3/5 GeForce GTX 1080 : Welche Partnerkarte ist die beste?

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Testergebnisse

Wie ComputerBase Grafikkarten seit Mai 2016 testet, welche Taktraten anliegen und welche Treiber installiert sind, lässt sich in dem neuen Benchmark-und-Methodik-Artikel nachlesen. Für diesen Test kommt eine verkürzte Version des Testparcours' zum Einsatz. Bei dem Presse-Sample der Asus GeForce GTX 1080 Strix OC wurde manuell per Tool der Gaming-Modus ausgewählt, sodass sich die Grafikkarte so verhält wie die verkauften Handelsversionen ohne manuellen Eingriff per GPU-Tweak-Tool.

Wer knackt die 2,0-GHz-Marke?

Die von den Herstellern angegebenen Taktraten sagen auch bei der GeForce GTX 1080 schlussendlich nichts aus, denn die tatsächlichen Frequenzen unterscheiden sich teils deutlich. Den höchsten Takt in Rise of the Tomb Raider erreichen die Gainward GeForce GTX 1080 Phoenix GLH und die Zotac GeForce GTX 1080 AMP! Extreme, die beide auf 1.987 MHz kommen. Der drittschnellste Teilnehmer im Testfeld ist die Palit GeForce GTX 1080 GameRock Premium Edition, die mit 1.974 MHz kaum langsamer ist.

Erzielte Taktraten nach 30 Minuten Volllast in Rise of the Tomb Raider
Grafikkarte Basistakt Maximal
möglicher
Takt
Takt nach 30 Minuten
(Standard)
Asus GeForce GTX 1080 Strix OC 1.759 MHz 2.076 MHz 1.956 MHz [PT]
EVGA GeForce GTX 1080 FTW 1.721 MHz 2.012 MHz 1.924 MHz [PT]
Gainward GeForce GTX 1080 Phoenix GLH 1.747 MHz 2.114 MHz 1.987 MHz [PT]
Gigabyte GeForce GTX 1080 G1 Gaming 1.721 MHz 2.025 MHz 1.911 MHz [PT]
Inno3D GeForce GTX 1080 iChill X3 1.759 MHz 2.038 MHz 1.962 MHz [PT]
MSI GeForce GTX 1080 Gaming X 1.683 MHz 1.924 MHz 1.911 [PT]
Palit GeForce GTX 1080 GameRock Premium Edition 1.747 MHz 2.050 MHz 1.974 MHz [PT]
Zotac GeForce GTX 1080 AMP! Extreme 1.771 MHz 2.063 MHz 1.987 MHz
GeForce GTX 1080 Founders Edition 1.607 MHz 1.886 MHz 1607-1.645 MHz [TT]
Alle Angaben in MHz
PT = Limitiert durch Power-Target
TT = Limitiert durch Temperature-Target

Den langsamsten Takt von den Partnerkarten haben die Gigabyte GeForce GTX 1080 G1 Gaming und die MSI GeForce GTX 1080 Gaming X mit 1.911 MHz. Dennoch ist die Frequenz noch bei weitem höher als bei der GeForce GTX 1080 Founders Edition, die in diesem Szenario nur auf 1.607 bis 1.645 MHz kommt. Limitiert werden übrigens sämtliche Partnerkarten durch das Power Target, nur die GeForce GTX 1080 Founders Edition hängt im Temperature Target. Wer will, kann bei allen Grafikkarten das Power Target erhöhen, was nicht viele, aber ein paar MHz mehr bringt.

So viel mehr Performance bringt der Takt

Gegenüber der Founders Edition legen alle Partnerkarten deutlich zu. Selbst die langsamste Variante, die MSI GeForce GTX 1080 Gaming X, ist immer noch gute elf Prozent schneller. Die schnellste Grafikkarte im Vergleich ist die Zotac GeForce GTX 1080 AMP! Extreme, die 18 Prozent schneller als die Founders Edition ist. Die Differenz zwischen der schnellsten und langsamsten Partnerkarte liegt bei fünf Prozent, was schlussendlich zwar mess-, aber nicht spürbar ist.

10 Einträge
Performancerating – 3.840 × 2.160
Angaben in Prozent
    • Zotac GTX 1080 AMP! Extreme
      117,9
    • Gainward GTX 1080 Phoenix GLH
      116,8
    • Palit GTX 1080 GameRock PE
      116,6
    • Inno3D GeForce GTX 1080 iChill X3
      115,6
    • Asus GeForce GTX 1080 Strix OC
      113,6
    • EVGA GTX 1080 FTW
      112,4
    • Gigabyte GTX 1080 G1 Gaming
      111,9
    • MSI GeForce GTX 1080 Gaming X
      110,9
    • Nvidia GeForce GTX 1080 Max (8GB)
      107,8
    • Nvidia GeForce GTX 1080 (8GB)
      100,0
    • Gigabyte GTX 980 Ti Gaming (6GB)
      93,7
    • AMD Radeon R9 Fury X (4GB)
      79,3
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti (6GB)
      77,0
    • Sapphire R9 Fury Nitro (4GB)
      74,5
    • AMD Radeon R9 Fury (4GB)
      71,2
    • AMD Radeon R9 Nano (4GB)
      67,9
    • Asus GeForce GTX 980 Strix (4GB)
      66,4
    • MSI Radeon R9 390X Gaming (8GB)
      65,0
    • AMD Radeon R9 390X (8GB)
      64,8
    • Nvidia GeForce GTX 980 (4GB)
      61,9

Bei den Benchmarks lässt sich schnell erkennen, dass diejenigen Partnerkarten im Vorteil sind, die über einen höheren GDDR5X-Takt verfügen. Die drei langsamsten Varianten der GeForce GTX 1080 takten mit der Standard-Frequenz von 5.000 MHz. Alle schnelleren Modelle lassen den Speicher dagegen mindestens mit 5.200 MHz, höchstens gar mit 5.400 MHz laufen.

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