AmazonFresh: Lebensmittelversand für 10 Euro monatlich

Jan Lehmann 182 Kommentare
AmazonFresh: Lebensmittelversand für 10 Euro monatlich
Bild: Amazon

Mit AmazonFresh startet eine neue, auf Lebensmittel und regionale Produkte ausgerichtete Liefermethode des Versandriesen. Zum Start des neuen Dienstes in Teilen von Berlin und Potsdam können Prime-Kunden aus mehr als 85.000 Artikeln und verschiedenen Lieferzeitpunkten wählen.

Lebensmittel von ortsansässigen Händlern

AmazonFresh ist ausschließlich für Amazon-Prime-Kunden in Berlin und Potsdam verfügbar. Im Bestellvorgang müssen jene zunächst ihren Postleitzahlbereich überprüfen und können im Anschluss aus einer breit gefächerten Auflistung an Lebensmittel auswählen. Der Dienst umfasst zur Zeit über 85.000 Artikel. Neben verpackten Produkten beinhaltet AmazonFresh auch Frisch- und Tiefkühlware, von denen eine Vielzahl direkt über Amazon bereitgestellt wird. Für spezielle Lebensmittel oder auch Gourmetartikel setzt AmazonFresh auf Regionalität und steht in Partnerschaft mit 25 Feinkost- und Lebensmittelhändlern aus Berlin. Hierzu zählen unter anderem Lindner Esskultur, Rausch Schokoladenhaus Berlin, Sagers Kaffeerösterei, Zeit für Brot, Basic oder Kochhaus.

Der Wocheneinkauf wird zur Tür geliefert

Der Lieferservice bietet ähnlich wie Amazon Same-Day von Montag bis Samstags flexible Lieferoptionen. Amazon nennt hier etwa die Möglichkeit, mittags eine Bestellung aufzugeben und diese zum Abendessen zu erhalten. Alternativ könne bis 23 Uhr bestellt werden, um die Lieferung am nächsten Werktag in einem auswählbaren 2-Stunden-Lieferfenster zu erhalten.

AmazonFresh
AmazonFresh (Bild: Amazon)

Für den Fall, dass Produkte nicht den Kundenerwartungen entsprechen, bietet AmazonFresh ein Frischeversprechen an, sodass der jeweilige Artikelwert ersetzt wird. Ebenso wird, sofern ein bereits bestellter Artikel kurzfristig nicht lieferbar ist, nach Verfügbarkeit ein kostenloses Ersatzprodukt geliefert. Wie genau diese beiden Serviceleistungen gestalten und ob sie nicht ausgenutzt werden, bleibt abzuwarten.

Monatlich 9,99 Euro zuzüglich Prime

Neben den regulären Kosten für Amazon Prime, die sich seit Februar 2017 jährlich auf 69 Euro belaufen, schlägt der Lebensmittellieferdienst zusätzlich mit knapp 10 Euro monatlich zu Buche. Diese Pauschale beinhaltet indes eine unbegrenzte Anzahl von Gratis-Lieferungen, die dabei jedoch einen Mindestbestellwert von je 40 Euro aufweisen müssen.

Zum Start von AmazonFresh können Prime-Kunden in Berlin und Potsdam den Dienst für 30 Tage kostenlos testen.