6/6 Nintendo 3DS im Test : Mit der dritten Dimension zum Erfolg verdammt

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Fazit

Vorab musste man kein gestandener Pessimist sein, um der 3D-Funktion des 3DS mit einiger Skepsis gegenüber zu stehen. Sicher, es hört sich vielversprechend an, mobil in den Genuss von 3D-Spielen zu gelangen; so richtig überzeugend klang das Konzept – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der gesundheitlichen Bedenken und der vorab in Previews geäußerten, rein ästethisch-optischen Kritik – aber nicht.

Diese Bedenken sind nach gut zwei Wochen mit dem 3DS jedoch weitgehend verflogen. Lässt man sich erst einmal auf diese auf Tiefenwirkung ausgelegte Form der 3D-Ansicht ein, so ist ein erweitertes Spielerlebnis garantiert. Dieses variierte allerdings selbst bei den drei Titeln, die uns für den Testzeitraum zur Verfügung standen, was ein Hinweis darauf ist, dass es bei der Qualität der Darstellung immer auch auf die Entwickler ankommt.

Nintendo 3DS
Nintendo 3DS

Auch abseits von „3D“ davon hat man es mit einem stimmigen Produkt zu tun. Die Verarbeitung ist solide, die Optik passt, die Arbeitsgeschwindigkeit geht in Ordnung und die Oberfläche ist klar strukturiert.

Abschließend stünde einer Empfehlung somit eigentlich nichts mehr im Wege. Ganz uneingeschränkt kann diese aber dann doch nicht erfolgen. Stattdessen muss explizit an die individuelle Wahrnehmung appelliert werden: Trotz der Möglichkeit, den Grad des 3D-Effektes zu variieren, wirkt er auf das Auge höchst unterschiedlich. Aus diesem Grund sollte man das Gerät vor einer möglicherweise anstehenden Kaufentscheidung unbedingt antesten. Gleiches gilt auch für die 3DS-Spiele, die mit Blick auf die Qualität in der Entwicklung ebenfalls vor einem Zuschlag angespielt werden sollten.

Fallen diese Tests positiv aus und steht man der grundsätzlichen Positionierung von Nintendo – plakativ und im Kontrast zu Sony: durchschnittliche Hardwareleistung, größtenteils auf schnellen Spaß ausgelegte Spiele – positiv gegenüber, so steht einer langen Freundschaft mit dem Nintendo 3DS nichts im Wege.

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