25/29 AMD vs. Nvidia : Radeon HD 4870 stellt sich gegen GeForce GTX 260

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Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperaturmessungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten Unreal Tournament 3 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur
Angaben in °C
  • Idle – GPU:
    • ATi Radeon HD 3650
      34
    • Nvidia GeForce GTX 260
      43
    • Nvidia GeForce 9600 GT
      44
    • ATi Radeon HD 3870
      45
    • Nvidia GeForce GTX 280
      45
    • Nvidia GeForce 8600 GTS
      45
    • Nvidia GeForce 9600 GSO
      46
    • Nvidia GeForce GTX 260 SLI
      47
    • ATi Radeon HD 3850
      48
    • Nvidia GeForce 8800 GTS 512
      49
    • Nvidia GeForce 9800 GTX
      51
    • Nvidia GeForce 8800 GT
      53
    • ATi Radeon HD 3870 X2
      55
    • Nvidia GeForce 9800 GTX+
      55
    • Nvidia GeForce 8600 GT
      58
      Hinweis: Passivkühlung
    • Nvidia GeForce 9800 GX2
      60
    • Nvidia GeForce 8800 GTX
      60
    • Nvidia GeForce 8800 Ultra
      63
    • ATi Radeon HD 4850
      76
    • ATi Radeon HD 4870
      77
    • ATi Radeon HD 4870 CF
      81
  • Last – GPU:
    • ATi Radeon HD 3650
      45
    • Nvidia GeForce 8600 GTS
      53
    • Nvidia GeForce 9600 GT
      64
    • Nvidia GeForce 9800 GTX
      68
    • Nvidia GeForce 9800 GTX+
      69
    • Nvidia GeForce 9600 GSO
      70
    • Nvidia GeForce 8600 GT
      73
      Hinweis: Passivkühlung
    • Nvidia GeForce GTX 260
      78
    • Nvidia GeForce GTX 260 SLI
      79
    • Nvidia GeForce GTX 280
      80
    • Nvidia GeForce 8800 GTX
      80
    • Nvidia GeForce 8800 Ultra
      81
    • Nvidia GeForce 8800 GTS 512
      81
    • ATi Radeon HD 3870 X2
      82
    • ATi Radeon HD 4870
      84
    • ATi Radeon HD 3870
      84
    • Nvidia GeForce 9800 GX2
      84
    • Nvidia GeForce 8800 GT
      85
    • ATi Radeon HD 4850
      86
    • ATi Radeon HD 3850
      87
    • ATi Radeon HD 4870 CF
      88
  • Last – Chiprückseite:
    • Nvidia GeForce 8600 GTS
      36
    • ATi Radeon HD 3650
      38
    • Nvidia GeForce 9600 GT
      43
    • Nvidia GeForce 9800 GTX+
      44
    • Nvidia GeForce 8600 GT
      45
      Hinweis: Passivkühlung
    • Nvidia GeForce 9800 GTX
      50
    • Nvidia GeForce 9600 GSO
      54
    • ATi Radeon HD 3870 X2
      57
    • ATi Radeon HD 3870
      57
    • Nvidia GeForce 8800 GTX
      58
    • Nvidia GeForce 8800 GTS 512
      58
    • Nvidia GeForce GTX 260
      59
    • Nvidia GeForce 8800 Ultra
      60
    • ATi Radeon HD 3850
      62
    • Nvidia GeForce 9800 GX2
      63
    • Nvidia GeForce GTX 280
      64
    • Nvidia GeForce GTX 260 SLI
      65
    • Nvidia GeForce 8800 GT
      65
    • ATi Radeon HD 4870
      70
    • ATi Radeon HD 4850
      73
    • ATi Radeon HD 4870 CF
      75

Auch wenn man vermuten könnte, dass die Radeon HD 4870 in der Disziplin der Temperaturentwicklung aufgrund des Dual-Slot-Kühlers ein besseres Ergebnis als die Radeon HD 4850 erzielt, so belehrt uns die Grafikkarte eines Besseren. Unter Windows messen wir mit einem Wert von 77 Grad Celsius gar noch ein Grad mehr als auf dem kleineren Bruder. Die Konkurrenz in Form der GeForce GTX 260 schlägt sich dagegen deutlich besser und wird nur 43 Grad warm, eines der besten Ergebnisse unserer Testprobanden.

Unter Last wird die Radeon HD 4870 nur vergleichsweise geringe sieben Grad wärmer und erreicht so die 84 Grad Celsius. In der Situation arbeitet die ATi-Grafikkarte dann auch etwas kühler als die Radeon HD 4850, obwohl das Flaggschiff höher getaktet ist. Die GeForce GTX 260 von Nvidia hält auch dort die Nase mit 78 Grad Celsius vorn. Auf der Chiprückseite erhitzt sich die Radeon HD 4870 auf 70 Grad Celsius, während die GeForce GTX 260 mit 59 Grad erneut kühler bleibt.

Die Radeon HD 4870 wird im Alltagsbetrieb also sehr warm, jedoch gehen wir nicht davon aus, dass es selbst an warmen Sommertagen zu Schwierigkeiten kommt. Der Lüfter dreht vor allem unter Windows absichtlich sehr langsam, um einen leisen Betrieb zu gewährleisten, was natürlich eine hohe Temperatur zu Folge hat. Doch auch unter Last hat das Kühlsystem noch einige Reserven. Bei der GeForce GTX 260 sind ebenso keine Schwierigkeiten in Sicht.

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