3/3 HTC One mini 2 im Test : Das One (M8) auf Schrumpfkur

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Fazit

Wie die HTC-Modelle Desire 610 und Desire 816 zeigt sich auch das One mini 2 als Smartphone ohne eklatante Schwäche, das vor allem über die hochwertigen Materialien und die exzellente Verarbeitung sowie die gute Software punktet. Beim One mini 2 kommen dazu noch gute Stereo-Lautsprecher und ein ausgewogenes Display mit einer hohen Pixeldichte. Das lässt über kleinere Kritikpunkte wie den nicht wechselbaren Akku hinwegblicken.

Die Kamera enttäuscht allerdings schon bei bewölktem Himmel. Die Leistung wiederum reicht im Alltag aus, ist aber insgesamt betrachtet nur durchschnittlich. Der kleine Arbeitsspeicher führt dazu, dass Apps im Hintergrund geschlossen und neu geladen werden müssen. Eines der besten Features des One (M8), die gelungene Gestensteuerung, fehlt dem One mini 2, dessen aktuelles Android im Zusammenspiel mit Sense 6 zu überzeugen weiß.

HTC One mini 2 im Test
HTC One mini 2 im Test

Knackpunkt des One mini 2 ist zumindest aktuell der Preis. Das M8 kostet rund 130 Euro mehr, das Z1 Compact von Sony 40 Euro weniger, das Nexus 5 (32 GB) von Google gleich viel und das Moto G sogar nur die Hälfte. Mit teils besserer Ausstattung bleibt für das One mini 2 nur das exzellente Gehäuse auf der Habenseite. Abseits der hochwertigen Verarbeitung fällt das One mini 2 zu sehr in das Muster der abgespeckten Variante, die mit Namen des Flaggschiffes Erfolge einfahren will. Unterm Strich bleibt ein gutes Smartphone, das aber dem aktuell beinharten Markt zum Opfer fällt.

HTC One mini 2
Produktgruppe Smartphones, 26.06.2014
  • Display+
  • Leistung Produktiv+
  • Leistung UnterhaltungO
  • LaufzeitO
  • Verarbeitung++
  • hochwertige Verarbeitung
  • gutes Display mit hoher Pixeldichte
  • aktuelles Android
  • konsistentes Sense 6
  • Speicher erweiterbar
  • Stereo-Lautsprecher
  • mäßige Kamera
  • Gesten des One (M8) fehlen
  • Akku fest verbaut

Verfügbarkeit & Preise

Das HTC One mini 2 ist seit Juni in Deutschland erhältlich und kann bei verschiedenen Providern im Rahmen von unterschiedlichen Verträgen zu entsprechend variierenden Preisen erworben werden. In der freien Variante muss aktuell mit Preisen von rund 400 Euro gerechnet werden.

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