Forza Motorsport 7: Turn 10 reagiert auf Kritik am VIP-DLC

Max Doll 122 Kommentare
Forza Motorsport 7: Turn 10 reagiert auf Kritik am VIP-DLC

In Forza Motorsport 7 (Test) gewährt der VIP-DLC keinen permanenten Bonus auf das Einkommen mehr. Diese Restriktion stößt seit Veröffentlichung des Spiels auf lautstarkes Unverständnis, das nun Erfolg hat: Turn 10 wird den gewohnten Umfang des DLCs wiederherstellen.

Üblicherweise verdoppelt der VIP-DLC das Credit-Einkommen in Forza-Rennspielen. Im siebten Teil der Reihe hat Turn 10 diese Mechanik aber durch fünf Boosterkarten mit jeweils fünf Einsätzen abgelöst, die das Einkommen nach Adam Riese in 25 Rennen verdoppeln. Dass diese Verschlechterung des Angebots zunächst nicht deutlich in der Beschreibung der Erweiterung kommuniziert wurde, hat den Ärger zusätzlich angefacht.

Alter Bonus kehrt bald zurück

Auf diese Stimmung reagierte Turn 10 auf zweierlei Weise. Zunächst wurde die Kennzeichnung der Inhalte des VIP-DLCs umgehend anpasst, auf die nun eine offizielle Stellungnahme folgt. Das Studio nimmt darin Bezug auf die Verärgerung der Käufer, die das Paket oft im Rahmen der teuren Deluxe- oder Ultimate-Ausgaben des Rennspiels erworben haben, und versprach sicherzustellen, dass ein angemessener Gegenwert geliefert werde.

Als Sofortmaßnahme wurden an Besitzer bereits eine Million Credits und vier weitere Fahrzeuge in einer Forza-Edition über das Ingame-Nachrichtensystem verschickt. Mit diesem Boost für den Fuhrpark, so führen die Entwickler aus, könnten VIPs schneller auf die seltenste Fahrzeugklasse im Spiel zugreifen.

Darüber hinaus wird der bisherige VIP-Bonus wiederhergestellt. Künftig verdoppeln sich die Einnahmen für den Abschluss eines Rennens mit dem DLC wieder. Diese Änderung wird allerdings nicht sofort, sondern „so schnell wie möglich“ verfügbar sein, das Studio arbeite derzeit an der Umsetzung. Bis dahin wurden mit einem ersten Patch zunächst Stabilitätsprobleme der PC-Version adressiert.

Reaktion in bester Tradition

Für Turn 10 handelt es sich nicht um die erste Kehrtwende. Das Studio hat mittlerweile Erfahrungen mit schnellen Reaktionen auf Unmut, den Änderungen an der Einkommensstruktur erzeugen. Schon Forza 5 etwa schraubte Spielerbelohnungen drastisch zurück, was zu vergleichbaren Korrekturen per Patch führte.