BMW X7: iNEXT-Design trifft auf neues Cockpit mit Sprachassistent

Nicolas La Rocco 98 Kommentare
BMW X7: iNEXT-Design trifft auf neues Cockpit mit Sprachassistent
Bild: BMW

Nach der Vorserienproduktion Ende 2017 und letzten Härtetests vor zwei Monaten hat BMW heute das übergroße Sports Activity Vehicle (SAV) X7 vorgestellt. Das Design lässt Parallelen zur autonom fahrenden Studie Vision iNEXT erkennen, im Innenraum gibt es das neue digitale Cockpit mit OS 7.0 und Intelligent Personal Assistant.

Der X7 ist BMWs bisher größtes Fahrzeug der X-Baureihe: 5,15 m lang, 2 m breit und 1,805 m hoch ist der auf standardmäßig 20 Zoll großen Felgen stehende Koloss mit 3,1 m Radstand und einem Leergewicht von mindestens 2,4 Tonnen. Bis zu sieben Personen auf drei Sitzreihen sowie 326 Liter Gepäck lassen sich im X7 unterbringen, je nach Bedarf an Sitzplätzen ist der Stauraum optional auf 2.120 Liter erweiterbar.

Vor allem die Front des X7 übernimmt Designaspekte der Mitte September gezeigten Studie Vision iNEXT, die ab 2021 rein elektrisch und wahlweise autonom die Straße befahren soll. Die Parallelen zwischen X7 und Vision iNEXT sind insbesondere anhand der Lufteinlässe unterhalb der Scheinwerfer sowie der großen Doppelniere zu erkennen.

Live Cockpit Professional mit 2 × 12,3 Zoll

Nach den Ankündigung für den X5, Z4, neuen 3er und 8er ist der BMW X7 das nächste Fahrzeug des Konzerns, das mit dem vollständig digitalen Live Cockpit Professional mit Operating System 7.0 ausgerüstet ist – hier serienmäßig. Das Info Display vor dem Fahrer verzichtet im Gegensatz zu früheren BMW-Cockpits auf analoge Überbleibsel und setzt stattdessen nur noch auf die digitale Darstellung auf 12,3 Zoll. Die gleiche Größe hat das Control Display in der Mittelkonsole des Fahrzeugs.

Sprachassistent per Remote Upgrade

Für die Bedienung des neuen Cockpits haben Fahrer und Mitfahrer drei Eingabemethoden: Touch, iDrive und Sprache. Ab März 2019 soll der eigens entwickelte Sprachassistent Intelligent Personal Assistant Einzug halten, der via Remote Software Upgrade aufgespielt werden kann. Für Updates müssen zukünftige BMW nicht mehr zum Händler, sondern erhalten die Aktualisierung direkt im Fahrzeug oder per App zunächst aufs Smartphone, das die Daten nach dem Einsteigen an das Auto überträgt.

BMW produziert den X7 am US-Standort Spartanburg, South Carolina, wo auch X3, X4, X5 und X6 vom Band laufen. Der Marktstart ist mit drei für Europa geplanten Modellvarianten für März 2019 angesetzt. Los geht es mit dem kleinen Diesel xDrive30d (195 kW/265 PS) ab 84.300 Euro, gefolgt vom einzigen Benziner xDrive40i (250 kW/340 PS) ab 86.300 Euro und dem großen Diesel M50d (294 kW/400 PS) ab 109.900 Euro. Für andere Märkte ist zudem noch ein 340 kW/462 PS starker V8-Ottomotor geplant.