4/10 Mikroruckler bei Grafikkarten : Der Status quo bei AMD und Nvidia

Hardware

Um die markierten Videos abgreifen zu können, bedarf es potenter Hardware. Einige Komponenten sind weniger relevant, absolut entscheidend sind ein schneller Speicher und eine Video-Capture-Karte.

Konkret bedarf es es entweder eines RAID-Arrays bestehend aus drei oder vier SSDs oder alternativ einer RAM-Disk, um die Datenmenge zu bewältigen. Ein Beispiel: Schon ein 25 Sekunden langes Video in der Auflösung 1.920 × 1.080, aufgenommen mit 60 Bildern pro Sekunde, weist eine Größe von knapp sieben Gigabyte auf!

Unser „FCAT-Rechner“ ist mit gleich acht Vier-Gigabyte-RAM-Modulen (DDR3-1600) ausgestattet, was einer Kapazität von 32 Gigabyte entspricht. Der RAM-Disk stehen 28 Gigabyte zur Verfügung, der Rest ist für Windows 8 reserviert. Als Basis dient eine X79-Platine von Asus inklusive Core i7-3960X, da die Mainstream-Plattformen keine acht Speicherriegel ermöglichen. Zudem nutzt der Aufnahmerechner eine AMD Radeon HD 6450.

Die Anforderungen an eine hohe Auflösung bei 60 FPS bietet bei Video-Capture-Karten unter anderem der Hersteller DataPath mit der „VisionDVI-DL“. Bei 60 Bildern pro Sekunde ist eine maximale Auflösung von 2.560 × 1.440 drin. Die Capture-Karte unterstützt allerdings nicht die Auflösung 2.560 × 1.600 bei 60 Bilder pro Sekunde, weswegen wir auf die Auflösung in den Testreihen verzichten müssen. Das letzte Glied in der Kette ist einen Dual-Link-DVI-Splitter von Gefen. Er hat die Aufgabe, das Bild sowohl an den „Spielemonitor“ als auch an die Capture-Karte zu schicken. Als Aufnahmesoftware setzen wir auf die Freeware „VirtualDub“, die sämtliche von uns benötigten Features bietet.

DataPath VisionDVI-DL
DataPath VisionDVI-DL

Nvidia hat Redaktionen nicht nur die FCAT-Software zur Verfügung gestellt, auch der Speicher, die Video-Capture-Karte (Neupreis um die 1.500 US-Dollar) und der Switch (Neupreis um die 400 Euro) sind eine Leihgabe – darauf sei an dieser Stelle hingewiesen.

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