3/5 QNAP TS-253A im Test : Dual-HDMI-NAS mit Karaokesystem und Ubuntu

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Benchmarks

Im Folgenden sind die Testergebnisse der QNAP TS-253A in verschiedene Untergruppen gegliedert. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit werden dabei im RAID1- und im JBOD-Festplattenverbund getestet. Zusätzlich wird die Geschwindigkeit bei Nutzung von Link Aggregation und AES-256-Verschlüsselung getestet.

Die Lautstärke und die Leistungsaufnahme werden ebenso wie das Preis-Geschwindigkeits-Verhältnis des NAS gesondert behandelt. Die einzelnen Ergebnisse jeder Kategorie können über die Schaltflächen über den Diagrammen durchgeschaltet werden. Die Einzelheiten zur Testmethodik, die den Ergebnissen zugrunde liegt, sind in einem gesonderten Artikel „So testet ComputerBase NAS-Systeme“ zusammengefasst.

Dateitransfer

Sowohl bei der Lese- als auch Schreibgeschwindigkeit fehlen der QNAP TS-253A jeweils ein paar MB/s, um ganz vorne im Testfeld zu landen. Die Übertragungsgeschwindigkeiten sind somit zwar sehr schnell, gehören aber nicht zu den allerschnellsten. Im Mittel der CIFS-Dateiübertragungen fehlen der TS-253A so immerhin 9 Prozent auf das schnellste 2-Bay-NAS in dieser Disziplin, die Synology DS215+. Auch zur hauseigenen TS-251+ beträgt der Rückstand 4 Prozent, mit der DS216+ und DS716+ liegt sie hingegen fast gleichauf.

In Intels NAS Performance Toolkit schneidet die TS-253A hingegen besser ab und reiht sich ganz vorne im Testfeld ein. Der Abstand zur DS215+ und DS716+ liegt bei 3 Prozent, mit der DS216+ und TS-251+ liegt sie hingegen gleichauf.

Ob 4 oder 8 GByte RAM, ist für Dateiübertragungen irrelevant

Die Unterschiede beim Dateitransfer zwischen der TS-253A-8G, dem 8-GByte-Modell, und TS-253A-4G, dem 4-GByte-Modell, sind marginal und liegen im Mittel insgesamt bei 0,5 Prozent.

Verschlüsselung

Die QNAP TS-253A bietet mit QTS 4.2.1 – wie schon die TS-251+, bei der die ordnerbasierte Verschlüsselung langsamere Transferraten erzielte, als die laufwerksbasierte – sowohl eine laufwerks- als auch ordnerbasierte AES-256-Verschlüsselung.

Die laufwerksbasierte AES-256-Verschlüsselung der TS-253A wirkt sich dank der AES-NI-Unterstützung des Intel Celeron N3150 kaum auf die Übertragungsraten aus und kann vom Benutzer bedenkenlos im Alltag genutzt werden.

Die ordnerbasierte Verschlüsselung ist beim Schreiben langsamer

Auch bei der TS-253A ist die ordnerbasierte Verschlüsselung mit der aktuellen Firmware 4.2.1 Build 20160311 weiterhin langsamer als die laufwerksbasierte – im Diagramm ist nur die laufwerksbasierte Verschlüsselung abgebildet. Bei der ordnerbasierten Verschlüsselung erreicht die TS-253A Schreibgeschwindigkeiten von 60,42 MB/s (Datei) und 45,64 MB/s (Ordner) und Lesegeschwindigkeiten von 107,53 MB/s (Datei) und 59,86 MB/s (Ordner). Die Leserate bei ordnerbasierter AES-256-Verschlüsselung liegt somit minimal über der Leserate der laufwerksbasierten Verschlüsselung, beim Schreiben fehlen mitunter jedoch über 40 MB/s auf die laufwerksbasierte Verschlüsselung.

Die TS-253A profitiert teils deutlich von der Nutzung von Link Aggregation, mit der Übertragungsgeschwindigkeit der Synology DS716+ kann sie in Summe jedoch nicht ganz mithalten, was insbesondere an der Schreib- und Lesegeschwindigkeit des großen Ordners mit vielen kleinen Dateien liegt.

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