiner der Darsteller versteht es seinem Charakter das gewisse Etwas zu verleihen. Vielmehr wird mit immer gleichen Gesichtsausdrücken Dialog für Dialog gesprochen.
Hier war ich vor allem von Cillian Murphy etwas enttäuscht, der in 28 Days Later und auch Batman Begins überzeugen konnte. Der Rest der Cast bzw. deren Leistung ist nicht wirklich nennenswert, bewegen sich doch alle auf dem gleichen unterdurchschnittlichen Niveau.

So dröge wie die Geschichte auch ist, audiovisuell ist Sunshine ein wirkliches Erlebnis.
Boyle und sein Team haben zumindest visuell einen großen Wurf mit Sunshine gelandet, denn die die Bildgewalt ist sehr gut. Bezeichnend sei hier die Szene erwähnt, in der man das erste Mal die Icarus II hinter dem riesigen Hitzeschild zu sehen bekommt. Aber nicht nur die animierten Sequenzen sind sehr gut, auch die Kameraarbeit “in” der Icarus, sauber ausgearbeitete Szenen etc. tragen hier maßgeblich zu dem visuellen Ereignis bei.

Der Soundtrack von John Murphy und Underworld ist wirklich großartig, auch wenn er hauptsächlich aus synthetischen Versatzstücken besteht. Aber zu jeder Zeit bietet er das jeweils passende Ambiente und ordnet sich sehr gut den Geschenissen unter.

Sunshine ist mehr Schein als Sein, denn von der Geschichte her kann er keinesfalls überzeugen, dazu wirkt sie viel zu aufgesetzt und gekünstelt. Den Schein wahrt der Film allein durch das hervorragende audiovisuelle Erlebnis.



http://www.cieenit.de/2011/01/08/sunshine-rezension/
 
Revolutionary Road (OT, IMDb)

Nach Titanic fand jemand die Idee, Kate Winslet und Leonardo DiCaprio als Hauptdarsteller einzusetzen. Mir persönlich hat dieses Drama kaum gefallen und empfand es weitestgehend als schleppend.

5/10


Bad Lieutenant (OT, IMDb)

Ich habe das Gefühl, dass Nicolas Cage in vielen seiner Rollen oft identisch wirkt. Seine in Bad Lieutenant aufgeführte Art und Weise, dieses häufig übertriebene Lachen, erinnerte mich zum Beispiel an Face Off. Der Film hat Spaß gemacht.

7/10


Brooklyn's Finest (OT, IMDb)

Ein Film, bei dem sich der Handlungsverlauf recht schnell erahnen lässt. So war es am Ende wenig überraschend, dass Opa Richard Gere - gerade in Frührente nach einer relativ glanzlosen Karriere als Cop - die Rettungsaktion seines Lebens startet. Naja.

6,5/10



Slumdog Millionaire (OT, IMDb)


Nach zuletzt eher durchschnittlichen Streifen endlich mal wieder ein sehr guter Film! Den Anfang fand ich nicht ganz so gut, meiner Meinung nach wird Slumdog Millionaire zum Ende hin immer besser, auch wenn es zuletzt etwas kitschig wirkt. Der Soundtrack ist einfach hervorragend und wenn jemand den Abspann nicht überspringt, heißt es doch, dass einem der Film gefallen hat. Atmosphärisch erinnert der Film klar an City of God.

9,5/10
 
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