Zuletzt gesehener Film 2011 (1. Beitrag beachten - Achtung Regeländerung!)

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Alles auf Zucker! auf arte

7/10

Story:
Der arbeitslose ehemalige DDR-Sportreporter Jaeckie Zucker sieht sich schon lange nicht mehr als Jude. Der Berliner steckt tief in finanziellen Problemen, als ihn die Nachricht vom Tod seiner Mutter erreicht und mit ihr die Hoffnung auf eine Erbschaft, die ihm aus der Klemme helfen könnte. Das Testament trifft Zucker jedoch doppelt: Die Mutter hat bestimmt, dass im Anschluss an ihre Beerdigung in Berlin eine siebentägige Trauerzeit nach jüdischer Tradition ausgerichtet werden soll und diese soll Zucker ausgerechnet gemeinsam mit seinem gläubigen Bruder Samuel aus dem Westen durchführen. Erst wenn sich die seit Jahrzehnten zerstrittenen Brüder im Rahmen der Trauerzeit wieder versöhnen, bekommen sie ihr Erbe. Das Erbe können sie nur gemeinsam gewinnen oder ganz verlieren.

Henry Hübchen liefert wieder mal ganz großes Kino. Die ganzen Absurditäten rund um die ultra-orthodoxen jüdischen Trauerart sind recht witzig. Das Cast ist sehr gut gewählt, einzig diese ganzen Cousine/Cousin Liebes-/Sex-/Vaterschaftsgeschichten fand ich etwas verstörend.
 
Männer, die auf Ziegen starren

Hmmmm, eigentlich war der Film recht lustig, aber auch ein wenig sinnlos. Die Story ist aber meiner Meinung nach originell. Die Schauspieler machen ihre Sache auch gut, ganz besonders Jeff Bridges als Hippie Soldat. :D

7 / 10

Fight Club

Booooah, hab mir den letztens auf Blu-ray gekauft. Einer meiner Lieblingsfilme. Edward Norton + Brad Pitt -> Super Team.
Die Story is echt Mindfuck und richtig geil.
Imho ein Film den man GESEHEN haben muss!

10 / 10
 
Disturbia [8/10]

Netter Thriller mit guter aber nicht sehr innovativer Story. Besonders gefällt mir dir Mischung aus Thriller/Humor mit ein bischen Romantik. Ansehen lohnt sich, aber nur wenn man sich darauf einlässt, sonst kann einen der Film nur zeitweise fesseln, da sich manche Ereignisse vorrausahnen lassen könnten.
 
Rushmore

Ein echter Wes Anderson, also zum Lachen, sich Freuen, aber immer wieder auch zum Staunen oder Kopfschütteln ob der abstrusen Szenen. Um was es geht? Naja, um was es in Wes Anderson-Filmen immer geht: irre Typen in irren Situationen. Sehen! ... *punkt*

9/10
 
Moon [Blu-ray]

Ein sehr gutes Science-Fiction-Drama, obwohl ich Science-Fiction eigentlich nicht wirklich mag. Gute Story, spannender Film und eine klasse Leistung von Sam Rockwell.

8,5/10


Mega Shark vs Giant Octopus [DVD] :D
Mir war klar, dass der Film sau schlecht ist. Die Hoffnung war nur, dass er so schlecht ist, dass es schon wieder lustig ist. Nach ner halben Stunde war es mir aber doch zu doof ...

Bewertung lass ich sein. Die 2,x bei imdb sind aber viel zu viel.
 
8 Blickwinkel

Wow, hätte gar nicht gedacht, das der Film doch so gut ist. Hat mir wirklich sehr gut gefallen und die Idee das man das Geschehene aus diversen Blickwinkeln bzw. Sichtweisen sieht ist wirklich gut gemacht imho.

Das Ende war aber wie fast immer vorhersehbar. :freak:

7 / 10
 
Gestern Abend sowas wie nen kleinen Sam Raimi-Abend gemacht,

erst The Gift auf Kabel 1 geschaut:

Irgendwie ein typischer Mystery- Film, dass Thriller spar ich mir mal weil irgendwie mittlerweile fast jeder Film der nicht Kömödie oder Drama ist als Thriller bezeichnet wird.
Stark ist der Film eigentlich nur in den wirklich mystischen Momenten, wenn Cate Blanchet ihre Gabe offenbart oder des Nachts durchn Wald rennt. Zudem finde ich Giovanni Ribisi echt stark, auch in seinen Szenen macht es Spaß den Film zu sehen. Darüber hinaus ist der Film mit Keanu Reeves und Hillary Swank zwar weiterhin gut besetzt, doch sind mir deren Rollen etwas undifferenziert oder einfach langweilig.
Alles in allem ein durchschnittlicher Film den man sich mal anschaun kann, aber auch nix wirklich verpasst hat wenn mans lässt.

5/10

Da mich die Gruselelemente aus The Gift zum Teil an Evil Dead erinnert haben, kam mir der Gedanke, mir den letzten Gruselfilm von Sam Raimi anzuschauen, demnach:

Drag me to Hell

Fand den vor allem die ersten 45 bis 60 Minuten sehr spannend, wenn auch etwas gemächlich im Erzähltempo in den ersten 20 Minuten. So von der Art her hat der mich schon zum Teil an Evil Dead erinnert, nicht selten hab ich mir Bruce Campbell herbeigesehnt. Hier folgt Grusel auf Grusel, war richtig spannend. Und das obwohl die Szenen großteils am Tag spielen.
Mit der Zeit flacht die Spannung aber sehr ab, erinnert mitunter an den Exzorzisten. Etwas sauer aufgestoßen sind mir vor allem die digitalen Effekte, da hätte ich mir für Sam Raimi doch ein etwas kleineres Budget gewünscht, damit der das ähnlich macht wie zu Evil Dead-Zeiten oder halt mit dem was heute ohne Computer so möglich ist. Mehrfach sieht man da ein animiertes Kopf- oder Halstuch durch die Gegend fliegen was einfach dämlich aussieht, weils so offensichtlich ausm PC kommt(is aber nicht die einzige Szene).
Jedenfalls hat mich das Ende dann schon gar nicht mehr recht interessiert, die Spannung war irgendwie raus. Eigentlich sehr schade, weil der Film mit Erscheinen der Zigeunerin zu Beginn doch schon arg gruselt und fesselt. Vielleicht lags letztlich auch an den Schauspielern. Justin Long find ich zwar irgendwie sympathisch, aber egal welchen FIlm ich mir anschau in dem der mitspielt, bleibt er mir doch letztlich immer als der Honk aus Voll auf die Nüsse in Erinnerung. ;) Die eigentliche Hauptdarstellering kannte ich bislang nich, wird wohl auch eher so bleiben. War jetzt nicht schlecht, hats aber nicht wie seinerzeit Bruce Campbell geschafft trotz des ähnlichen Ausgangspunktes im Kopf zu bleiben. Kann aber auch am Drehbuch liegen.

Nun denn, aufgrund der starken ersten Stunde geb ich mal noch

5/10.
 
Taking of Pelham 123 (OT)

Was für ein billiges Action-Gedöns... ;)
Als das Geld zur Übergabe ausgesandt wurde, verunglückte erst ein Begleitfahrzeug, dann verabschiedete sich ein Motorradfahrer und natürlich musste sich das wichtigste Fahrzeug, in dem sich der hohe Geldbetrag befand, siebenunddreißig Mal überschlagen, ehe es eine Brücke hinunterstürzte.
Selbstverständlich wird Denzel Washington der Held, indem er den von John Travolta verkörperten Bösewicht souverän erschießt, um sich anschließend in die U-Bahn zu setzen, damit er zu Hause den Feierabend genießen kann, als wäre gar nichts geschehen. Und dabei blickt er so drein, als hätte er sich gerade verliebt... :D
Auf Spoilerwarnungen verzichte ich, da es nichts zu verderben gibt... ;)

4/10 für lausige Action.
 
The Machinist 8,5/10

Christian Bale in einer seiner stärksten Rollen, auch wenn er fast den ganzen Film über nicht sehr ansehnlich ist.

Der Film bekommt gute 8,5 Punkte weil der Film zum Ende hin dem Zuschauer einen Kleinen "Aha" Effekt beschert. Christian Bale als Einzelwertung würde 10 Punkte bekommen, einfach nur klasse gespielt.
 
Elektra Luxx

Ein Film mal mit Carla Cugino in der Hauptrolle, dass wollt ich mir nicht entgehen lassen. ;)
Alles in allem ein recht amüsanter Film mit vielen skurrilen und ungewöhnlichen Situationen und Geschichten, ziemlich gut besetzt auch in den Nebenrollen.
Weiß letztlich nicht obs an mir oder am Film lag, obwohl der recht lustig ist hab ich mit der Zeit das Interesse verloren. Dennoch glaub ich nicht das das am Schauspiel oder nem eher schwachen Drehbuch lag, da die Schaupspieler doch ziemlich engagiert agieren und der Film auf einem ziemlich gleichbleibendem Level bleibt. Einige Szenen wirken überflüssig, wenn man bedenkt dass das aber ne Art Zweiteiler ist bzw es nen Vorgänger zu dem Film gibt, wiederum nicht.
Gefallen hat mir neben der wie immer entzückenden Carla auch Joseph Gorden-Lewitt als Über-Fan von Elektra Luxx. Kannte den bislang nur aus seiner ernsten Rolle in Inception, hier isser ziemlich lustig unterwegs.
Ich jedenfalls, fand den durchaus empfehlenswert

7/10.

Matchstick Man

Nach "Ein gutes Jahr" ein weitere Film dem man Ridley Scott nicht unbedingt zugetraut hätte, da doch etwas ruhiger. Nicolas Cage und Sam Rockwell spielen hier 2 Trickbetrüger, wobei ersterer doch im Vordergrund steht. Alles in allem ein ganz netter Streifen der vor allem dadurch gefällt, wie Nicolas Cage seinen Zwangsneurotiker darstellt. Das macht über den gesamten Streifen echt Spaß zuzusehen, echt krass für was für ROllen der sich sonst noch so hergibt. Darüberhinaus gibt es meiner Meinung nach nicht sooo viel, was den Film besonders sehenswert macht.

5/10

Jacki Brown

War der Tarantino den ich bislang nicht gesehen hatte. Wäre wahrscheinlich besser gewesen den direkt nach Reservoir Dogs und Pulp Fiction zu sehen, wo man noch einigermaßen unvoreingenommener hätte sehen können. So hatte ich doch recht konkrete Vorstellungen von dem was ich erwarten könnte und wurde doch enttäuscht. Hätte irgendwie gern mehr Action und skurrile Situationen a la Tarantino gesehen, der Film nimmt sich doch ziemlich ernst und ist sehr dialoglastig und eindeutig mit Fokus auf die Darsteller denn auf die Handlung.
An den Darstellern gibts auch absolut nix zu bemänglen, vor allem Robert de Niro mal nicht als Alpha-Männchen zu sehen sondern als ruhiger gechillter Underdog hat mir sehr gefallen. FÜr 2, 5 Stunden ist mir das dann doch etwas wenig.
Ich denke wenn ich den mir nochmal anschau und diesmal weiß worauf ich zu achten hab, wird er mir besser gefallen. Dieses Mal geb ich

5/10
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Superman Returns (2006)

Eigentlich ein guter Film mit einer interessanten Story und guten Schauspielern. Bis auf Lois Lane, die völlig lieblos von Kate Bosworth gespielt wird. Wie sie die Lois verkörpert, lässt in keinster Weise erahnen, warum gerade Superman sich in sie verlieben sollte. Grandios ist Kevin Spacey in der Rolle des Lex Luther. Mit dieser Performance hat er meiner Meinung nach Szenen der Filmgeschichte kreiert. Brandon Routh spielt den Clark/Superman auch durchaus toll. Ihm nimmt man den Gutmenschen ab, der nicht von dieser Welt stammt.

Leider ist dieser Superman-Film einfach zu lang und der Spannungsbogen wird durch den wirren Schnitt teilweise nicht gehalten. Schade, denn wie gesagt hätte dieser Film echt Potenzial zu einem echten Blockbuster gehabt.

Unterhaltsam, teilweise echt bombastisch, aber vor dem Ziel eingeschlafen.

7.2/10
 
Source Code

Der Plott erinnert stark an "Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit" (mit Denzel Washington).

Die Inszenierung vom Reisen durch Raum und Zeit geht bei "Source Code" viel behutsamer vonstatten als beim Genre Pendant "Déjà Vu". Die Rolle des Cpt. Colter Stevens(Jake Gyllenhaal) ist bis auf das Ende ziemlich konfus und dennoch kann man sich meistens mit Ihm identifizieren.

Der Film ist keine besonders schwere Kost, wer "Déjà Vu" bereits kennt erlebt keine großen Überraschungen. Mich hat der Film trotzdem sehr gut unterhalten, nicht zuletzt wegen dem (guten) Ende.

Für Jake Gyllenhaal gibt es als Hauptdarsteller gute 9/10 Punkten

Der Film Insgesamt 9,5/10
 
1. The Rite http://www.imdb.com/title/tt1161864/

Hab mir an nem veregneten sonntag Abend gedacht: "och schauste dir mal nen "Horrorfilm" an.

Zur Story (banal):

N tübbie (recht ok gespielt von Colin O'Donoghue) wills seinem Papi recht machen und geht auf ne katholische Schule. Ist so toll, dass er n Exorzist werden soll. Begeistert isser davon nicht, möchte sich aber gerne vom Gegenteil überzeugen lassen. Und hier kommt Sir Anthony Hopkins ins Spiel! Er spielt sozusagen den Lehrmeister. Alles Weitere lasse ich jetzt mal offen.

Imdb gibt 6.0, ich würde ne 2,5 geben (bin mit Filmen sehr streng).
Klingt sehr schlecht und doch muss ich sagen das sich der Film lohnt. Warum, ganz einfach: Sir Hopkins spielt, wie man es von Ihm erwartet absolut genial!

Ein Film für ein wenig "spooky" dafür aber mit einem genialen Hopkins!

2. The Fighter (http://www.imdb.com/title/tt0964517/)
Ein recht gut gemachter Film über zwei Brüder deren Leben aus dem Boxsport besteht.
(mehr muss man,um nicht zu spoilern, nicht erwähnen)
Vorweg: Ich mag Christian Bale! (hat für "The Fighter nen Oscar als bester Nebendarsteller bekommen) Ich kenne keinen Schauspieler, der sich so in seine Rolle einfügt, geschweige denn, sich so an seine Rolle anpasst (ohne das man mit dem PC nachhelfen muss...)!
In "Der Maschinist"" war er schon perfekt, in "The Dark Knight" oh mein Gott (darüber verliere ich mal keine Worte).

Was soll man über "The Fighter" grossartig sagen? Ok eines passt schon: Wenn man den Film "Gran Torino" mochte, dann mag man "The Fighter" ebenfalls.
Imdb gibt 8,0 Punkte.
Ich gebe dem Film 6,5 Punkte. Er ist sehenswert, schauspielerische Darbietung ist ebenfalls sehenswert und doch wird einem der Film nicht in Erinnerung bleiben.

LG @ all!
 
Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers

Vier Jungs, so um die zwölf, beschließen sich auf die Suche nach Ray Brower zu machen. Brower, ein Junge in ihrem Alter, ist verschwunden, seit er zum Blaubeerenpflücken losgezogen war.

Ein schöne erzählter Film aus der growing up bzw coming of age Ecke. mit gut 80 Minuten auch erfreulich kurz und knackig gehalten. (wieso ist heute fast jeder neue Film 120-150min lang?). Interessant ist viele Bekannte Gesichter einmal so jung zu sehen. (Wobei John Cusack schon immer zu Erwachsen aussah ;))

Das Lexikon des internationalen Films schreibt unter anderem:

Sehr atmosphärisch ist diese sommerliche Freundschafts-Idylle des Jahres 1959, wehmütige Erinnerungs-Emotionen an eine Welt ohne Computerspiele.

Und auch ohne Handy und sonstigen Schnick-Schnack ;)


Meine Wertung:

8,5/10
 
Faster (2010)

Nach einem eher wenig erfolgreichen Ausflug in das Comedy-Genre, hat Dwayne Johnson mit diesem Film glücklicherweise wieder zur Action zurückgefunden. Zusammen mit Tom Berenger, Billy Bob Thornton und Carla Gugino spielt er in diesem Film den Racheengel.

Auch wenn die Story eher platt und einfach klingt und man irgendwie das Gefühl hat, so etwas in etlichen Variationen schon einmal gesehen zu haben, "Faster" hat mich positiv überrascht. Nicht nur liefern die Schauspieler hier durchweg eine einwandfreie Performance ab, auch die Bilder und Schnitte sind faszinierend gut gemacht, ja teilweise schon mit hohem Anspruch komponiert. Auch die Story schafft es, über das profane "die waren böse, jetzt bringe ich sie alle um" hinaus zu kommen.

Um nicht zu viel zu verraten: spannend, trotz teils anders lautender Rezensionen gute Action, unterhaltsam und rundum gelungen. Ein toller Action-Thriller!

8/10
 
Insidious

Samstag in der Spätvorstellung um 23:20h im Kino geschaut. Wir kämpften gegen das Einschlafen an (so die ersten 20-30min), obwohl schon gaaaanz langsam Spannung aufgebaut wurde. Generell erinnerte das erste Viertel vom Film viel zu sehr an Paranormal Activity, welchen ich ja grottig³ finde.
Dann allerdings der erste, imo sehr gute, Schocker, welcher im Nachhinein gar nicht so schockig war, aber die Atmosphäre in dem Film ist genial - das trug dazu bei, dass wir (und nahezu alle Kinobesucher) uns in dieser einen Szene so sehr erschrocken haben. Nun waren wir auch wieder hellwach! :p
Ich möchte noch erwähnen, dass das hier kein Splatterfilm ist und man eigentlich überhaupt kein Blut sieht. Auch keine Gewalt. Der Film lebt von seiner Atmosphäre, welche imo echt genial ist, sowie von diversen Schockmomenten und der Story. Letztere ist ok, am Ende sogar überraschend.
Achtung, ein echter Spoiler folgt:
Wir haben dann auch noch gerätselt, warum die Oma auf einmal besitz von dem Typen ergriffen hat, obwohl dieser keine Furcht mehr vor ihr hatte. Der Junge war ja dann wieder er selbst. Unsere Theorie: Der Junge hat seinen Körper wiedergefunden, der Mann verharrte vor dem Spiegel und ist letztendlich gar nicht bei seinem Körper angekommen -> Oma hat besitz ergriffen.
Ich habe mich gut erschrocken, fand die Atmosphäre genial und finde, dass dieser Horrofilm wirklicher "Horror" ist. :)

9/10
 
Insidious

"Oh mein Gott, der neue Film von James Wan" hab ich irgendwie überall zu hören, sehen und lesen bekommen und wusste gar nicht so Recht warum. Ok, Saw war mal was neues und hat gut unterhalten, ihn aber deswegen als Messias für Horrorfilme zu stilisieren fand ich übertrieben.
Auch wenn er sich aus einigen anderen Filmen ganz offensichtlich bedient oder diese auf seine Weise rezitiert, beweist er mit Insidious durchaus Talent.
An sich ist die Story bzw. das Setting derselbigen zwar altbacken und schon gefühlte unendlich mal dagewesen, dennoch schafft es Wan durch subtil eingesetzte Mittel (knarzende Treppe, dunkler Dachstuhl etc.) schön-schaurige Gefühle zu vermitteln. Das Grusel-Niveau der erwähnten anderen Filme erreicht er mMn allerdings nicht. Letztlich frag ich mich mittlerweile sogar, obs nich doch etwas früh war, sich mit 12 bis 15 Lebensjahren Evil Dead 1 und 2 oder die Poltergeist-Reihe anzuschauen. ;) Irgendwie kann ich mich nicht mehr so Recht gruseln, mit 31 Jahren. Kann aber auch seelisch-emotionale Umstände haben. :freak:

Die schauspielerischen Leistungen sind jedenfalls zufriedenstellend, der Gruselfaktor hoch und vorhanden, die Effekte an den richtigen Situationen verteilt. Nur dass Ende fand ich richtig reudig, will aber nix verraten. Alles in allem ein guter Horror/Grusel-Film.

6,5/10
 
Ebenfalls Insidous (http://www.imdb.com/title/tt1591095/)

Langweiliger Film! Kaum Schockmomente und das obwohl ich mich bei fast Allem anpisse.
Ich fand ihn absolut öde und pure Zeitverschwendung.

Imdb gibt 6,9 ich geb 1,7 Punkte.
Da kann man sich eher Heidi oder Alf anschauen, das ist gruseliger!

LG @ all
 
Transformers 3 (O-Ton, 2D, imdb) 3/10

Ich hab keine Ahnung wo ich anfangen soll, da mir trotz der kurzweiligen Unterhaltung, so einiges nicht gepasst hat an diesem Film.

Positiv hervorheben sollte man, dass Bay es geschafft hat sich technisch ein klein wenig zu verbessern, was gerade den ausgedehnten Actionsequenzen zu Gute kommt. Vieles wird in Totalen gedreht und kommt mit einer verringerten Schnittfrequenz daher, was dem Zuschauer wesentlich mehr Zeit lässt das Gesehene zu verarbeiten. Auch sonst hat die Action ordentlich Bums, obwohl man nach mittlerweile 3 Teilen nicht mehr viel Neues erwarten kann. (wie viel dem Second Unit Director davon zugesprochen werden muss, weiß ich leider nicht)

Aber genug davon, wenden wir uns den wichtigeren Dingen zu, nämlich den übermäßigen Kritikpunkten:
Über die mäßige und vorhersehbare Story will ich mich hier auch garnicht echauffieren, ich glaube wir wissen alle worauf man sich einlässt. Nur soviel, mindestens genauso schlimm wie Teil 2.
Eine weitere Sache die mich den ganzen Film über beschäftigt hat, war die wieder fortschreitende "Humanisierung" der Transformers. Da haben Transformers plötzlich einen Bart, ihnen läuft Speichel aus dem Mund oder bluten sobald man sie "verletzt". Dazu kommen immer menschlichere Gefühle und vor allem auch die sprachliche Gleichsetzung mit Lebewesen, denn sie werden nicht zerstört, sondern getötet. Der Ansatz mag ja ihn Ordnung sein (siehe Teil 1), aber das was in Teil 3 aufgefahren wird ist einfach nur lächerlich.
Der letzte Punkt ist - wenn wundert es - Bay's Patriotismus. Allerdings geht Bay in Teil 3 dann doch einen Schritt zu weit meiner Meinung nach. Ihm reicht es anscheinend nicht nur provokativ die amerikanische Flagge in Szene zu setzen, nein er muss auf billigste Propaganda zurückgreifen um die USA als einzig wahres Land, mehr noch als einzig wahre Weltmacht und -polizei darzustellen. Das fängt schon damit an, dass Optimus Prime die ganze Zeit etwas von Verbündeten und Zusammenhalt runterbetet, die Autobots am Anfang des Films ein "illegales Nuklearkraftwerk" im Nahen Osten platt machen, Megatron als Terrorist verklärt wird (Stammesführer der Decepticons mit Unterschlupf in Afrika inklusive Kopftuch), Chicago als Ground Zero bezeichnet wird und am Ende der glorreiche Sieg im Krieg gegen die Gegner der USA und die Verräter in den eigenen Reihen gefeiert wird, natürlich mit wehender Fahne im Hintergrund. Und Ebbs der eigentlich Ruhe und Frieden will, wird natürlich wieder zum Kämpfer für Recht und Freiheit, wenn es um die Verteidigung des eigenen Landes geht.

Über den Rest lasse ich mich jetzt mal nicht groß aus, das war auch alles weniger als Durchschnitt.

Bay hat - im Gegensatz zu Äußerungen seinerseits - insgesamt nichts dazugelernt und die Reihe mit voller Fahrt gegen die Wand gefahren, da die Filme kontinuierlich immer schlechter wurden. Aber das Zielpublikum wird die Filme schon fressen.
 
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The Human Centipede (imdb)

Ein etwas anderer Horrorfilm:
Die Idee, aus Menschen einen Tausendfüssler zu "kreieren", erscheint auf dem ersten Blick etwas krank, ist sie de facto auch, hat aber dadurch meine Aufmerksamkeit geweckt.

In der ersten halben Stunde ist das typische Genregehabe zu sehen. Zwei weibliche Touristen stoßen auf ein abgeschiedenes Haus als sie, nach einer Autopanne, auf der Suche nach Hilfe sind. Die Dialoge sind ganz ehrlich Amaturehaft gewesen, finde ich zumindest. Natürlich hat der Hausherr, der ein pensionierter Arzt für die Trennung von siamesische Zwillinge ist, nicht mehr alle Tassen im Schrank. Gespielt wird er von Dieter Laser, von dem ich zuvor ehrlich gesagt noch nie was gehört hatte. Aber muss sagen, er hat mit Abstand die beste schauspielerische Leistung gezeigt. Man hat ihm seine krankhafte Art sofort abgekauft, Top.
Die restlichen Schauspieler konnten ja leider nicht mehr so viel von sich geben...

Der Film baut nicht so sehr auf Schockmomente auf, eher, so denke ich zumindest, soll sich das ganze im Kopf des Zuschauers abspielen. Ich persönlich habe mich immer in die Lage der Opfer versetzt und kam das eine oder andere mal ans Würgen und Grübeln. Das macht der Film wirklich gut. Sprüche wie: "I think you are dying, we have to replace you" möchte natürlich kein Mensch hören, erst recht nicht wenn man gegen seinen Willen in diese Lage gebracht wurde. Eine weitere Stelle fand ich nur noch abstoßend, dennoch sind es solche Szenen, die einen Film auch auf eine gewisse Weiße "einzigartig" machen.

Als der Film zu Ende war, wusste ich nicht sofort was ich davon halte sollte. Dennoch gab er mir zu denken. Musste an die Menschen denken, die zu der Nazi-Zeit und Post WW II als Versuchskaninchen herhalten mussten.
Keine Ahnung ob das die Message vom Film war, aber daran habe ich im Nachhinein gedacht.

Insgesamt war es ein solider Film. Er lebt nicht so sehr von Schockmomenten, sondern eher vom Ekelgefühl den man, je nachdem was man gewohnt ist, mehr oder weniger generiert. Die Atmosphäre ist durchweg, abgesehen vom Anfang, düster gehalten und der krankafte Arzt wird durch Laser gut in Szene gesetzt.

6/10
 
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