Duke Nukem Forever im Test : Das Spiel ist fertig, aber das war es dann auch

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Duke Nukem Forever im Test: Das Spiel ist fertig, aber das war es dann auch

Es gibt Themen, bei denen kommt man um die Standard-Erzählung einfach nicht herum. Genauso wie man beispielsweise im Kontext der Eroberung von Nordamerika fast schon zwingend Christoph Kolumbus erwähnen muss und bei der Entwicklung von Personal Computern kaum um Namen wie „Zuse“ oder „Gates“ herumkommt, so muss ein Vorwort zum Test von „Duke Nukem Forever“ fast schon automatisch auf die lange, kontroverse Entwicklungsgeschichte des Titels eingehen.

Diese lässt sich in treffend in folgenden Satz zusammenfassen: Nie wurde ein PC-Spiel länger entwickelt, nie wurde ein PC-Spiel häufiger verschoben – und nie erschien es eindeutiger, dass die lange, lange Entwicklungszeit niemals den „Goldstatus“ erreichen würde. Umso bemerkenswerter ist, dass „der Duke“ mit „Duke Nukem Forever“ (DNF) nach gut 15 Jahren währender Entwicklungszeit seit diesem Monat nun doch noch seinen großen Auftritt feiert.

Nach gefühlten 5.000 Ankündigungen, Aprilscherzen und rechtlichen Streitigkeiten liegt er also endlich vor: Jener Titel, der je nach persönlichem Eindruck beinahe als Mythos oder als ultimative Lachnummer im Nirwana der weiten Spiele-Landschaft verschwunden wäre. Umso gespannter darf man sein, welche Spuren die lange Entwicklungszeit sowie das große Hickhack um „Duke Nukem Forever“ gehabt haben. Dementsprechend soll im Folgenden insbesondere geklärt werden, inwiewern der neue Duke den teils immensen Erwartungen einer vom Warten gebeutelten Spielergemeinde zu erfüllen vermag und somit auch abseits der sehr speziellen Entwicklungsgeschichte für Aufsehen sorgen kann.

Systemanforderungen

Testsystem und Herstellerempfehlung für „Duke Nukem Forever“
Komponente Testsystem Herstellerempfehlung
Betriebssystem Windows 7 Professional (32 Bit) Windows XP / Vista / 7
Prozessor Phenom II X6 1075T Dual-Core, 2,4-2,6 GHz
Arbeitsspeicher 3 GByte 2 GByte
Grafik Radeon HD 5870 GeForce 8800 GTS / Radeon HD 3850
Festplattenspeicher ca. 10 GByte

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