3/3 GeForce GTX 980M im Test : Nvidias Topmodell im Schenker XMG P504 Pro

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Ersteindruck

Die GeForce GTX 970M ist als Grafikkarte für Notebooks zügig unterwegs, im Vergleich zu Desktop-Grafikkarten reicht es aber nur für einen Platz im Mittelfeld. Die GeForce GTX 980M kommt mit deutlich mehr Leistung hingegen selbst einer GeForce GTX 780 nahe und liegt damit im oberen Drittel der plattformübergreifenden Rangliste. Trotzdem bleibt die GeForce GTX 980 für den Desktop-PC eine andere Hausnummer: Sie ist nochmals 35 Prozent schneller. Die annähernd selbe Leistung, wie Nvidia es verlauten ließ, erreicht der mobile Ableger nicht.

Absolut gesehen ist die Leistung der GeForce GTX 980M dennoch sehr hoch: In 1.920 × 1.080 lassen sich auch moderne Spiele flüssig wiedergeben, ohne dass auf Details verzichtet werden muss. Die magische 60-FPS-Marke ist in vielen Titeln kein reines Wunschdenken mehr. Die Leistung der derzeit schnellsten mobilen Grafikkarte hat allerdings ihren Preis. Schenker verlangt 320 Euro Aufpreis für die 980M gegenüber der kleineren GeForce GTX 970M.

Schenker XMG P504 Pro mit GeForce GTX 980M
Schenker XMG P504 Pro mit GeForce GTX 980M

Spielen mit Strom aus dem Akku ist wie bei der GeForce GTX 970M im Aorus X7 Pro von Gigabyte nur sehr eingeschränkt möglich. Auch wenn die Bildwiederholraten trotz deutlichem Rückgang noch ein flüssiges Spielen suggerieren, haben alle Spiele teils deutlich mit kurzen Aussetzern zu kämpfen. Das Problem ist auf Schenker XMG P504 Pro und Aorus X7 Pro dasselbe und nicht Notebook-spezifisch.

Abseits der Grafikkarte ist das XMG P504 Pro ein solides Spieler-Notebook, das sich an Kunden richtet, die den klassischen Desktop-PC ablösen wollen – und das nach Möglichkeit an wechselnden Orten. Für den Einsatz unterwegs eignet sich das Gerät aufgrund der Dimensionen und des Gewichts hingegen nur sehr eingeschränkt. Ohne Steckdose ist der Spieler zudem nicht nur von Aussetzern geplagt, sondern auf eine Akkulaufzeit von rund 50 Minuten unter Last limitiert.

Der Geräuschpegel des XMG P504 Pro ist zwar hoch, doch sind vergleichbare Spieler-Notebooks in der Regel noch lauter. Das TN-Display überzeugt in Spielen, muss sich aber mit den für die Technik üblichen Mängeln auseinandersetzen. Zuhause ist bei nur 15,6 Zoll des Notebookdisplays der Einsatz eines externen Monitors anzuraten.

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