5/7 SanDisk Ultra II SSD im Test : Das günstigste Laufwerk mit 960 GB am Markt

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Praxistests

Programmstart & Installation

Nur geringe Leistungsunterschiede zwischen aktuellen SSDs treten beim Starten von Anwendungen auf. Die SanDisk Ultra II gehört nicht zu den schnellsten, ist aber nur drei Prozent langsamer als die SATA-Referenz. Bei der Installation fällt der Abstand zur Spitze mit neun Prozent schon etwas größer aus.

Entpacken & Kopieren

Schnelle SATA-SSDs schaffen es, das Windows-Image in etwas weniger als 20 Sekunden zu entpacken. Die Ultra II mit 960 GB gehört nicht dazu, ist mit knapp 22 Sekunden aber auch nicht langsam. Auch beim Kopieren wird ein guter Durchschnittswert erreicht. Ein Schwachpunkt wie bei Adata XPG SX930 oder Crucial BX200 ist in beiden Fällen nicht auszumachen – die Werte sind solide.

Leistungsaufnahme

Fast Kopf an Kopf mit der SanDisk Extreme Pro 480 GB erweist sich auch die Ultra II im normalen Leerlaufbetrieb (Windows-Energiesparplan Höchstleistung) als nicht sonderlich sparsam. Viele moderne SSDs benötigen dabei deutlich weniger als 500 Milliwatt. Mit Aktivierung des Energiesparmodus wird auch das Link Power Management aktiv. Dass die Ultra II diese Funktion unterstützt, wird an einer Abnahme der Leistungsaufnahme von 525 auf nur noch 86 Milliwatt deutlich.

Im aktiven Betrieb mit Lese- und Schreibzugriffen zeigt sich die Ultra-II-SSD in Relation zur Kapazität weder besonders sparsam noch besonders verschwenderisch im Umgang mit elektrischer Energie. Tendenziell benötigen SSDs mit viel NAND-Flash mehr Energie als Modelle mit geringer Kapazität.

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