Thermaltake Kandalf im Test : Das schlichte Gehäuse mit dem Loch

, 91 Kommentare
Thermaltake Kandalf im Test: Das schlichte Gehäuse mit dem Loch

Der taiwanesische Hersteller Thermaltake, gegründet 1999, war (neben seinen Kühlern) bis zuletzt hauptsächlich durch die sehr erfolgreiche „Xaser“-Gehäuseserie, fertig gemoddete Gehäuse, die vor allem durch ausgefallene Äußerlichkeiten Blicke auf sich zogen, bekannt. Die in der letzten Zeit auf den Markt geworfenen Gehäuse mit klangvollen Namen wie Armor, Soprano, Tenor, Tsunami, Shark und Kandalf scheinen eine neue Zielgruppe anzusprechen: Hier wird weniger - aber immer noch genug - Wert auf besonderes Aussehen gelegt, in erster Linie stechen nun jedoch edle Materialien wie gebürstetes Aluminium ins Auge. Eingesetzt werden diese Gehäuse wohl eher weniger als auffallende Spiele-PCs auf LAN-Partys, sondern vielmehr als unauffällige, aber dennoch auf den ersten Blick hochwertige Lösung auch im Wohnzimmer. In Sachen Materialien sei zum Kandalf bereits vorweg genommen, dass dieses Gehäuse in zwei verschiedenen Varianten existiert: Unser Testgehäuse ist ein silberfarbenes aus Aluminium, es gibt aber auch eine schwarze Version, bei der allerdings nur die Front aus Aluminium und der Rest hingegen aus Stahl besteht.

Lieferumfang

Das Gehäuse wurde in einem mit Griffmulden versehenen, grau/schwarzen Karton geliefert, auf dem Bilder und technische Daten zu sehen sind. Wie üblich wird auch dieses Gehäuse durch einen Kunststoffsack sowie oben und unten je eine Styroporschale gepolstert. Zusätzlich ist das Fenster sehr vorbildlich durch eine Schutzfolie und sämtliche Stellen, an denen die beiden Türen den Rest des Gehäuses berühren, durch kleine Streifen aus Kreppband geschützt. Mitgeliefert werden eine ganze Menge Schrauben, vier Plastikringe für die Schlauchdurchführungen in der Rückwand, auf die wir noch zu sprechen kommen, eine englische, ausführlich bebilderte Anleitung in einem etwas kleineren Format als A5 und zu guter letzt ein Microfaser-Tuch, um das Fenster in der linken Seitenwand von Staub zu befreien, ohne Kratzer zu hinterlassen.

Die technischen Daten:

  • Abmessungen: zirka 530 * 220 * 595 mm (Höhe * Breite * Tiefe)
  • Gewicht: 10,1 kg
  • Material: Aluminium
  • elf externe 5,25"-Laufwerkschächte
  • fünf externe 3,5"-Laufwerkschächte
  • sechs interne 3,5"-Laufwerkschächte
  • Gehäuselüfter: 2x 120 mm, 2x 92 mm
  • Portkit: 2x USB 2.0, 1x IEEE 1394 Firewire, 3x Audio

Diese Angaben gelten für das uns vorliegende, silberne VA9000SWA. Da der Korpus des VA9000BWA nicht aus Aluminium sondern aus Stahl besteht, gilt hier eine Gewichtsangabe von satten 18,1 kg.

Thermaltake Kandalf
Thermaltake Kandalf

Der hintere 120-mm-Lüfter ist blau beleuchtet, dreht mit 1400 U/min und lässt leider eine Angabe der erzeugten Lautstärke vermissen, während die beiden 92-mm-Lüfter mit 1800 U/min und 21 Dezibel und der zweite 120-mm-Ventilator mit 1400 U/min und ebenfalls 21 Dezibel ausgezeichnet wurden.

Auf der nächsten Seite: Ausstattung außen