3/6 Asus GeForce GTX 1080 Strix im Test : 300 MHz mehr Takt ohne Krawall für Nvidia Pascal

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Testergebnisse

Wie ComputerBase Grafikkarten seit Mai 2016 testet, welche Taktraten anliegen und welche Treiber installiert sind, lassen sich in dem neuen Benchmark-und-Methodik-Artikel nachlesen. Für diesen Test kommt eine verkürzte Version des Testparcours' zum Einsatz.

300 MHz mehr Takt unter Last

Limitiert durch die Temperatur der GPU, hat die Founders Edition im Testparcours einen durchschnittlichen Takt von 1.667 MHz erzielt – ermittelt nach jeweils 20 Minuten Spielzeit im Gehäuse Fractal Design Define R5. Die Asus GeForce GTX 1080 Strix OC Edition liegt mit im Schnitt 1.962 MHz knapp 300 MHz oder 18 Prozent darüber. Der von Asus angegebene typische Boost-Takt der Grafikkarte in Höhe von 1.936 MHz wird damit selbst im Testsystem von ComputerBase noch übertroffen.

Die tatsächlichen Taktraten im Fractal Design Define R5
Spiel (3.840 × 2.160) Takt nach 20 Minuten Takt nach 20 Minuten
(maximales PT/TT)
Anno 2205 1.898 MHz [PT] 1.949 MHz [PT]
Rainbow Six: Siege 1.987 MHz [PT] 2.012 MHz
Rise of the Tomb Raider 1.987 MHz [PT] 2.012 MHz
The Division 1.987 MHz [PT] 2.012 MHz [PT]
The Witcher 3 1.949 MHz [PT] 2.000 MHz [PT]
Durchschnittlicher Takt 1.962 MHz 1.997 MHz
[PT] = Power-Target limitiert, [TT] = Temperature-Target limitiert

Bei der Grafikkarte von Asus ist es nicht das Temperatur- sondern das voreingestellte Power-Target, das höhere Taktraten verhindert – die Temperatur liegt mit jeweils 73 °C noch deutlich vom kritischen Grenzwert (83 °C) entfernt.

Die Temperatur ist nie ein Problem

Wird das Power-Target auf 120 Prozent angehoben, steigen die Taktraten in drei der fünf Spiele nochmals deutlich auf zum Teil über 2,0 GHz an, der Stromverbrauch legt um 20 bis 30 Watt zu. Dass der Maximaltakt von 2.076 MHz nicht erreicht wird, liegt in diesen Titeln abermals am Power-Target. Die GPU-Temperatur bleibt mit maximal 77 °C unkritisch.

Die beiden Spiele, die schon zuvor mit 1.987 MHz nahe der 2-GHz-Marke liegen, legen hingegen kaum zu – Rainbow Six: Siege und Rise of the Tomb Raider springen nur auf 2.012 MHz. Da weder das neue Power- noch das Temperature-Target erreicht werden, scheint hier eine andere Hürde zum Zuge zu kommen. Im Schnitt über alle fünf Spiele kratz die Grafikkarte mit maximiertem Power-Target nur um 3 MHz an den 2,0 GHz vorbei.

Benchmarks in Ultra HD

Im Schnitt 18 Prozent mehr Takt als auf der Founders Edition schlagen sich in einer im Schnitt um 14 Prozent gestiegenen Geschwindigkeit in Spielen nieder. Damit hängt die Asus GeForce GTX 1080 Strix OC Edition auch die bei Power- und Temperatur-Target maximal freigeschaltete Referenzkarte um sechs Prozent ab.

Performancerating – 3.840 × 2.160
Angaben in Prozent
    • Asus GeForce GTX 1080 Strix OC
      100,0
    • Nvidia GeForce GTX 1080 Max (8GB)
      94,3
    • Nvidia GeForce GTX 1080 (8GB)
      87,5
    • Gigabyte GTX 980 Ti Gaming (6GB)
      82,0
    • AMD Radeon R9 Fury X (4GB)
      69,4
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti (6GB)
      67,4
    • Sapphire R9 Fury Nitro (4GB)
      65,2
    • AMD Radeon R9 Fury (4GB)
      62,3
    • AMD Radeon R9 Nano (4GB)
      59,4
    • Asus GeForce GTX 980 Strix (4GB)
      58,1
    • MSI Radeon R9 390X Gaming (8GB)
      56,9
    • AMD Radeon R9 390X (8GB)
      56,7
    • Nvidia GeForce GTX 980 (4GB)
      54,1

Die Einzelergebnisse streuen nur wenig um den Mittelwert: Zwischen dreizehn und fünfzehn Prozent mehr Leistung sind in jedem der fünf getesteten Spiele zu beobachten.

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