7/7 Schenker XMG A502 im Test : Viel Spieleleistung für 1.279 Euro

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Fazit

Schenker selbst bewirbt das A502 als „ideale Verbindung zwischen langer Akkulaufzeit und maximaler Performance“. In unserem Test war davon leider nicht viel zu spüren. Zwar bietet das Notebook in der Testkonfiguration eine durchaus hohe Leistung, die gebotenen Akkulaufzeiten sind jedoch alles andere als gut. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass noch deutlich Energie-hungrige Konfigurationen möglich sind. Hinzu kommen qualitativ bestenfalls durchschnittliche Eingabegeräte, eine leider hinlänglich bekannte Schwäche.

Display Leistung Office Leistung Spiele Laufzeiten Verarbeitung
Schenker XMG A502 ++ + + O
--: sehr schlecht -: schlecht O: durchschnittlich +: gut ++: sehr gut

Davon einmal abgesehen macht man mit dem hier getesteten A502 nicht viel falsch. Die Systemleistung reicht auch für anspruchsvolle Spiele aus, wenn auch nicht immer in den höchsten Einstellungen. Wirkliche Freude bereitet das Display, das man so nicht in einem derartigen Notebook erwarten würde.

Schenker XMG A502
Schenker XMG A502

Kann man sich mit dem unter Last störenden Lüfter sowie dem sich eher günstig anfühlenden Gehäuse anfreunden, sollte das A502 als möglicher Kandidat in Erwägung gezogen werden. Gegen eine uneingeschränkte Empfehlung sprechen aber ganz klar die angeführten Schwachpunkte.

Abschließend muss aber auch die CPU noch erwähnt werden. Wie schon bei den bereits getesteten Quad-Core-Modellen der i7-Reihe kann auch der erste Dual-Core-Vertreter der Ivy-Bridge-Generation überzeugen. Gegenüber dem bislang schnellsten getesteten Zweikerner aus dem Hause Intel, dem i7-2620M, liegt der i5-3360M im Schnitt fünf Prozent in Front, das Taktplus beträgt 100 Megahertz, der Cache ist im Gegenzug ein Megabyte kleiner.

Preise und Verfügbarkeit

Die hier getestete Konfiguration schlägt mit 1.279 Euro zu Buche. Das Grundmodell des A502 für 799 Euro verfügt unter anderem über Intel i3-2370M, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher sowie eine 320 Gigabyte fassende Festplatte. Aufgerüstet werden kann dieses unter anderem mit verschiedenen Massenspeichern und optischen Laufwerken sowie zahlreichen Intel-CPUs der zweiten und dritten Core-Generation. Immer inklusive ist Nvidias GeForce GT 650M.

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