4/24 Inno3D GeForce 7600 GST (SLI) im Test : Der Turbo für die GeForce 7600 GS

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Testsystem

Testsystem:

  • Prozessor
    • AMD Athlon 64 FX-60 (2,6 GHz, Dual-Core)
  • Motherboard
    • Asus A8N32-SLI Deluxe (nForce4 SLI x16) Haupt-Testplatine und für SLI-Systeme
    • Asus A8R32-MVP Deluxe (RD580, Xpress 3200) für CrossFire-Systeme
  • Arbeitsspeicher
    • 2x 1024 MB Corsair TwinX1024-3500LL PRO (2-3-2-5)
  • Grafikkarten
    • ATi Radeon X1900 XTX (650/775)
    • ATi Radeon X1900 CrossFire-Edition (625/725)
    • ATi Radeon X1900 XT (625/725) (Simuliert durch CrossFire-Edition)
    • ATi Radeon X1900 GT (575(600)
    • ATi Radeon X1800 XT (625/750)
    • ATi Radeon X1800 XL (500/500)
    • ATi Radeon X1600 XT (590/690)
    • ATi Radeon X1600 Pro (500/390)
    • ATi Radeon X1300 Pro (600/400)
    • nVidia GeForce 7950 GX2 (500/600)
    • nVidia GeForce 7900 GTX (650/800)
    • nVidia GeForce 7900 GT (450/660)
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512 (550/850)
    • nVidia GeForce 7800 GTX (430/600)
    • nVidia GeForce 7800 GT (400/500)
    • nVidia GeForce 7600 GT (560/700)
    • Inno3D GeForce 7600 GST (500/700)
    • nVidia GeForce 7600 GS (400/400)
  • Peripherie
    • AOpen AAP-1648Pro-DVD-Laufwerk
    • Samsung S-ATA 2-HDD mit 200 GB Speicherplatz (NCQ aktiviert)
  • Treiberversionen
    • nVidia ForceWare 84.43
    • nVidia ForceWare 91.31 (GeForce 7950 GX2)
    • ATi Catalyst 6.4
  • Software
    • Microsoft Windows XP Professional SP2
    • Microsoft DirectX 9.0c

Benchmarks

Folgende Benchmarks kamen während unseres Tests zum Einsatz:

  • Synthetische Benchmarks:
    • 3DMark05 Version 1.2.0
    • 3DMark06 Version 1.0.2
  • Spielebenchmarks:
    • Splinter Cell: Chaos Theory
    • Fear
    • Serious Sam 2
    • Doom 3
    • The Chronicles of Riddick
    • Call of Duty 2
    • Battlefield 2
    • Quake 4
    • Half-Life 2: Lost Coast
    • Oblivion
    • SpellForce 2
    • Tomb Raider: Legend

Alle Benchmarks werden mit maximalen Details ausgeführt, damit die Grafikkarte möglichst hoch belastet wird. Als Einstellungen haben wir uns dabei für 1280x1024 und 1600x1200 entschieden. Damit zollen wir den modernen High-End-Beschleuniger Tribut, die durch ihre Rechenkraft niedrigere Auflösungen als 1280x1024 CPU-limitiert werden lassen. Neben den reinen Auflösungen lassen wir den Benchmarkparcours auch mit 4-fachem Anti-Aliasing sowie 16-fachen anisotropen Filter durchlaufen, wobei wir auf ATi-Grafikkarten zusätzlich das sogenannte Adaptive Anti-Aliasing (AAA) und auf nVidia-GPUs das Transparency Super-Sampling-Anti-Aliasing (TSSAA) hinzuschalten, damit flimmernde Alpha-Test-Texturen geglättet werden – moderne 3D-Beschleuniger bieten eine ausreichende Leistung, um die bessere Kantenglättung flüssig darzustellen. Grafikkarten ohne entsprechende Features – wie beispielsweise ATis Radeon-X8x0-Serie oder nVidias GeForce-6x00-Reihe – erbringen eine bessere Leistung bei einer gleichzeitig schlechtere Bildqualität, die nicht das Niveau der modernen 3D-Karten erreicht.

Achtung: Moderne SLI- und CrossFire-Systeme bieten dem Kunden eine dermaßen gewaltige Rechenleistung, dass selbst der schnellste Prozessor damit hoffnungslos überfordert ist und demzufolge beinahe alle Spiele CPU-limitiert sind, was bei immer schneller werdenden 3D-Beschleunigern ein großes Problem darstellt. Aus diesem Grund haben wir unsere Testmethoden für Multi-GPU-Systeme geändert, um derartigen Problemen so gut wie möglich vorzubeugen. Testläufe ohne Anti-Aliasing sowie dem anisotropen Filter fallen komplett aus dem Rahmenprogramm, da diese Qualitätseinstellung für zwei Grafikkarten keine Herausforderung mehr ist. Somit werden die Tests ausschließlich mit 4xAA sowie 16xAF in 1280x1024 und 1600x1200 durchgeführt.

Darüber hinaus werden wir die Grafikkarten mit einer noch höheren Einstellung belasten, um zu zeigen, zu welchen Leistungen ein SLI- oder CF-System im Stande ist. Auf den nVidia-Grafikkarten wird der 8xSAA-Modus verwendet, bei welchem nicht ausschließlich Multi-Sampling-AA, sondern zusätzlich Super-Sampling-AA zum Einsatz kommt, was nicht nur Alpha-Test-Texturen glättet, sondern auch wirksam gegen Shader-Aliasing sowie Texturflimmern (unabhängig, ob dieses durch den anisotropen Filter oder hochfrequenten Texturen hervorgerufen wird) hilft. Bei einer ATi-Karte schalten wir auf sechs-faches Anti-Aliasing hinauf und aktivieren zusätzlich das HQ-AF, was einen (beinahe) winkelunabhängigen Texturfilter zur Folge hat, welcher die meisten Winkel mit dem vollen AF-Grad bearbeitet. Aber Vorsicht, diese beiden Modi sind NICHT miteinander vergleichbar, weswegen wir die nVidia- und ATi-GPUs in den Diagrammen strikt voneinander trennen! Beide Qualitätseinstellungen liefern eine unterschiedliche Bildqualität und Performance und sollen nur zeigen, was mit zwei Hochleistungsgrafikkarten möglich ist.

Nach sorgfältiger Überlegung und mehrfacher Analyse selbst aufgenommener Spielesequenzen sind wir zu dem Schluss gekommen, im ForceWare-Treiber für nVidia-Karten die Qualitätseinstellungen auf High Quality anzuheben, da man nur mit diesem Setting das Texturflimmern effektiv bekämpfen kann. Zudem ist dieser Modus vergleichbar mit der Einstellung „Catalyst A.I. Standard“ auf den ATi-Pendants, wodurch bei der Bildqualität größtenteils ein Gleichstand erreicht wird.

Treibereinstellungen: nVidia-Grafikkarten

  • Systemleistung: Hohe Qualität
  • Vertikale Synchronisierung: Aus
  • MipMaps erzwingen: keine
  • Trilineare Optimierung: Aus
  • Anisotrope Mip-Filter-Optimierung: Aus
  • Optimierung des anisotropen Musters: Aus
  • Negativer LOD-Bias: Clamp
  • Gamma-angepasstes AA (G7x): Ein
  • Transparenz AA (G7x): Ein

Treibereinstellungen: ATi-Grafikkarten

  • Catalyst A.I.: Standard
  • Mipmap Detail Level: High Quality
  • Wait for vertical refresh: Always off
  • Adaptive Anti-Aliasing (R5x0): On
  • High Quality AF: Off (On bei einem CF-System im Hohe-Qualität-Modus)

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