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HP Omen Mindframe Prime: Verbesserte Kühlung soll heiße Ohren vermeiden

Michael Schäfer 33 Kommentare
HP Omen Mindframe Prime: Verbesserte Kühlung soll heiße Ohren vermeiden
Bild: HP

Bereits zu seiner Vorstellung auf der letzten Gamescom fand das Omen Mindframe von HP große Beachtung und auch dieses Jahr nutzt der Hersteller die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele um den Nachfolger Mindframe Prime vorzustellen, welcher mit einer nochmals verbesserten Kühlung aufwartet.

Verbesserte Kühlung und größere Ohrpolster

Durch einen neu hinzugefügten Graphitwärmeverteiler sowie vergrößerte Ohrpolster sollen über die bewährte FrostCap-Technologie beim neuen Headset die Ohren des Trägers noch einmal besser gekühlt werden und das auch über mehrere Stunden hinweg. HP macht sich wie beim Vorgänger erneut das Prinzip der thermoelektrischen Kühlung unter Nutzung des Peltier-Effektes zu Nutze, bei welchem zwei unterschiedliche Leiter zum Einsatz kommen, zwischen denen Wärme entweder aufgenommen oder abgeleitet wird, wenn Strom fließt. Beim Omen Mindframe Prime bedeutet dies, dass die Wärme, die innerhalb der Ohrmuscheln entsteht, über die Polster nach außen getragen wird und somit für den kühlenden Effekt sorgt.

Genauere Informationen zur neuen Kühlung hat HP bisher noch nicht verlauten lassen, beim Vorgänger konnte diese per Software in drei Stufen bis zu 14 °C heruntergekühlt werden. Im Test des Vorgängers HP Omen Mindframe konnte die Technologie überzeugen.

HP Omen Mindframe Prime

Zusätzliche Mikrofone gegen Störgeräusche

Die weitere große Neuerung betrifft das nach wie vor herunterklappbare Mikrofon. Dieses erhält nun Unterstützung durch zusätzliche ENC-Mikrofone (Environment Noise Cancelling), welche störende Geräusche eliminieren sollen. Mit einem Frequenzgang laut Hersteller von 100 Hz bis 10 kHz bleibt die Stimmabbildung jedoch im normalen Rahmen.

Die verbauten Neodymium-Treiber in einer Größe von 40 mm sollen für einen Frequenzgang von 15 Hz bis 20 kHz sorgen, womit dieser etwas geringer ausfällt als beim Vorgänger, was in der Praxis jedoch kaum einen Einfluss haben dürfte.

Raumklang und Beleuchtung

Über die neue Version des Omen Command Center lassen sich zusätzlich die Unterstützung für den 7.1-Raumklang von C-Media Xear aktivieren sowie die RGB-Beleuchtung an den Seiten der Ohrmuscheln einstellen. Gleichzeitig kann in diesem der Klang per Equalizer den eigenen Vorstellungen angepasst werden. Die Software setzt Windows 10 1709 voraus, ist aber auch auf früheren Versionen sowie macOS lauffähig, dann jedoch mit Funktionseinschränkungen.

Das HP Omen Mindframe Prime soll noch in diesem August in den Farben Schwarz und Weiß zu einem Preis von 199,99 Euro in Deutschland erhältlich sein.