4/5 Sony Ericsson Xperia Arc im Test : Fliegengewicht mit 8,7-mm-Taille

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Im Alltag

Große Schwächen leistet sich das Xperia Arc im Alltag nicht. Die bei einem Handy wichtigsten Aufgaben – Telefonie und Kurznachrichten – erledigt das Smartphone ohne jegliche Mühen und kann insbesondere Dank des zweiten Mikrofons beim Telefonieren überzeugen. In einem Fall wurde ein in unmittelbarer Nähe laufender Benzinrasenmäher fast vollständig herausgefiltert. Durch das große Display ist auch die Nutzung der virtuellen Tastatur beim Schreiben von Nachrichten oder anderen Texteingaben relativ komfortabel.

Sony Ericsson Xperia Arc
Sony Ericsson Xperia Arc

Der Bildschirm spielt auch beim „Surfen“ eine wichtige Rolle. Zusammen mit den guten Empfangseigenschaften eignet sich das Arc auch für die Nutzung im Internet, einzig im Sonnenlicht kommt wenig Freude auf. Dies ist allerdings ein Problem, mit dem viele Smartphones zu kämpfen haben. Die gebotene Leistung reicht zudem für die meisten Dinge vollkommen aus, bei umfangreichen Internet-Seiten stößt das Arc allerdings an seine Grenzen.

Benchmarks
  • Quadrant Standard:
    • Samsung Galaxy S II (Android 2.3)
      3.067
    • LG Optimus Speed (Android 2.2)
      2.463
    • HTC Desire HD (Android 2.2)
      1.955
    • Motorola Xoom (Android 3.0)
      1.878
    • Sony Ericsson Xperia Arc (Android 2.3.2)
      1.375
    • Google Nexus One (Android 2.2)
      1.263
    • HTC Desire S (Android 2.3)
      1.114
    • HTC Desire (Android 2.2)
      1.013
    • Samsung Galaxy S I9000 (2.2)
      980
    • HTC Wildfire S (Android 2.3)
      694
    Angaben in Punkten
  • Linpack for Android:
    • Samsung Galaxy S II (Android 2.3)
      43,4
    • LG Optimus Speed (Android 2.2)
      37,2
    • Motorola Xoom (Android 3.0)
      35,7
    • Sony Ericsson Xperia Arc (Android 2.3.2)
      34,8
    • Google Nexus One (Android 2.2)
      31,2
    • Samsung Galaxy S I9000 (2.2)
      14,1
    • HTC Desire (Android 2.2)
      6,8
    Angaben in MFLOPS
  • Neocore:
    • LG Optimus Speed (Android 2.2)
      73,0
    • Samsung Galaxy S II (Android 2.3)
      59,8
    • Sony Ericsson Xperia Arc (Android 2.3.2)
      58,4
    • HTC Desire S (Android 2.3)
      58,1
    • HTC Desire HD (Android 2.2)
      56,1
    • Samsung Galaxy S I9000 (2.2)
      55,7
    • HTC Wildfire S (Android 2.3)
      35,6
    • Google Nexus One (Android 2.2)
      27,7
    • HTC Desire (Android 2.2)
      27,5
  • Smartbench 2011 (Produktiv):
    • Samsung Galaxy S II (Android 2.3)
      3.862
    • Motorola Xoom (Android 3.0)
      3.615
    • LG Optimus Speed (Android 2.2)
      2.348
    • Sony Ericsson Xperia Arc (Android 2.3.2)
      1.015
    Angaben in Punkten
  • Smartbench 2011 (Games):
    • LG Optimus Speed (Android 2.2)
      2.494
    • Motorola Xoom (Android 3.0)
      2.476
    • Samsung Galaxy S II (Android 2.3)
      2.297
    • Sony Ericsson Xperia Arc (Android 2.3.2)
      1.403
    Angaben in Punkten

Durch die geringe Dicke und das geringe Gewicht stört das Handy im Alltag nicht. Anders als beispielsweise Geräte mit QWERTZ-Tastatur oder Aluminium-Gehäuse bemerkt man das Gerät in der Regel nichteinmal. Allerdings erkauft man sich diesen Gewichtsvorteil mit den bereits genannten Schwächen in der Haptik.

Einer der wenigen weiteren Schwachpunkte betrifft die Platzierung des Ein- und Ausschalters. Dieser ragt kaum über das eigentliche Gehäuse und ist so nicht optimal zu nutzen. Die Anordnung der Lautstärketasten ist letztendlich eine Frage der eigenen Gewohnheiten, aus Sicht eines Rechtshänders wäre die Wippe auf der linken Gehäuseseite besser aufgehoben. Zu erwähnen sei auch, dass Sony Ericsson zwar eine Status-LED verbaut hat, diese ist aber ebenfalls etwas ungünstig platziert. Enttäuschend ist die Qualität des rückwärtig verbauten Lautsprechers, der in erster Linien für die Freisprechfunkton vorgesehen ist. Ihm fehlt es komplett an Tiefen und auch mittlere Töne klingen wenig überzeugend.

Sony Ericsson Xperia Arc
Sony Ericsson Xperia Arc

Bei den Laufzeiten verhält sich das Arc wie zahlreiche andere aktuelle Smartphones. Wer einige Minuten pro Tag telefoniert, seine E-Mails abgleicht und hin und wieder im Internet Nachrichten liest, wird das Gerät nach etwa eineinhalb Tagen wieder laden müssen. Wer hingegen auf aufwändigere Spiele zurückgreift oder via YouTube Videos schaut, wird bereits nach etwa drei Stunden wieder zum Ladegerät greifen müssen.

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