Windows 10 : Dezente Integration von Cortana in Spartan

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Windows 10: Dezente Integration von Cortana in Spartan
Bild: Pascal (CC BY 2.0)

Ein inoffizieller Build von Windows 10, den das Team von WinBeta ausprobieren konnte, vermittelt einen ersten Eindruck von der Integration des Sprachassistenten Cortana in Microsofts neuen Browser Spartan, der als moderne Alternative zum Internet Explorer 11 als Teil von Windows 10 ausgeliefert werden wird.

Wie im Video zu sehen ist, verhält sich Cortana eher zurückhaltend, agiert aber stets im Hintergrund und sucht nach Informationen, die im Zusammenhang mit der Seite von Interesse sein könnten. So erscheint beim Ansurfen einer Firmenwebseite in der Adressleiste des Browsers eine Meldung, dass Cortana eine Wegbeschreibung, Öffnungszeiten und weitere Informationen hat. Bei einem Klick auf die Benachrichtigung fährt rechts eine Seitenleiste aus, die die Webseite überlagert und die entsprechenden Informationen sowie weiterführende Links bietet.

Zur proaktiven Suche gibt es die Möglichkeit, einzelne Wörter oder Sätze auf einer Seite zu markieren und über das Rechtsklick-Menü Cortana nach weiteren Informationen zu fragen. Abhängig davon, was markiert wurde, bekommt man zum Beispiel Wortdefinitionen, Informationen zu Orten oder Sehenswürdigkeiten, Informationen zu bestimmten Firmen oder auch einfach die Nährwertangaben eines bestimmten Lebensmittels. Die Ausgabe erfolgt wiederum über die rechts ausfahrende Seitenleiste.

YouTube-Video: Windows 10: Cortana Integration in Spartan

Aber auch so einfache Dinge wie die Frage nach dem aktuellen Wetter werden über das UI von Spartan gelöst, statt eine Seite aufzurufen. Gibt der Nutzer das Wort „weather“ in die Adresszeile ein, erscheinen Informationen zum lokalen Wetter direkt über den Vorschlägen für weitere Suchbegriffe.

Zu den weiteren Neuerungen von Spartan gehören eine neue Oberfläche, eine effizientere HTML-Engine – mutmaßlich eine überarbeitete Version der Trident-Engine –, die Möglichkeit, Webseiten mit Notizen zu versehen und diese zu versenden, sowie die Unterstützung von Erweiterungen, wie sie Mozilla Firefox und Google Chrome bereits seit längerer Zeit bieten.