CapFrameX: Mächtiges Benchmark-Tool aus der Community

Sven Bauduin 144 Kommentare
CapFrameX: Mächtiges Benchmark-Tool aus der Community
Bild: CapFrameX

Tools zum Auslesen der von Grafikkarten in Spielen erzielten FPS gibt es viele. Mit dem relativ neuen Programm CapFrameX geht das allerdings nicht nur einfach und zuverlässig, sondern auch übersichtlich von der Hand. Der Entwickler ist auch in der ComputerBase-Community aktiv, die sich mittlerweile rege am Projekt beteiligt.

Auch der MSI Afterburner, AMDs Adrenalin Treiber oder auch das Frame Capture Analysis Tool von Nvidia eigenen sich dazu Frametimes aufzuzeichnen und auszuwerten. CapFrameX (CX) will die Analyse jetzt nicht nur genauer, zuverlässiger und komfortabler machen, es bietet auch einen größerem Funktionsumfang und der Quellcode ist offen und kann unter MIT-Lizenz von Jedermann weiterverwendet werden, sofern auf den Urheber und dessen Copyright hingewiesen wird.

Zum Start hatte Community-Mitglied ZeroStrat das Tool in erster Linie entworfen, um mit OCAT aufgenommene Benchmarks übersichtlich darstellen und auswerten zu können. Seit Version 1.2.2 kann CapFrameX wie OCAT unter Rückgriff auf das von Intel entwickelte PresentMon jetzt allerdings auch selbst die Messdaten erstellen.

In Community-Tests bereits bewährt

In den Community-Benchmark-Test wie dem zu Metro Exodus hat sich das Tool als Add-on zu OCAT bereits bewährt und wurde auf Grundlage des dort angefallenen Feedback deutlich weiterentwickelt.

Laut des Entwicklers bestand das Ziel darin, ein hoch genaues, zuverlässiges und komfortables Tool zu entwickeln, welches zum einen den Open-Source-Gedanken verfolgen und zum anderen einen weitaus größeren Funktions- und Analyseumfang bieten soll als alle bisher bekannten Lösungen. Auf Basis von PresentMon, das alle 3D APIs unterstützt, ist das gelungen.

Der Quellcode des Programms ist über GitHub öffentlich einsehbar und steht ganz bewusst zur Diskussion.

Ein Werkzeug für Profis ...

... entwickelt für Einsteiger. CapFrameX legt großen Wert darauf, auch unerfahrenen Anwendern die ersten Schritte im Bereich Frametime Capturing und die Analyse von Daten so leicht wie möglich zu machen. Dennoch bietet das Tool auch für Profis weitreichende Möglichkeiten, Benchmarks präzise zu erstellen und komfortabel zu verwalten. So können die erhobenen Daten per Kontextmenü ausgewählt und über die Zwischenablagen in Microsoft Excel importiert werden. Alle Werte werden aufwendig grafisch aufbereitet und dargestellt.

CapFrameX ist ein Gemeinschaftsprojekt

Neben dem Entwickler ZeroStrat ist mittlerweile ein weiteres Community-Mitglied maßgeblich an der Entwicklung beteiligt Taxxor.

Die beiden Hauptprotagonisten haben mit dem Thread „CapFrameX - Capture und Analyse Tool“ bereits eine feste Anlaufstelle für die Community im Forum etabliert. Interessierte Forenmitglieder sind jederzeit eingeladen sich an den Diskussionen zu beteiligen und erhalten zeitnah Antworten auf ihre Fragen. Eine Anleitung für Einsteiger ist ebenso verfügbar wie ein ausführliches Tutorial.

Hinweise zu Community-Inhalten jederzeit willkommen

In den Tiefen des Forums lauern zweifelsohne noch viele weitere interessante Leserartikel oder tolle Projekte. Hinweise und Feedback werden gerne aufgegriffen.

Downloads

  • CapFrameX Download

    4,2 Sterne

    Mit CapFrameX lassen sich CPU- und GPU-Benchmarks aufnehmen und übersichtlich darstellen.

    • Version 1.2.3 Deutsch