2/23 PowerColor Radeon X1900 GT im Test : Wachablösung für die GeForce 7900 GT?

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Technische Daten

Radeon
X1800 XL
Radeon
X1900 GT
Radeon
X1900 XT
GeForce
7900 GT
Logo Radeon X1800 Series Radeon X1900 GT Radeon X1900 Series GeForce 7900 GT
Chip R520 R580 R580 G71
Transistoren ca. 321 Mio. ca. 384 Mio. ca. 384 Mio. ca. 278 Mio.
Fertigung 90 nm 90 nm 90 nm 90 nm
Chiptakt 500 MHz 575 MHz 625 MHz 450 MHz
Pixel-Pipelines 16 12 16 24
Shader-Einheiten
pro Pipeline (MADD)
1 3 3 2
ROPs 16 12 16 16
Pixelfüllrate 8000 MPix/s 6900 MPix/s 10000 MPix/s 7200 MPix/s
TMUs je Pixel-Pipeline 1 1 1 1
Texelfüllrate 8000 MTex/s 6900 MTex/s 10000 MTex/s 10800 MTex/s
Vertex-Shader 8 8 8 8
Dreiecksdurchsatz 1000 MV/s 1150 MV/s 1250 MV/s 940 MV/s
Pixelshader PS 3.0 PS 3.0 PS 3.0 PS 3.0
Vertexshader VS 3.0 VS 3.0 VS 3.0 VS 3.0
Speichermenge 256 GDDR3 256 GDDR3 512 GDDR3 256 GDDR3
Speichertakt 500 MHz 600 MHz 725 MHz 660
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 32000 MB/s 38400 MB/s 46400 MB/s 42240 MB/s
Präzision pro Kanal FP32 FP32 FP32 FP16/FP32
Interface PCIe PCIe PCIe PCIe
SLI/CF-Unterstützung Ja Ja Ja Ja

Für die ATi Radeon X1900 GT wird kein eigener Chip entwickelt, sondern auf die 384 Millionen Transistoren schwere R580-GPU zurückgegriffen, die bei allen derzeit erhältlichen X1900-Karten verwendet wird. Dementsprechend sind auf der GPU 16 Pixel-Pipelines mit je drei Shader-Einheiten verbaut. Allerdings wird auf der Radeon X1900 GT – ähnlich wie bei der Radeon X1800 GTO – ein Pixel-Quad deaktiviert. Somit stehen dem Kunden auf der neuen Grafikkarte insgesamt 12 Pixel-Pipelines mit 36 Shader-Einheiten zur Verfügung, welche jeweils ein MADD sowie ein ADD berechnen können. Ob dieser Pixelprozessor per Lasercut oder nur per BIOS deaktiviert worden ist, bleibt noch unbekannt. Wir gehen allerdings von letzterem aus, da ATi bereits auf der Radeon X1800 GTO ein Pixelquad per BIOS abgeschaltet hat.

Darüber hinaus sind auf der Radeon X1900 GT 12 Texture Mapping Units sowie 12 Raster Operation Processors vorhanden. Die Zahl der Vertex-Shader bleibt wie bei den größeren Brüdern mit acht Stück unverändert. Der Chip taktet mit einer recht hohen Frequenz von 575 MHz, während der GDDR3-Speicher mit 600 MHz betrieben wird. Dieser ist per 256-Bit-Speicherinterface an die GPU angebunden und 256 MB groß. Weitere Veränderungen an der Architektur hat ATi bei der Radeon X1900 GT nicht vorgenommen.

Im Vergleich zur Radeon X1800 XL fällt vor allem die geringere Füllrate auf, obwohl die Radeon X1900 GT sich vor dem R520-Chip-Design platzieren soll. ATi erhofft sich, dass dieser Nachteil durch die dreifache Anzahl der Shader-Einheiten wieder wett gemacht wird – bei dem Duell Radeon X1800 XT gegen die Radeon X1900 XT(X) hat dies bereits erfolgreich funktioniert. Zusätzlich kann die neue GPU auf eine größere Speicherbandbreite zurückgreifen, was vor allem beim Einsatz von Anti-Aliasing von Vorteil ist. Der höhere Dreiecksdurchsatz fällt dagegen kaum ins Gewicht.

Im Vergleich zur GeForce 7900 GT – der selbstauserkorenen Konkurrenz – fällt der Füllratenunterschied bereits sehr groß aus, da die GeForce-Karte über die doppelte Anzahl der Pixel-Pipelines verfügt. Auch bei der Speicherbandbreite muss ATi zurückstecken. Punkten kann die Radeon X1900 GT dagegen erneut bei der Rechenleistung von Shader-Operation. Ob dies zu einem Sieg ausreicht, werden die Benchmarks aber erst zeigen müssen.

R580-GPU
R580-GPU

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