Battlefleet Gothic: Armada 2: Größere Schlachten, mehr Völker, neuer Kreuzzug

Max Doll 21 Kommentare
Battlefleet Gothic: Armada 2: Größere Schlachten, mehr Völker, neuer Kreuzzug
Bild: Focus Home

Focus Home Interactive setzt Battlefleet Gothic: Armada (Test) fort. Der zweite, erneut von Tindalos entwickelte Teil des Weltraum-Strategiespiels wird mehr Kampagnen und Fraktionen des düsteren Warhammer-40.000-Szenarios auf den PC bringen und sich an den Entwicklungen der Tabletop-Vorlage orientieren.

Mehr von allem

Gekämpft wird wie im Vorgänger mit Flotten von Großkampfschiffen, die sich stärker modifizieren und individualisieren lassen sollen. Angekündigt wird nicht weniger, als den Vorgänger in diesem und anderen Bereichen in Größe und Ambition zu übertreffen. Aufgegriffen wird das aktuelle Tabletop-Setting, in dem der 13. Schwarze Kreuzzug gestartet und das menschliche Imperium in zwei Hälften gespalten wurde. Vor diesem Hintergrund will Tindalos „mehrere umfangreiche und dynamische“ Kampagnen inszenieren.

In den Kampf ziehen künftig deutlich mehr Parteien: Schon zum Start werden alle zwölf Fraktionen der Vorlage zur Verfügung stehen. Im Spiel finden sich also unter anderen Space Marines, der Adeptus Mechanicus, Necrons, Chaos, Eldar, T’au, Orks, und Tyraniden. Die Entwickler wollen darüber hinaus die Schlachten vergrößern, das Gameplay „verfeinern“ und den Mehrspieler-Modus überarbeiten. Das ist auch dringend geboten, denn das Seriendebüt wirkte an vielen Enden noch unfertig, was den Spielspaß keineswegs förderte. Erscheinen soll Battlefleet Gothic: Armada 2 noch in diesem Jahr.

Zeitlupen-Strategie

Battlefleet Gothic wählt zur Inszenierung von Raumschlachten einen ungewöhnlichen Ansatz. Die Kämpfe mit gigantischen Schlachtschiffen dauern länger als in herkömmlicher Echtzeit-Strategie und laufen quasi in Zeitlupe ab, weil Raumschiffe weder schnell wenden noch rasch beschleunigen oder anhalten können. Das lässt ein wenig mehr Zeit zum Überlegen, die zum Planen von Manövern und dem Einsatz von Spezialfertigkeiten genutzt werden will. Die an sich spannende Idee litt im Vorgänger unter Problemen mit dem Balancing, einer öden Kampagne und unspektakulären Spielmodi.