Intel Z390: Asus plant mit 19 Mainboards für Coffee Lake-S

Wolfgang Andermahr 64 Kommentare
Intel Z390: Asus plant mit 19 Mainboards für Coffee Lake-S
Bild: Asus

Intel wird mit den neuen Coffee-Lake-Refresh-Prozessoren für den Desktop-Markt zum ersten Mal einen Acht-Kern-Prozessor in die Consumer-Sparte bringen. Diese werden unter anderem von Mainboards mit dem neuen Z390-Chipsatz unterstützt. Und von denen plant Asus gleich 19 Stück.

Asus nennt die 19 verschiedenen Modelle in einem FAQ. Die Flaggschiff-Serie ROG Maximus XI erhält sechs Mainboards, die Strix-Serie vier Modelle, die Prime-Serie drei Modelle, die TUF-Serie fünf Mainboards. Auch gibt es noch eine Platine aus der Dragon-Serie – letztere wird es in Deutschland vermutlich nicht geben, denn bisherige Dragon-Boards von Asus haben es hierzulande nicht in den Handel geschafft.

In Deutschland vermutlich nicht alle verfügbar

Die Deutschland-Seite von Asus listet für den älteren Z370-Chipsatz „nur“ 15 verschiedene Mainboards. Doch gibt es noch weitere Z370-Platinen, die es in Deutschland aber nicht gibt. Entsprechend ist davon auszugehen, dass hierzulande nicht alle 19 Z390-Varianten erscheinen.

„ROG Maximus XI“-Serie
  • ROG Maximus XI Apex
  • ROG Maximus XI Code
  • ROG Maximus XI Extreme
  • ROG Maximus XI Formula
  • ROG Maximus XI Hero
  • ROG Maximus XI Hero (Wi-Fi)

„ROG Strix“-Serie

  • ROG Strix Z390-E Gaming
  • ROG Strix Z390-F Gaming
  • ROG Strix Z390-H Gaming
  • ROG Strix Z390-I Gaming

„Z390 Prime“-Serie

  • Prime Z390-A
  • Prime Z390M-Plus
  • Prime Z390-P

„Z390 TUF“-Serie

  • TUF Z390M-Pro Gaming
  • TUF Z390M-Pro Gaming (Wi-Fi)
  • TUF Z390-Plus Gaming
  • TUF Z390-Plus Gaming (Wi-Fi)
  • TUF Z390-Pro Gaming

„Z390 Dragon“-Serie

  • Z390-Dragon

Der Z390-Chipsatz gehört wie Q370, H370 und B360 (Test) zur Familie der Cannon-Lake-PCH. Diese ursprünglich für Cannon-Lake-Prozessoren gedachte Familie muss 2018 den eingeschobenen Vorgänger auf Basis der Skylake-Architektur bedienen. Als Neuerungen haben sie unter anderem nativ USB 3.1 mit 10 Gbps und teilweise integriertes WLAN mit im Gepäck. Auch die Fertigung wurde angepasst: Statt 22 nm werden diese nun wie CPUs in 14 nm aufgelegt, was bereits für einige Knappheit gesorgt haben soll.