Intels Mini-PC „NUC“ ab dem vierten Quartal verfügbar

Volker Rißka
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Bereits im April stellte Intel unter der Bezeichnung Next Unit of Computing (NUC) eine neue Mini-PC-Plattform vor, die nach neuesten Informationen ab dem vierten Quartal verfügbar sein soll. Die Grundlage dafür sind zwei Hauptplatinen, die Varianten D33217CK und D33217GK.

Grundlage der Hauptplatinen ist nach neuem Stand der Informationen ein QS77-Chipsatz, der den aktuellen Prozessoren aus der Ivy-Bridge-Familie zur Seite gestellt wird. Die vormals spekulierten 17-Watt-Modelle sind in der von Intel erwähnten Core-i3-Serie aber noch gar nicht verfügbar, sodass dort eventuell eine weitere abgespeckte CPU-Linie aufgelegt wird, alternativ die 4 × 4 Zoll große Version auch mit schnelleren CPUs bestückt werden kann.

Intel NUC
Intel NUC
NUC-Erscheinungstermin
NUC-Erscheinungstermin

Zur Ausstattung gehören ansonsten zwei SO-DIMM-Slots, bis zu drei USB-Schnittstellen, WiFi- und Bluetooth-Unterstützung, zwei HDMI-Anschlüsse (beim D33217GK) oder alternativ auch Thunderbolt (D33217CK). Über einen Mini-PCIe-Slot können zudem Erweiterungen installiert werden.

Über Intels Webseite finden sich bereits frühe Dokumente zu den besagten zwei Mainboards und den entsprechenden Evaluierungskits, die seit kurzer Zeit mit einigen Treibern bereits unterstützt werden. Als offizieller Erscheinungstermin für die erste Version ist jedoch erst das vierte Quartal angedacht, die Thunderbolt-Variante wird gar erst im ersten Quartal 2013 erwartet.