6/6 Beta-Detonator Version 40.41 im Test : nVidias letztes Aufbäumen?

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Hidden Settings

Auch in den neuen Betas gibt es wieder ein paar versteckte Settings, die dem einen oder anderen das Leben einfacher machen, so ist zum Beispiel nun ein Refresh-Rate Fix integriert, der das leidige 60Hz-Problem lösen kann. Vorerst leider jedoch nur unter Direct3D.

Hidden Refresh-Fix
Hidden Refresh-Fix

Auch eine Seite zum Anzeigen und Ändern einiger AGP-Settings ist vorhanden, ebenso wie eine (leider nur mit nForce-Chipsatz verfügbare) Temperaturmessung der in den IGP integrierten Grafik. Auch das altbekannte Overclocking-Panel fehlt nicht.

Hidden Overclocking
Hidden Overclocking
Hidden Hardware Settings
Hidden Hardware Settings
Hidden Refresh-Fix
Hidden Refresh-Fix
Hidden Temprature
Hidden Temprature

Auch wenn noch nicht alles sinnvoll zu funktionieren scheint, der gute Wille ist erkennbar und auch deutlich nützlicher, als 200 Punkte mehr im 3DMark.

Zu aktivieren sind diese Seiten mit folgendem Text, den man in eine neu erstellte .txt-Datei einfügt, diese in .reg umbenennt und doppelt anklickt, so dass sie in der Registry eingefügt wird.

REGEDIT4

[HKEY_LOCAL_MACHINE/SOFTWARE/NVIDIA Corporation/Global/NVTweak]

"Coolbits"=dword:ffffffff

"NvCplEnableHardwarePage"=dword:00000001

"NvCplEnableAGPSettingsPage"=dword:00000001

Fazit

Wenn es den 3DMark nicht gäbe, würden viele Optimierungen den Spielen zugute kommen können. So oder ähnlich mag der eine oder andere denken und das sicher nicht ganz zu Unrecht. Doch wenn es den 3DMark mit seinen durchaus sinnvollen Detailtests nicht gäbe, würde man sich viel schwerer tun, die wirklichen Bremsen in Treiber, Grafikkarte oder gar im System zu erkennen.

Mit den neuen BETA-Treibern von nVidia wird deutlich, dass eine Bremse offenbar das Zusammenspiel von Pixel- und Vertexshadern gewesen sein muss. Auch wenn der Aquamark durch seine Bildfehler mit den Betas als aussagekräftiger Benchmark ausscheidet, scheint man bei nVidia dieses erkannt und, was viel wichtiger ist, behoben zu haben.

Auch das neue Look & Feel der Betas gibt Anlass zur Hoffnung, dass aus den ehemals spartanischen und funktionellen Detonator-Treibern noch eine optisch und funktionell ansprechende Schaltzentrale für den Multimedia-PC wird. Bis dies jedoch fehlerfrei und ausgereift geschieht, ist es zwar noch ein bißchen hin, aber die Ansätze sind für eine BETA schon gut.

Leider sind die versprochenen 25% Performance nur unter dem "Up to"-Zusatz zu erreichen, also wiederum als Marketingaussage zu verstehen.

Wenn bei nVidia die Treiberentwickler weiterhin so gute Arbeit leisten, wie es die Marketingabteilung schon seit längerem tut, braucht man um den finalen 40er-Detonator keine Sorgen zu haben.

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Themen:
  • Carsten Spille E-Mail
    … hat von Oktober 2001 bis Juli 2005 Artikel für ComputerBase verfasst.