News Battlefleet Gothic: Armada 2: Größere Schlachten, mehr Völker, neuer Kreuzzug

AbstaubBaer

Redakteur
Teammitglied
Dabei seit
März 2009
Beiträge
7.767
#1

HardwareKind

Lt. Junior Grade
Dabei seit
März 2015
Beiträge
392
#2
Cool, ist vorgemerkt
 
Dabei seit
Dez. 2014
Beiträge
3.556
#4
Freue mich schon.
Den Vorgänger fand ich auch schon cool.
Allerdings kann ich eigentlich mit Warhammer und Warhammer 40k nix, aber auch gar nix anfangen. Mir gefällt nur die Spielidee bzw. das gameplay.
 

projectneo

Lt. Junior Grade
Dabei seit
Juli 2010
Beiträge
334
#5
War ein nettes Spiel für zwischendurch, leider war die Kampagne nicht mehr als die Solomissionen aneinandergereiht. Die Missionen waren auch eintönig, genau wie die Rassen. Wie gesagt ein cooles Spiel für zwischendurch, aber nicht mehr als 20€ wert.
Wenn Teil2 nur mehr von allem bieten soll, wäre das eine Entäuschung, Änderungen am Gameplay fände ich schon besser um den Ablauf nicht so langweilig (auf dauer) zu halten.
 
Dabei seit
Juni 2003
Beiträge
3.055
#6
Dass so ein Nischenspiel überhaupt einen Nachfolger bekommt?

Dunkle Kathedralen als Raumschiffe, was für ein Blödsinn.
Eine solche mitlitärisch kirchlich angehauchte fanatische Gesellschaft mit gefühllosen Kriegsmenschen, bei denen nur Stärke zählt, würde nie und nimmer funktionieren und wo sind eigentlich die Frauen und Kinder? Mir gefällt der ganze unrealistische Kosmos in dem es spielt schon nicht.

Ich sehe auch optisch zu wenig Unterschiede, so dass man als Nichtfan keinen Bezug zum Spiel bekommt.
Es wirkt alles viel zu unpersönlich und monoton, zu viel schnarrende Befehlsstimmen von militärischen Fanatikern, Cutscenes mit Raumschiffen immer wieder in die Länge gezogen und alles schwarz in braun.
 
Zuletzt bearbeitet:

Wintermute

Fleet Admiral
Dabei seit
Feb. 2003
Beiträge
13.059
#7
Was für eine Unart ... momentan werden oft halb fertige erste Teile auf den Markt geschmissen um die Resonanz zu testen. Dann wird wenig später ein "zweiter Teil" (= eigentlich der komplette Erste) nachgeschoben.

@Postman:
Warhammer 40k arbeitet viel mit Symbolik. Die Frauen und Kinder gibt es auch. Aber wenn du das schon unrealistisch findest dann wird der Rest des Universums vmtl nicht besser ankommen bei dir. :D
 
Dabei seit
Dez. 2014
Beiträge
3.556
#8
Dass so ein Nischenspiel überhaupt einen Nachfolger bekommt?

Dunkle Kathedralen als Raumschiffe, was für ein Blödsinn.
Eine solche mitlitärisch kirchlich angehauchte fanatische Gesellschaft mit gefühllosen Kriegsmenschen, bei denen nur Stärke zählt, würde nie und nimmer funktionieren und wo sind eigentlich die Frauen und Kinder? Mir gefällt der ganze unrealistische Kosmos in dem es spielt schon nicht.

Ich sehe auch optisch zu wenig Unterschiede, so dass man als Nichtfan keinen Bezug zum Spiel bekommt.
Es wirkt alles viel zu unpersönlich und monoton, zu viel schnarrende Befehlsstimmen von militärischen Fanatikern, Cutscenes mit Raumschiffen immer wieder in die Länge gezogen und alles schwarz in braun.
Geht mir ähnlich.
Ich fand das Spiel aber aus Gameplay-Sicht echt gut.
Die Welt ergibt für mich wenig Sinn, obwohl ich mich durch die Wiki nen bissl informiert habe heute morgen.
 

Herdware

Fleet Admiral
Dabei seit
Okt. 2011
Beiträge
12.473
#9
Eine solche mitlitärisch kirchlich angehauchte fanatische Gesellschaft mit gefühllosen Kriegsmenschen, bei denen nur Stärke zählt, würde nie und nimmer funktionieren und wo sind eigentlich die Frauen und Kinder? Mir gefällt der ganze unrealistische Kosmos in dem es spielt schon nicht.
Das witzige ist, dass dieser gefühllose, neofaschistische, religiös-extremistische, menschenverachtende Albtraum noch am ehesten das ist, was man im Warhammer40K-Universum als "die Guten" bezeichnen könnte. Praktisch alles andere in der Warhammer-Galaxis ist noch viel schlimmer drauf. :evillol:

Und ja, es ist extrem unrealistisch und soll es auch sein. Es ist klassische High Fantasy in eine ferne, düstere Zukunft übertragen. Inklusive Magie, Orks, Elfen, Untoten und Dämonen.

Mir gefällt das WH40K-Setting gerade deshalb extrem gut. Es ist wunderbar düster, abgefahren und steht überaschenderweise an Komplexität und "historischem und mythologischem Hintergrund" Klassikern wie z.B. dem Herr der Ringe oder den Dune-Romanen nicht nach. Kaum zu glauben, dass das alles aus einem "Brettspiel" hervorgegangen ist.
Obwohl ich nie das Tabletop gespielt habe, habe schon haufenweise Warhammer40k-Romane verschlungen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Gurnison

Lt. Junior Grade
Dabei seit
Mai 2011
Beiträge
404
#10
Freue mich schon.
Den Vorgänger fand ich auch schon cool.
Allerdings kann ich eigentlich mit Warhammer und Warhammer 40k nix, aber auch gar nix anfangen.
Mir ging es da genau andersrum. Ich finde das Warhammer-Setting ziemlich cool aber grundsätzlich ist zu beobachten, dass im Zusammenhang mit Games Workshop Lizensen nur noch halbgarer Müll released.

Beispiele gefälligst ?

Space Marine, Gothic Armada, Deathwing, Vermintide, DoW3, Mordheim.....usw.

Irgendwie hat man das Gefühl diese Spiele müssen schnell rausgebracht werden, sind teilweise übelst verbugt, DLCverseucht, habe nur einen Bruchteil des möglichen Content und die anschließende Pflege der Spiele nach Release ist lachaft. Dann werden die Spieler mit leeren Versprechungen geködert und eine zeitlang hingehalten bis keiner mehr an die Umsetzung glaubt, dann stirbt das jeweilige Spiel langsam vor sich hin.

Lediglich Warhammer Total War ist da ein Lichtblick, wobei das auch bis zum geht nicht mehrDLCverseucht ist.
 
Dabei seit
Juli 2008
Beiträge
1.754
#11
Dass so ein Nischenspiel überhaupt einen Nachfolger bekommt?
Du hast keine Ahnung wie groß die Warhammer40K Community ist. Bedenke, dass Warhammer 40K seit 1986 gibt.

Dunkle Kathedralen als Raumschiffe, was für ein Blödsinn.
Das ist nun mal der Style von Warhammer Franchise seit Warhammer Fantasy. Eine dunkle, gothische, Dystopie gemischt mit ein wenig Style aus dem zeitalter der Industrialisierung.
Geschmacksache.

Eine solche mitlitärisch kirchlich angehauchte fanatische Gesellschaft mit gefühllosen Kriegsmenschen, bei denen nur Stärke zählt, würde nie und nimmer funktionieren
ähm...der IS und Al-Qaida sagen "Hallo".

und wo sind eigentlich die Frauen und Kinder?
Die gibt es, sogar zu Hauf. Man muss nur die Bücher lesen. in den Hive Worlds, in der Imperialen Armee, in der Adpetus Sororitas Fraktion, etc...also überall. Und Kinder? In Warhammer 40K hat das Imperium der Menschen hunderte von Millionen von Planeten kolonisiert. Pro Planet wohnen zwischen 10 und 120 Milliarden Menschen. Also es gibt Trillionen Menschen in der Galaxie.

Mir gefällt der ganze unrealistische Kosmos in dem es spielt schon nicht.
es ist nun mal kein Star Wars oder Star Trek wo alles mit High Tech, Sauber, zivilisiert und alles mit einem Happy End endet. Es ist das 41 Millenium. Die Menscheit befindet sich seit dem 30sten Jahrtausend im Krieg mit verschiedenen Fraktionen, Aliens, Dämonen und Götter.
Heißt ja nicht umsonst bei WH40K :" In the grim darkness of the far future, there is only War."

Ich sehe auch optisch zu wenig Unterschiede, so dass man als Nichtfan keinen Bezug zum Spiel bekommt.
Es wirkt alles viel zu unpersönlich und monoton, zu viel schnarrende Befehlsstimmen von militärischen Fanatikern, Cutscenes mit Raumschiffen immer wieder in die Länge gezogen und alles schwarz in braun.
Siehe oben.



Das witzige ist, dass dieser gefühllose, neofaschistische, religiös-extremistische, menschenverachtende Albtraum noch am ehesten das ist, was man im Warhammer40K-Universum als "die Guten" bezeichnen könnte. Praktisch alles andere in der Warhammer-Galaxis ist noch viel schlimmer drauf. :evillol:
in WH40K gibt es kein "gut" oder "böse". Da gibt es nur "wir wir wir oder tod".
Das imperium der Menschen hasst alles was nicht Menschlich ist, dazu gibt es da eine zwei Klassen Gesellschaft. Die "Reichen" die ein Leben führen wie wir heute und die "armen" die täglich gezwungen werden, in Hive Worlds, 16 - 20 Stunden zu arbeiten, in Fabriken und Industie um Material, Waffen, Munition, Essen etc... herzustellen. Die "armen" in WH40K sind in so einer miesen Lage dass ein heutiger Hartz4 Empfänger sich wie im Paradies vorkommen würde.
Also :
- Imperium der Menschen: Space Nazis / Space Xenophoben
- Orks: Space Pest (Die töten und Plündern einfach alles in der Galaxie und die vermehren sich durch Absonderung von Sporen und somit kann man nie einen Planeten von ihnen auf konventionelle Art befreien außer durch Exterminatus = Planet macht boom)
- Eldar: Arrogante Space Elfen (die halten sich für die wahren Nachfolger der Ctan (uralte Götter) und beanspruchen das Universum für sich und versuchen andere entweder damit zu Überreden oder es gibt Krieg.
- dark Eldar: Arrogante Emo Space Elfen
- Chaos: Dämonen Götter die einfach Spaß an Zerstörung und terror im Universum haben.
- Necron: Unsterbliche Space Terminators (eine uralte rasse die sich 60Millionen Jahren in Stasis befand und wieder erwacht ist um alles Leben im Universum auszulöschen.
- Tyraniden: Space Virus / Space Parasiten (von den Ctan erschaffen um die Necrons zu besiegen...und um alles anderen im Universum zu vernichten)
- Tau: Space Naivilinge in coolen Mech Suits (Kämpfen für "das größere Wohl" aber im Grunde sie die nicht anders als das Imperium der Menschen, nur als Aliens und technologisch besser entwickelt).

Und ja, es ist extrem unrealistisch und soll es auch sein. Es ist klassische High Fantasy in eine ferne, düstere Zukunft übertragen. Inklusive Magie, Orks, Elfen, Untoten und Dämonen.
Exakt

Mir gefällt das WH40K-Setting gerade deshalb extrem gut. Es ist wunderbar düster, abgefahren und steht überaschenderweise an Komplexität und "historischem und mythologischem Hintergrund" Klassikern wie z.B. dem Herr der Ringe oder den Dune-Romanen nicht nach. Kaum zu glauben, dass das alles aus einem "Brettspiel" hervorgegangen ist.
Obwohl ich nie das Tabletop gespielt habe, habe schon haufenweise Warhammer40k-Romane verschlungen. :)
Exakt zum zweiten. Blut für den Blutgott...ähm ich meine FÜR DEN IMPERATOR XD
 
Zuletzt bearbeitet:

Herdware

Fleet Admiral
Dabei seit
Okt. 2011
Beiträge
12.473
#12
in WH40K gibt es kein "gut" oder "böse". Da gibt es nur "wir wir wir oder tod".
Deshalb schrieb ich "die Guten" in Anführungszeichen. ;)

Trotzdem, aus Sicht eines Menschen im WH40K-Universum wäre das Imperium wohl noch am ehesten als "gut" zu bezeichnen, weil alle anderen Völker und Mächte in der Galaxis einen tot sehen wollen (oder meist noch viel schlimmeres), nur weil man die Frechheit besitzt zu existieren. :evillol:

Ich finde, das WH40K-Universum gibt einen durch solche Sachen manchmal ganz gut zu denken. Für uns absolut unmoralisches, abgrundtief böses Handeln ist in diesem finsteren Universum völlig gerechtfertigt, weil alles andere unweigerlich zur Vernichtung führt.
Eine Zivilisation wie z.B. die noble Föderation aus Star Trek würde mit ihrer Friedfertigkeit, Toleranz und moralischen Skrupeln im WH40k-Universum sofort lebendig gefressen werden. (Leicht auch buchstäblich.:D)

Ich mag solche alternativen Realitäten, die interessante moralische Fragen aufwerfen. (Z.B. auch Starship Troopers. Vor allem der Roman.)

Und der Warp von WH40k ist sowieso ein Geniestreich. Damit wird auf einen Streich eine (auf dieses Universum bezogen) plausible Erklärung geliefert, nicht nur, wie in anderen SciFi-Universen, für überlichtschnelles Reisen, interstellare Kommunikation usw., sondern auch für völlig reale Hexerei, Dämonen, Heilige, Götter usw.
In Warhammer macht es Sinn, zu Göttern zu beten, und brutale Hexenverfolgung ist eine absolut vernünftige Vorsichtsmaßnahme, um zu verhindern, dass die eigene Welt in den 7. Kreis der Hölle gerissen wird. :evillol:
 
Dabei seit
Juli 2008
Beiträge
1.754
#13
Deshalb schrieb ich "die Guten" in Anführungszeichen. ;)

Trotzdem, aus Sicht eines Menschen im WH40K-Universum wäre das Imperium wohl noch am ehesten als "gut" zu bezeichnen, weil alle anderen Völker und Mächte in der Galaxis einen tot sehen wollen (oder meist noch viel schlimmeres), nur weil man die Frechheit besitzt zu existieren. :evillol:
Naja ich könnte mir gut vorstellen dass für das Imperium der Menschen eine Allianz / common wealth mit den Eldars und Taus, Vorteilhaft wäre. Das würde den Multifrontenkrieg reduzieren und man könnte besser und effektiver gegen Chaos, Orks, Tyraniden, necrons und dark Eldars vorgehen. Wenn die Menschen ihre Xenophobie mal beiseite lassen würden.


Ich finde, das WH40K-Universum gibt einen durch solche Sachen manchmal ganz gut zu denken. Für uns absolut unmoralisches, abgrundtief böses Handeln ist in diesem finsteren Universum völlig gerechtfertigt, weil alles andere unweigerlich zur Vernichtung führt.
Eine Zivilisation wie z.B. die noble Föderation aus Star Trek würde mit ihrer Friedfertigkeit, Toleranz und moralischen Skrupeln im WH40k-Universum sofort lebendig gefressen werden. (Leicht auch buchstäblich.:D)
Jop, sobald ein Planet von Orks oder Tyraniden verseucht ist -> Exterminatus. Unabhängig davon ob noch 50Milliarden Menschen auf den Planeten sind.



Ich mag solche alternativen Realitäten, die interessante moralische Fragen aufwerfen. (Z.B. auch Starship Troopers. Vor allem der Roman.)
Dito^^


Und der Warp von WH40k ist sowieso ein Geniestreich. Damit wird auf einen Streich eine (auf dieses Universum bezogen) plausible Erklärung geliefert, nicht nur, wie in anderen SciFi-Universen, für überlichtschnelles Reisen, interstellare Kommunikation usw., sondern auch für völlig reale Hexerei, Dämonen, Heilige, Götter usw.
In Warhammer macht es Sinn, zu Göttern zu beten, und brutale Hexenverfolgung ist eine absolut vernünftige Vorsichtsmaßnahme, um zu verhindern, dass die eigene Welt in den 7. Kreis der Hölle gerissen wird. :evillol:
Naja der Warp ist im Grunde wie die Macht bei Star Wars. Mit dem Regler auf 100 gestellt. Und auch noch auf Drogen. XD
 

Herdware

Fleet Admiral
Dabei seit
Okt. 2011
Beiträge
12.473
#14
Naja ich könnte mir gut vorstellen dass für das Imperium der Menschen eine Allianz / common wealth mit den Eldars und Taus, Vorteilhaft wäre. Das würde den Multifrontenkrieg reduzieren und man könnte besser und effektiver gegen Chaos, Orks, Tyraniden, necrons und dark Eldars vorgehen. Wenn die Menschen ihre Xenophobie mal beiseite lassen würden.
Da gibt es auch einige Romane, in denen ganz gut gezeigt wird, dass das keine gute Idee ist.

Die Kultur der Menschen im WH40K-Universum (und der Kult der die Millionen Welten zusammen hält) ist einfach inkompatibel zu denen der Alien-Völker. Alle Aliens denken naturgemäß anders als Menschen. Auf eine Art, die von Menschen nur als geisteskrank angesehen werden kann. Deshalb enden Versuche zusammenzuarbeiten praktisch immer in Katastrophen.

Außerirdische Einflüsse auf von Menschen besiedelte Welten würden außerdem bedeuten, dass deren Bevölkerung von der gleichgeschalteten Denkweise des Imperiums abweicht und nach und nach entfremdet. Es würden sich dort zwangsläufig separatistische Tendenzen entwickeln, die Göttlichkeit des Imperators würde infrage gestellt, durch Freundschaft mit Aliens, die ganz andere (oder gar keine) Götter anbeten usw.
Ohne bedingungslose Geschlossenheit und fromme Gefolgschaft der gesammten Menschheit hätte das Imperium aber keine Chance zu überleben. Es würde zerbrechen und dann verschlungen werden.

Abgesehen davon ist auch bei den Alienvölkern wie Eldar oder Tau, die auf den ersten Blick gemäßigt und vernünftig erscheinen, nicht alles Gold was glänzt. Es gibt Geschichten z.B. über eine bedrohliche, unendlich fremdartige Dunkelheit, die unter der aufgeklärten, toleranten Fassade der Tau lauert.Mal abgesehen davon, dass die lieben Tau die menschliche Bevölkerung von Welten, die sich ihnen vertrauensvoll angeschlossen haben, gerne mal eben heimlich sterilisieren. Oder auch, dass große Teiles ihres eigenen Volkes letztlich nichts anderes als Sklaven der Herrscherkaste sind. Alles "for The Greater Good". ;)

Wenn man genauer hinschaut, sind die Alien-Völker in WH40k letztlich genauso übel wie die religiösen Nazis des Imperiums.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei seit
Aug. 2005
Beiträge
658
#15
Dunkle Kathedralen als Raumschiffe, was für ein Blödsinn.
Eine solche mitlitärisch kirchlich angehauchte fanatische Gesellschaft mit gefühllosen Kriegsmenschen, bei denen nur Stärke zählt, würde nie und nimmer funktionieren und wo sind eigentlich die Frauen und Kinder? Mir gefällt der ganze unrealistische Kosmos in dem es spielt schon nicht.
Zu Billionen auf den Planeten und in ganzen Generationen auf den Schiffen. 40K ist in der Richtung schon konsistent aber deswegen muss es doch das Spiel nicht sein. Taliban oder IS dürften wiederum nahe am religiösen Bild von 40K sein.
Bei einem typischen RPG fragt doch auch keiner nach dem Bevölkerungserhalt. Farcry würde vermutlich keine 10 Minuten in Realität ablaufen. Probleme über Probleme...

---

Da kann ruhig mehr kommen. Armada ist nun wirklich einer der Spiele welches 40K aus den Büchern ungefähr trifft und nicht totaler Müll ist.

Die Kultur der Menschen im WH40K-Universum (und der Kult der sie zusammen hält) ist einfach inkompatibel zu denen der Alien-Völker.
In 40K ist alles mit jedem inkompatibel. Deswegen ist es auch interessant und nicht der übliche eindimensionale Quark aus gut und böse. Da wird schon morgens aus guten Absichten ein Massengenozid. Ohne Chaos und Aliens würden die religiösen Nazis des Imperiums nicht existieren. Das age of strife hat da seine Spuren hinterlassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei seit
Juli 2008
Beiträge
1.754
#16
Da gibt es auch einige Romane, in denen ganz gut gezeigt wird, dass das keine gute Idee ist.

Die Kultur der Menschen im WH40K-Universum (und der Kult der sie zusammen hält) ist einfach inkompatibel zu denen der Alien-Völker. Alle Aliens denken naturgemäß anders als Menschen. Auf eine Art, die von Menschen nur als geisteskrank angesehen werden kann. Deshalb enden Versuche zusammenzuarbeiten praktisch immer in Katastrophen.

Außerirdische Einflüsse auf von Menschen besiedelte Welten würden außerdem bedeuten, dass deren Bevölkerung von der gleichgeschalteten Denkweise des Imperiums abweicht und nach und nach entfremdet. Es würden sich dort zwangsläufig separatistische Tendenzen entwickeln, die Göttlichkeit des Imperators würde infrage gestellt, durch Freundschaft mit Aliens, die ganz andere (oder gar keine) Götter anbeten usw.
Ohne bedingungslose Geschlossenheit und fromme Gefolgschaft der gesammten Menschheit hätte das Imperium aber keine Chance zu überleben. Es würde zerbrechen und dann verschlungen werden.

Abgesehen davon ist auch bei den Alienvölkern wie Eldar oder Tau, die auf den ersten Blick gemäßigt und vernünftig erscheinen, nicht alles Gold was glänzt. Es gibt Geschichten z.B. über eine bedrohliche, unendlich fremdartige Dunkelheit, die unter der aufgeklärten, toleranten Fassade der Tau lauert.Mal abgesehen davon, dass die lieben Tau die menschliche Bevölkerung von Welten, die sich ihnen vertrauensvoll angeschlossen haben, gerne mal eben heimlich sterilisieren. Oder auch, dass große Teiles ihres eigenen Volkes letztlich nichts anderes als Sklaven der Herrscherkaste sind. Alles "for The Greater Good". ;)

Wenn man genauer hinschaut, sind die Alien-Völker in WH40k letztlich genauso übel wie die religiösen Nazis des Imperiums.
die Bücher habe ich noch nicht durchgekaut um ehrlich zu sein. XD
Deswegen Spiele ich in Dawn of War meistens Necrons oder Tyraniden um endlich mal im Universum gründlich aufzuräumen. Pfeif auf die Space Nazi Menschen und Space Nazi Aliens. Einfach alles ausrotten und resetten XD
Oder Orks. Die sind witzig wie eine Saufbande nach einem Samstag Abend XD und haben einen coolen britischen Akzent (Space Britannien? :D)

Das Problem mit dem Imperium der Menschen ist dass die genau das gegenteil machen, was der Gott Imperator von ihnen verlangt hat. Statt offen, frei, respektvoll, friedlich und tolerant zu sein, sind sie zu das geworden was die jetzt sind. Dank der Inquistion, der Kirche (Sororitas) und dem Adel. Der Imperator wollte keinen Krieg mit den anderen Völker wenn es sich vermeiden ließe und keine 2 Klassen Gesellschaft.
Sollte Russ (Space Wolfes) irgendwann wieder aufkreuzen mit dem Heilmittel aus dem Warp (Legenden zufolge hat Russ die Space Wolfes verlassen und ist alleine in den Eye of Terror geflogen um den Mysteriösen Baum des Lebens zu suchen, damit er den Imperator heilen kann) und den Imperator zurückholen, Mann der wäre aber angepisst und würde wahrscheinlich einen neuen Vereinigungskrieg starten.
 

Herdware

Fleet Admiral
Dabei seit
Okt. 2011
Beiträge
12.473
#17
Das Problem mit dem Imperium der Menschen ist dass die genau das gegenteil machen, was der Gott Imperator von ihnen verlangt hat.
Dummerweise ist/war der Imperator aber auch nicht unfehlbar. Das sieht man ja schon daran, was für ein toller Vater er für seine Primarchen war und was deswegen aus denen geworden ist. :lol:

Und der Große Kreuzug, den er zu Lebzeiten veranstaltet hat, war auch nicht gerade auf friedliche Kooexistenz mit Aliens ausgelegt. Im Gegenteil. Wäre es so gelaufen, wie der Imperator es geplant hatte, hätte es am Ende in der ganzen Galaxis überhaupt nur noch Menschen gegeben. Alle unter ihm vereint in einem großen Imperium. Erst dann hätte es "Frieden" gegeben.
Statt einem "Imperialen Kult", der ihn als Gott verehrt, hätte es dann eine "Imperiale Wahrheit" gegen, in der jeder gnadenlos verfolgt wird, der an irgendetwas glaubt. Denn der Imperator wusste, dass sich religiöser Glaube im Warp materialisiert und letztlich die Chaosgötter stärkt und das die größte Gefahr für den Fortbestand der Menschheit ist.
Allerdings hätte sich der Glaube an ihn und seine "Wahrheit" sowieso zwangsläufig genauso materialisiert. Das ganze Unternehmen war von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
 
Dabei seit
Sep. 2004
Beiträge
1.672
#18
die Bücher habe ich noch nicht durchgekaut um ehrlich zu sein. XD.
Horus Heresy oder der Große Bruderkrieg lesen ist PFLICHT! . Eine bessere Sichtweise über die Marines, die Eldar und die Chaos sowie den Imperator gibts nicht und es ist spannend und packend. Und es zeigt sehr sehr gut, was die Menschheit als "Ketzer" bezeichnet ;)
Nebenbei ist es mega brutal :D
Xenos ist auch noch gut, ebenso Pariah und die ganze Eisenhorn Saga.. Das Universum bietet 10 mal mehr als Star Trek und Star Wars zusammen, nur ist die Kost eben nicht leicht. Gute Filme sind auch rar, wobei Ultramarines mit der beste ist.

Es freut mich sehr, dass Focus endlich nen Nachfolger bringt, auch wenn das als Addon schöner wäre. Naja solche Unternehmen unterstütze ich gerne.


Achja Blut für den Blutgott, Schädel für den Schädelthron
 
Dabei seit
Juli 2008
Beiträge
1.754
#20
Horus Heresy oder der Große Bruderkrieg lesen ist PFLICHT! . Eine bessere Sichtweise über die Marines, die Eldar und die Chaos sowie den Imperator gibts nicht und es ist spannend und packend. Und es zeigt sehr sehr gut, was die Menschheit als "Ketzer" bezeichnet ;)
Nebenbei ist es mega brutal :D
Xenos ist auch noch gut, ebenso Pariah und die ganze Eisenhorn Saga.. Das Universum bietet 10 mal mehr als Star Trek und Star Wars zusammen, nur ist die Kost eben nicht leicht. Gute Filme sind auch rar, wobei Ultramarines mit der beste ist.

Es freut mich sehr, dass Focus endlich nen Nachfolger bringt, auch wenn das als Addon schöner wäre. Naja solche Unternehmen unterstütze ich gerne.


Achja Blut für den Blutgott, Schädel für den Schädelthron
Danke, werde mit Horus Heresy anfangen. Das Problem ist, wie danach weitergehen? Da sind 100te von Wh40K Romane da draußen, über jeden Space MArine Chapter, usw.
Achja wusstest du dass es sogar Warhammer 50K (The shape of the nightmare to come) und Warhammer 60K gibt?



@botcrusher
danke aber kenn ich schon habe viele Videos vom ihm, WH40K Theories usw. gesehen.
 
Top