Razer Core X Chroma: Mehr Ports und RGB im eGPU-Gehäuse für 430 Euro

Max Doll 20 Kommentare
Razer Core X Chroma: Mehr Ports und RGB im eGPU-Gehäuse für 430 Euro
Bild: Razer

Razers Chroma-Version des eGPU-Gehäuses Core X liefert mehr Strom, hat mehr Anschlüsse und kann nun auch bunt leuchten. Der Preis steigt dabei von rund 300 Euro auf 430 Euro, bleibt aber noch unterhalb des 520 Euro teuren Core V2 (Test).

Der Fußabdruck des aus Aluminium gefertigten Core X bleibt in der Chroma-Version unverändert. Im Inneren fasst das Gehäuse weiterhin 33 Zentimeter lange, 16 Zentimeter hohe und 3 Slot breite Grafikkarten. Kompatibel sind unter anderem RTX-, GTX- und Quadro-GPUs von Nvidia sowie R9-, RX- und Vega-GPUs von AMD. An Macs können lediglich AMD-Grafikkarten eingesetzt werden, zudem fällt die Auswahl dabei deutlich eingeschränkter aus. Eine vollständige Kompatibilitätsliste hält Razer auf der Produktseite bei den technischen Daten bereit.

Das Core X Chroma wird zur Docking-Station

Kaltgeräte-Stecker für das Netzteil und der Thunderbolt-3-Anschluss zur Datenübertragung an kompatible Laptops mit eGFX-Unterstützung besaß ebenfalls schon das kleinere Modell. Das Netzteil erstarkt nun aber um 50 Watt auf 700 Watt.

Grafikkarten dürfen jedoch nur bis zu 500 Watt verbrauchen, da der Laptop parallel mit maximal 100 Watt über das Thunderbolt-Kabel geladen werden kann. Übertragen werden nicht mehr nur Bilddaten: Das Core X Chroma besitzt wieder einen Gigabit-Ethernet-Anschluss sowie vier USB-3.0-Ports an der Rückseite, übernimmt also auch Funktionen einer Docking-Station.

Als Chroma-Produkt kann das eGPU-Gehäuse darüber hinaus in Razers Leuchtsystem eingebunden und mit anderen Produkten des Herstellers synchronisiert werden. Dies betrifft im Fall des Core X Chroma zwei Beleuchtungszonen. Die dazu nötige Software Synapse 3 setzt allerdings Windows voraus, unter MacOS steht sie nicht zur Verfügung.

Verfügbar ab sofort

Das Core X Chroma kann bereits über Razers eigenen Shop erworben werden und soll parallel schon im Handel erhältlich sein. Gelistet wird das eGPU-Gehäuse aber aktuell noch nicht.