T
Tandeki
Gast
New York für Anfänger
Simon Pegg auf Abwegen in einem US-Film zusammen mit Megan Fox, Gillian Anderson (Scully aus Akte X), Thandie Newton, Jeff Bridges, Kirsten Dunst und vielen anderen Stars? Wie ist es denn dazu gekommen?
Egal, Pegg spielt im Grunde wie immer den verpeilten Typen ohne Manieren und ohne Gespür für die Erwartungen der Anderen. Dabei passt das in diesem Film wie die Faust aufs Auge. Manchmal habe ich mich an Filme wie "Der Partyschreck" erinnert gefühlt, dann war ich von dem Trottel wieder einfach nur genervt. Sein Durchhaltevermögen sorgt aber dafür, dass seine Pannen irgendwann grotesk wirken. Eben so, wie Peter Sellers es konnte. Der kleine Unterschied, Peter Sellers konnte es von Beginn an und zelebrierte die Sinnlosigkeit bis zum Exzess.
Pegg versucht in diesem Film aber hier und da, die Moral nicht zu kurz kommen zu lassen. Ob es an seinen britischen Wurzeln liegt, dass diese Moral nicht mit der Keule bzw. der Latte vom Zaun dem Zuschauer eingedroschen wird? Schon wieder etwas, das ich nicht beantworten kann.
Beantworten kann ich aber die Frage, ob dieser Film sehenswert ist: er ist es. "New York für Anfänger" ist ein bescheuerter deutscher Titel, der Film selbst ist aber sehr unterhaltsam und stellt sogar noch nebenbei die Frage, ob man seine Ideale für den Erfolg verkaufen sollte.
7.4/10
Simon Pegg auf Abwegen in einem US-Film zusammen mit Megan Fox, Gillian Anderson (Scully aus Akte X), Thandie Newton, Jeff Bridges, Kirsten Dunst und vielen anderen Stars? Wie ist es denn dazu gekommen?
Egal, Pegg spielt im Grunde wie immer den verpeilten Typen ohne Manieren und ohne Gespür für die Erwartungen der Anderen. Dabei passt das in diesem Film wie die Faust aufs Auge. Manchmal habe ich mich an Filme wie "Der Partyschreck" erinnert gefühlt, dann war ich von dem Trottel wieder einfach nur genervt. Sein Durchhaltevermögen sorgt aber dafür, dass seine Pannen irgendwann grotesk wirken. Eben so, wie Peter Sellers es konnte. Der kleine Unterschied, Peter Sellers konnte es von Beginn an und zelebrierte die Sinnlosigkeit bis zum Exzess.
Pegg versucht in diesem Film aber hier und da, die Moral nicht zu kurz kommen zu lassen. Ob es an seinen britischen Wurzeln liegt, dass diese Moral nicht mit der Keule bzw. der Latte vom Zaun dem Zuschauer eingedroschen wird? Schon wieder etwas, das ich nicht beantworten kann.
Beantworten kann ich aber die Frage, ob dieser Film sehenswert ist: er ist es. "New York für Anfänger" ist ein bescheuerter deutscher Titel, der Film selbst ist aber sehr unterhaltsam und stellt sogar noch nebenbei die Frage, ob man seine Ideale für den Erfolg verkaufen sollte.
7.4/10