6/7 Deus Ex: Human Revolution im Test : SciFi-Thriller auf hohem Niveau

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GPU-Benchmarks

1920x1080
  • 1xAA/1xAF Durchschnitt:
    • Nvidia GeForce GTX 580
      105,2
    • AMD Radeon HD 6970
      96,0
    • Nvidia GeForce GTX 570
      92,0
    • AMD Radeon HD 6950
      85,5
    • AMD Radeon HD 6870
      75,6
    • Nvidia GeForce GTX 560 Ti
      73,6
    • Nvidia GeForce GTX 560
      65,5
    • AMD Radeon HD 6850
      63,5
    • Nvidia GeForce GTX 460
      55,8
    • AMD Radeon HD 6770
      45,0
    • Nvidia GeForce GTX 550 Ti
      42,2
  • FXAA Hoch und 16xAF Durchschnitt:
    • Nvidia GeForce GTX 580
      89,1
    • AMD Radeon HD 6970
      82,9
    • Nvidia GeForce GTX 570
      78,1
    • AMD Radeon HD 6950
      72,9
    • AMD Radeon HD 6870
      65,3
    • Nvidia GeForce GTX 560 Ti
      63,5
    • Nvidia GeForce GTX 560
      57,0
    • AMD Radeon HD 6850
      53,1
    • Nvidia GeForce GTX 460
      48,1
    • AMD Radeon HD 6770
      38,6
    • Nvidia GeForce GTX 550 Ti
      36,4
  • 1xAA/1xAF Minimum:
    • Nvidia GeForce GTX 580
      89,0
    • AMD Radeon HD 6970
      86,0
    • Nvidia GeForce GTX 570
      78,0
    • AMD Radeon HD 6950
      77,0
    • AMD Radeon HD 6870
      66,0
    • Nvidia GeForce GTX 560 Ti
      62,0
    • Nvidia GeForce GTX 560
      56,0
    • AMD Radeon HD 6850
      55,0
    • Nvidia GeForce GTX 460
      47,0
    • AMD Radeon HD 6770
      40,0
    • Nvidia GeForce GTX 550 Ti
      37,0
  • FXAA Hoch und 16xAF Minimum:
    • Nvidia GeForce GTX 580
      76,0
    • AMD Radeon HD 6970
      75,0
    • AMD Radeon HD 6950
      66,0
    • Nvidia GeForce GTX 570
      66,0
    • AMD Radeon HD 6870
      58,0
    • Nvidia GeForce GTX 560 Ti
      55,0
    • Nvidia GeForce GTX 560
      50,0
    • AMD Radeon HD 6850
      47,0
    • Nvidia GeForce GTX 460
      41,0
    • AMD Radeon HD 6770
      34,0
    • Nvidia GeForce GTX 550 Ti
      32,0

Die AMD-Grafikkarten schneiden in Deus Ex: Human Evolution sehr gut ab, ohne aber ihren Nvidia-Gegenstücken auf und davon zu laufen. Gegen die eigentlichen Konkurrenzprodukte gewinnen die AMD-Entwicklungen aber durchweg.

So vermessen wir zum Beispiel in der Auflösung von 1.920 × 1.080 Bildpunkten mit FXAA sowie 16-facher anisotropen Filterung 78,1 Frames per Second für die GeForce GTX 570, während die Radeon HD 6970 auf 82,9 FPS kommt. Die GeForce GTX 580 ist mit knapp 90 Bildern pro Sekunde aber weiterhin die schnellste Single-GPU-Lösung. Die Radeon HD 6950 liegt nur um sieben Prozent hinter der GeForce GTX 570 zurück, die Radeon HD 6870 kämpft sich gar knapp vor die GeForce GTX 560 Ti.

Bei den günstigeren Karten sieht es genauso aus, denn die Radeon HD 6770 ist schneller als die GeForce GTX 550 Ti und die Radeon HD 6850 arbeitet flotter als die GeForce GTX 460. Ohne die beiden qualitätssteigernden Features steigt die Performance um rund 15 Prozent, an den Verhältnissen untereinander ändert sich allerdings nichts.

Für die gewählten Qualitätseinstellungen empfehlen wir im neuesten Deus Ex mindestens eine GeForce GTX 460 oder eine Radeon HD 6850. Laut den Geschwindigkeitsmessungen kommen mit den Anforderungen aber auch noch langsamere Karten zurecht, doch leidet in Deus Ex das Spielempfinden, wenn die Performance unter 40 FPS fällt. Schaltet man die anisotrope Texturfilterung und das FXAA ab, bringen auch noch die Radeon HD 6770 sowie die GeForce GTX 550 Ti die notwendige Leistung auf, die Optik leidet letztlich aber deutlich.

CPU-Benchmarks

CPU-Benchmarks in 1920x1080 + GTX 580
  • Durchschnitts-FPS:
    • Core i7 @ 3,4 GHz + 4 Kerne
      105,3
    • Core i7 @ 3,4 GHz + 4 Kerne + SMT
      105,2
    • Core i7 @ 4 GHz + 4 Kerne + SMT
      105,2
    • Core i7 @ 4,5 GHz + 4 Kerne + SMT
      104,7
    • Core i7 @ 3 GHz + 4 Kerne + SMT
      104,0
    • Core i7 @ 2,5 GHz + 4 Kerne + SMT
      103,9
    • Core i7 @ 3,4 GHz + 3 Kerne
      101,8
    • Core i7 @ 2 GHz + 4 Kerne + SMT
      98,1
    • Core i7 @ 3,4 GHz + 2 Kerne
      80,6
    • Core i7 @ 3,4 GHz + 1 Kern
      0,0
      Hinweis: Startet nicht
  • Minimum-FPS:
    • Core i7 @ 3,4 GHz + 4 Kerne + SMT
      89,0
    • Core i7 @ 3,4 GHz + 4 Kerne
      89,0
    • Core i7 @ 4 GHz + 4 Kerne + SMT
      88,0
    • Core i7 @ 4,5 GHz + 4 Kerne + SMT
      88,0
    • Core i7 @ 3 GHz + 4 Kerne + SMT
      88,0
    • Core i7 @ 2,5 GHz + 4 Kerne + SMT
      87,0
    • Core i7 @ 3,4 GHz + 3 Kerne
      82,0
    • Core i7 @ 2 GHz + 4 Kerne + SMT
      71,0
    • Core i7 @ 3,4 GHz + 2 Kerne
      52,0
    • Core i7 @ 3,4 GHz + 1 Kern
      0,0
      Hinweis: Startet nicht

Auf der einen Seite giert Deus Ex: Human Revolution nach CPU-Leistung, auf der anderen aber auch nicht. Denn an den Benchmarks wird ersichtlich, dass keine schneller High-End-Prozessor notwendig ist, um hohe FPS-Ergebnisse zu liefern.

Solange vier CPU-Kerne vorhanden sind, ist es der Engine zumindest auf unserem Sandy-Bridge-Prozessor ziemlich gleichgültig, welcher Takt anliegt. Folglich liegen alle Messwerte zwischen 4,5 GHz und 2,5 GHz im Bereich der Messungenauigkeit, erst unter zwei Gigahertz fallen sie deutlicher ab. Mehr als einen Leistungsverlust von sechs Prozent können wir im Mittelwert aber nicht feststellen, bei den Minimum-FPS sinkt die Performance dagegen schon um 18 Prozent.

Während die Taktraten also ziemlich irrelevant sind, skaliert das Spiel sehr gut mit zusätzlichen CPU-Kernen. Während Hyper-Threading auf dem Core i7-2600K nicht hilfreich ist, ist die Performance mit drei Kernen bereits um acht Prozent niedriger – wohlgemerkt bei den Minimum-FPS, die Durchschnitts-FPS agieren nur um drei Prozent langsamer.

Mit nur noch zwei aktiven Kernen sind mit Geschwindigkeitseinbußen von weiteren 21 Prozent bei den durchschnittlichen Bildern pro Sekunde und 37 Prozent bei den Minimum-FPS zu rechnen. Viel wichtiger aber ist: Obwohl die Geschwindigkeit mit 52 Frames per Second selbst bei den schlechtesten Werten theoretisch noch gut genug ist, lässt sich Deus Ex bei maximalen Details nicht mehr angenehm spielen. Denn die Engine stockt von Zeit zu Zeit, was sehr störend ist. Erst ab drei Kernen verschwindet das Phänomen. Deshalb werden viele Systeme mit Zwei-Kern-CPUs bei vollen Details in diesem Spiel ihre Probleme bekommen – unabhängig von den angezeigten FPS-Werten.

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