Spiele als Treiber: Absatz von Gaming-Monitoren hat sich verdoppelt

Frank Hüber 170 Kommentare
Spiele als Treiber: Absatz von Gaming-Monitoren hat sich verdoppelt

Einer aktuellen Studie von WitsView zufolge hat sich der Absatz von Gaming-Monitoren im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Als Gaming-Monitor gilt gemäß der Studie dabei ein Monitor mit einer Bildwiederholfrequenz von 100 Hz und höher.

Bis zum Jahresende sollen demnach 5,1 Millionen Gaming-Monitore ausgeliefert worden sein, im Vorjahr waren es noch rund 2,5 Millionen Einheiten. Insbesondere Spiele haben den Absatz neuer Komponenten und Peripherie dabei wieder maßgeblich angetrieben. Internet-Cafés in China hätten im Zuge der Popularität von PlayerUnknown's Battlegrounds zudem in großem Umfang Gaming-Monitore mit einer Bildwiederholfrequenz von 144 Hz oder höher als Ersatz für alte Monitore erworben, wodurch deren Nachfrage bei Spielern noch weiter angekurbelt worden sei.

Asus weiterhin vor Acer, Samsung holt auf

Bei den Gaming-Monitoren kommt Asus wie schon 2017 auch im Jahr 2018 auf den weltweit größten Absatz. Asus war der erste Hersteller, der mit dem Asus PG27UQ (Test) einen Monitor mit UHD-Auflösung, 144 Hz und HDR-Unterstützung liefern konnte. Auf dem zweiten Platz folgt erneut Acer, die jedoch näher an Asus heranrücken. Lag BenQ im Jahr 2017 noch auf dem dritten Rang, nimmt diesen in diesem Jahr AOC/Philips ein, die im Vorjahr auf dem vierten Platz lagen. Samsung rückt zudem von dem fünften auf den vierten Platz vor. Insbesondere die Curved-Monitore von Samsung wie der Samsung C32HG70 (Test) fanden dabei reges Interesse bei den Käufern: Mehr als 95 Prozent aller von Samsung verkauften Spiele-Monitore haben ein gekrümmtes Display.

Curved-Gaming-Monitore bei über 50 Prozent

Aber nicht nur bei Samsung, sondern bei allen Herstellern ist der Verkaufsanteil der Curved-Gaming-Monitore gestiegen, so dass im Jahr 2018 erstmals mehr als die Hälfte aller verkauften Monitore ein gekrümmtes Display aufweisen. Es wird erwartet, dass der Anteil der gekrümmten Gaming-Monitore am Jahresende bei 54 Prozent liegt – im Jahr 2017 lag dieser noch bei lediglich 23 Prozent.