4/4 Zwei externe SSDs im Test : Mobile Datenträger von Adata und brinell

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Fazit

Das Adata DashDrive Elite SE720 und das brinell Drive SSD konnten insgesamt überzeugen. Zur Installation eines Betriebssystems auf den externen Medien eignen sich im Hinblick auf die Leistung beide SSDs, sofern die restliche Hardwarekonfiguration mitspielt. Adata wirbt sogar explizit mit Unterstützung für Windows To Go.

Die SSD von brinell erzielte im PCMark 7 Storage Test mit 5.009 Punkten ein Ergebnis, das sich auf dem Niveau der WD Black² am SATA-Anschluss bewegt. Die SE720 ist mit 4.435 Punkten ein gutes Stück langsamer, was aber immer noch deutlich höher liegt als das Niveau, das beispielsweise eine SSHD erreicht.

Beim Lesen kam das brinell Drive SSD in der Praxis auf knapp 280 MB/s, das Adata DashDrive Elite SE720 auf knapp 260 MB/s. Beim sequenziellen Schreiben unterscheiden sie sich mit rund 161 MB/s hingegen kaum, was aber vermutlich am Controller des Mainboards liegt, der auch die Leseraten begrenzen dürfte. Für die volle Leistung wird auch auf Rechnerseite aktuellste Hardware benötigt.

Die UAS-Unterstützung des brinell Drive SSD entfaltet ihre Wirkung erst dann, wenn eine hohe Schreiblast, möglichst mit vielen parallelen Zugriffen, anliegt. Bei einfachen Belastungen und (im Fall der SE720) ohne UAS-Unterstützung erwies sich hingegen der Treiber von Renesas als meistens deutlich performanter.

Während das brinell Drive SSD bei der Leistung die Nase vorne hat, ist preislich das Adata DashDrive Elite SE720 mit 128 GB für aktuell rund 104 Euro die attraktivere Lösung. Das ist zwar bereits am unteren Ende der Preisskala für externe SSDs, der Preis dürfte aber sogar noch weiter sinken, denn derzeit wird die SSD erst von einem Händler in Deutschland gelistet und ist auch noch nicht lieferbar.

Beim brinell Drive SSD gehen die Preise hingegen erst bei 159 Euro für die 120-GB-Varianten los, für 250 GB oder 500 GB müssen gar 269 Euro respektive 499 Euro bezahlt werden. Wirklich teurer als die dünn gesäte Konkurrenz ist das Laufwerk damit nicht, aber schneller. Entscheidet sich der Kunde allerdings für die Edelholz-Variante aus unserem Test, sind es jeweils noch einmal zehn Euro mehr. Aktuell ist die brinell-SSD fast ausschließlich über den Online-Shop des Unternehmens erhältlich, lediglich das 500-GB-Modell ist auch in zwei Varianten bei Amazon zu bekommen und kostet dort rund 430 Euro.

Als preisgünstige Alternative bietet sich an, selbst ein USB-3.0-Gehäuse für 2,5-Zoll-Laufwerke zu kaufen und eine SSD der Wahl einzubauen. Bastler sollten sich allerdings gut informieren, was für eine Leistung der Bridge-Chip des Gehäuses bietet, um am Ende nicht die Katze im Sack zu kaufen.

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