Kingston A2000: Preisgünstige NVMe-SSDs mit 2 GB/s erreichen den Handel

Michael Günsch 30 Kommentare
Kingston A2000: Preisgünstige NVMe-SSDs mit 2 GB/s erreichen den Handel
Bild: Kingston

Die im Januar vorgestellte NVMe-SSD-Serie Kingston A2000 erreicht den Handel. Im M.2-Format werden 250 GB, 500 GB oder 1 TB Speicherplatz sowie Transferraten von bis zu 2.200 MB/s lesend und 1.100 MB/s bis 2.000 MB/s schreibend geboten.

Die Preise liegen derzeit bei etwa 42 Euro (250 GB), 65 Euro (500 GB) und 110 Euro (1 TB), womit die untere Preisklasse der NVMe-SSDs mit PCIe 3.0 x4 bedient wird. Die Verfügbarkeit im Online-Handel ist teils bereits gegeben, teils soll sie in den nächsten Tagen erfolgen.

Die A2000 ist Kingstons neue Mainstream-SSD-Serie mit PCIe und NVMe, während die KC2000 mehr Leistung zu höheren Preisen liefert. Kingston gewährt 5 Jahre eingeschränkte Garantie und nennt 150 TB, 350 TB und 600 TB als mögliche Mindestschreibmenge.

Während Kingston wie so oft in der Produktdokumentation nur wenig bis gar keine Angaben zum eingesetzten Speicher und Controller macht, gibt ein erster Test einen Hinweis: Das Testmuster der A2000 ist mit dem Vier-Kanal-Controller SM2263EN von Silicon Motion bestückt.

Kingston A2000 als Sample mit SM2263EN-Controller und Micron-TLC-NAND
Kingston A2000 als Sample mit SM2263EN-Controller und Micron-TLC-NAND (Bild: The SSD Review)

Das Vorhandensein eines DRAM-Cache belegt, dass es sich nicht um den SM2263XT handelt. Die Flash-Speicherchips tragen das Micron-Logo und gehören zum Typ 3D-TLC-NAND aus der neuen 96-Layer-Generation, schreibt The SSD Review. Kingston ist aber dafür bekannt, in den günstigeren SSD-Serien die Komponenten bei Bedarf zu wechseln.

In dem Test, der nicht allzu sehr ins Detail geht und keinerlei Vergleich mit Konkurrenzprodukten bietet, wird der Kingston A2000 ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bescheinigt. Allerdings erst umfangreichere Tests könnten etwaige Schwachstellen aufdecken.