Auch Western Digital hat Flutkatastrophe überwunden

Patrick Bellmer
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Gut eine Woche nach Seagate hat nun auch Western Digital seine Bilanz für das erste Vierteljahr 2012 präsentiert. Im aus Sicht des Unternehmens dritten Fiskalquartals konnten sowohl Umsatz als auch Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert werden.

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Die Einnahmen beliefen sich auf insgesamt 3,035 Milliarden US-Dollar, ein Zuwachs um 34 Prozent. Der Überschuss legte sogar um 230 Prozent von 146 auf 483 Millionen US-Dollar zu. Zurückzuführen ist das in aller erster Linie auf die im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Preise für Festplatten. Denn Western Digital konnte insgesamt nur 44,227 Millionen Laufwerke absetzen, ein Rückgang um zwölf Prozent. Der durchschnittliche Verkaufspreis stieg von 45 auf 68 US-Dollar.

Quartalsergebnisse in Mio. US-Dollar (Geschäftsjahr Juli – Juni) 01.0002.0003.0004.000US-Dollar 3Q 20094Q 20091Q 20102Q 20103Q 20104Q 20101Q 20112Q 20113Q 20114Q 20111Q 20122Q 20123Q 2012  Umsatz  Gewinn

Im Endeffekt profitierte Western Digital genauso von den vermeintlich noch anhaltenden Auswirkungen der Flut in Thailand wie auch Seagate. Allerdings berücksichtigt diese Quartalsbilanz erstmals auch die Aktivitäten der von Hitachi übernommenen Festplattensparte. Für das laufende Vierteljahr rechnet Western Digital mit weiter steigenden Zahlen. So soll der Umsatz auf 4,2 bis 4,4 Milliarden US-Dollar wachsen, der Gewinn auf 2,35 bis 2,55 US-Dollar pro Aktie; aktuell sind es 1,96 US-Dollar.