4/4 LG Arena im Test : Ein ganz neuer Stil aus Südkorea

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Fazit

LG wagt sich mit dem Arena in gekonnter Weise aus der Style-Ecke heraus und präsentiert ein insgesamt ansprechendes Gerät, das sich vor der Konkurrenz nicht verstecken muss. Gerade bei den gängigen Multimedia-Tätigkeiten weiß der Kandidat nicht zuletzt dank einer stattlichen Ausstattungen zu überzeugen: Musik und Videos machen mit dem Arena einfach Spaß, obwohl das Display mit drei Zoll gerade für dieses Segment heutzutage eigentlich fast schon etwas zu klein ausfällt. Dies ist aber insofern akzeptabel, weil die Macher in dieser Hinsicht einen annehmbaren Kompromiss zwischen Größe und Bedienkomfort eingehen. Genau dies gelang bei der Wahl des Akkus allerdings nicht: Dieser ist klein dimensioniert, was sich zwar äußerst positiv auf das Gewicht, dafür aber katastrophal auf die Laufzeiten auswirkt – für Power-User, die längere Zeit keinen Zugriff auf eine Steckdose haben, findet sich hier das ultimative KO-Kriterium.

LG Arena
LG Arena

Einen größtenteils positiven Eindruck hinterlässt dagegen auch das proprietäre Benutzer-Interface S-Class, das mit flüssigen 3D-Animationen und einer guten Struktur abgesehen von einigen während des Multi-Taskings auftretenden Hängern über weite Strecken zu überzeugen weiß. Doch findet sich bei der Betrachtung der Software-Ausstattung, trotz des insgesamt gelungenen S-Class und auch wenn eine angemessene Ausstattung vorhanden ist, der zweite Kritikpunkt: Der Browser des Arena bewegt sich trotz Multi-Touch-Bedienung einfach nicht auf der Höhe der Zeit – schade, dass LG hier auch mit Blick auf die Vorgänger keine Konsequenzen gezogen hat.

Vor diesem Hintergrund ist die potentielle Zielgruppe für das LG Arena somit schnell ausgemacht: Freunde mobiler Multimedia-Unterhaltung dürften trotz der eingeschränkten Eignung des Browsers ihre Freude haben, während man das mobile Büro lieber bei einem echten Smartphone aus der Konkurrenz suchen sollte.

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