News : Zahlreiche Digital-Netzteile mit Drahtlosschnittstelle

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High Power konnte uns bereits auf der CeBIT 2013 Prototypen der kommenden digitalen Netzteile präsentieren, jetzt ziehen zahlreiche andere Marken nach. Neben höchster Effizienz sollen die Netzteile durch ihre Drahtlos-Schnittstelle überzeugen.

Bei digitalen Netzteilen werden einige Funktionen, die bei klassischen Netzteilen von mehreren einfachen Schaltungen bereitgestellt werden, in einem digitalen Prozessor zusammengefasst und über eine Firmware konfiguriert. Durch diese Änderung am Netzteil-Design soll eine besonders präzise Spannungsregulation sowie besonders schnelle Reaktion auf dynamische Lasten ermöglicht werden.

Da alle Parameter bereits in digitaler Form bereitstehen, bietet es sich an, über eine Schnittstelle zum Computer und passende Software Möglichkeiten zum Auslesen verschiedener Werte wie Leistungsaufnahme, Effizienz und Lüfterdrehzahl anzubieten und dem Anwender in beschränktem Maße Einstellungsmöglichkeiten wie Lüfterprofile oder Zugriff auf die Auslösewerte für den Überstromschutz (OCP) zu geben.

Nach Corsairs AXi-Netzteilen, die von Flextronics hergestellt werden, steht mit High Power nun ein weiterer großer Netzteilfertiger kurz vor der Fertigstellung von digitalen Netzteilen für Endkunden. Neben den Produkten unter eigenem Namen High Power Astro GD werden auch die Netzeilmarken Thermaltake mit dem DPS XT, Silverstone mit dem Zeus und die hauptsächlich in den USA bekannte Marke Rosewill Netzteile auf Basis dieses Designs anbieten. Das Angebot an digitalen Netzteilen wird sich daher in den nächsten Monaten deutlich vergrößern.

Software-Oberfläche
Software-Oberfläche

Interessanterweise setzt High Power auf eine drahtlose Schnittstelle zur Verbindung mit dem Computer. Während Corsairs digitale Netzteile in Corsair Link integriert sind und somit eine proprietäre Schnittstelle gemeinsam mit anderen Corsair-Produkten nutzen, sollen die High-Power-Geräte direkt an den Rechner angebunden werden. Da eine Verbindung über USB bereits vor Jahren patentiert wurde, setzt High-Power auf eine Funk-Anbindung über WLAN.