Crimson 16.3.1 Hotfix : Neuer Treiber umgeht VSync-Sperre unter DirectX 12

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Crimson 16.3.1 Hotfix: Neuer Treiber umgeht VSync-Sperre unter DirectX 12

Eine Woche nach dem letzten Grafiktreiber hat AMD die Radeon Software Crimson Edition 16.3.1 nachgeschoben. Der Treiber bringt nicht nur Optimierungen für den letzten Teil der Need-for-Speed-Serie, die gestern für den PC erschienen ist, er umgeht auch Microsofts VSync-Sperre unter DirectX 12.

Damit setzt sich nach Nvidia auch AMD gegen Microsofts Ansinnen, die vertikale Synchronisation unter DirectX 12 in Fensteranwendungen zur Pflicht zu machen, hinweg. Bisher konnten Grafikkarten von AMD unter DirectX 12 nur nach Zuarbeit durch den Spieleentwickler oder über einen Trick zu mehr FPS als Hz am Bildschirm überredet werden.

In Ashes of the Singularity hat beispielsweise Entwickler Stardock dafür gesorgt, dass alle Grafikkarten auch ohne VSync betrieben werden können. In Hitman und Tomb Raider musste hingegen ein zweiter Monitor mit einer Frequenz von 120 oder gar 144 Hz zum Einsatz kommen, um Microsofts Sperre auf Grafikkarten mit GPU von AMD künstlich auszuhebeln – immer von Erfolg gekrönt war dieser Trick aber auch nicht.

Der neue Treiber Crimson 16.3.1 Hotfix hebelt Microsofts Sperre, die ursprünglich für Universal Apps im Fenstermodus angedacht war, jetzt effektiv aus. Im späteren Verlauf des Jahres will Microsoft selber eine Option zum Abschalten der Limitierung unter Windows 10 geben.

Zu den weiteren Neuerungen des Treibers gehören die Optimierung für den neuen Teil von Need for Speed, eine überarbeitetes CrossFire-Profil für Hitman sowie Probleme beim Starten des Oculus-Video-Players. Den Download gibt es wie üblich auch im Archiv von ComputerBase.

Downloads

  • AMD Crimson

    4,4 Sterne

    AMD Crimson (ehemals: AMD Catalyst) ist der Treiber für alle Radeon-Grafikkarten.

    • Version ReLive Edition 16.12.1 WHQL Deutsch
    • Version Edition Software Beta for Vulkan (Linux), Linux
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