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Elgato 4K60 Pro Mk.2: Capture-Karte für 4K60 mit HDR oder FHD mit 240 Hz

Jan-Frederik Timm 64 Kommentare
Elgato 4K60 Pro Mk.2: Capture-Karte für 4K60 mit HDR oder FHD mit 240 Hz

Elgato präsentiert zur Gamescom eine neue Generation der bisher stärksten Capture-Karte im Portfolio. Die weiterhin 4K60 Pro (Mk.2) getaufte PCIe-Steckkarte ermöglicht ab sofort das Mitschneiden von HDMI-Signalen in Ultra HD bei 60 Hertz inklusive HDR oder alternativ Full HD mit bis zu 240 Hertz und HDR.

HDR-Capturing mit bis zu Ultra HD bei 60 Hertz

Die bisher angebotene 4K60 konnte maximal Ultra HD oder Full HD mit 60 Hertz mitschneiden, HDR wurde nicht unterstützt. HDR mitzuschneiden setzt einen kompatiblen HEVC-Encoder (H.265) voraus, während SDR-Inhalte weiterhin in H.246 enkodiert werden. Soll das von der Capture-Karte abgefangene HDR-Signal in Software encodiert werden, empfiehlt Elgato einen Core i7 oder einen Ryzen 7, soll eine GPU zum Einsatz kommen, wird Nvidia Pascal (GeForce GTX 1000) oder besser empfohlen.

Das ist kein Zufall: Nvidia unterstützt HEVC-Encoding seit Pascal (ausgenommen GeForce GT 1030). AMD kann HEVC seit Polaris ebenfalls, nutzen kann es die Software von Elgato aber nicht, der Versuch in der Redaktion mit einer Radeon RX 590 (Polaris 30) und aktuellem Treiber schlug fehl. Eine Rückfrage an Corsair blieb bisher unbeantwortet. Über einen eigenen Hardware-Encoder verfügt die Capture-Karte nicht.

Die UVP fällt deutlich

Die erste Generation der 4K60 Pro kam vor zweieinhalb Jahren mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 399 Euro auf den Markt, aktuell verlangen Händler noch rund 199 Euro. Ganz zu diesen Konditionen gibt es die zweite Generation zum Start zwar nicht, mit 249,95 Euro fällt die Preisempfehlung aber deutlich geringer als beim Vorgänger aus. Elgato gehört seit Mitte 2018 zu Corsair.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Corsair unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.