Half-Life 1: Remake Black Mesa ist nun komplett

Max Doll 105 Kommentare
Half-Life 1: Remake Black Mesa ist nun komplett
Bild: Crowbar Collective

„Rise and shine, Mister Freeman, rise and … shine”: Das erste Abenteuer des Brechstangen-Physikers ist nach langem Warten in vollständig überarbeiteter Fassung spielbar. Zum Jahresende haben die Entwickler des Remakes Black Mesa nach mehreren Verzögerungen die neu entworfenen Level auf der Alienwelt Xen veröffentlicht.

Komplett neu gedacht und ausgebaut wurde für das Fan-Remake lediglich der letzte Abschnitt des Spiels, der sowohl von Spielern als auch von Valve selbst als schwächster Teil von Half-Life betrachtet wird. Die vorherigen Level wurden zwar überarbeitet und unter anderem durch Physik-Rätsel verbessert, aber im Kern übernommen.

Mit dem Ende der Beta-Phase von Xen sind die noch fehlenden Level nun in den primären Build von Black Mesa gewandert und direkt spielbar. Dies gilt allerdings nur für die Kaufversion von Black Mesa auf Steam, die im aktuellen Winter Sale für 14,39 Euro angeboten wird. Der nach wie vor kostenlos verfügbare Mod verbleibt auf einem alten Entwicklungsstand. Dass die Neufassung von Xen gelungen ist, bescheinigen erste Rückmeldungen auf Steam, wenngleich eine Reihe von Spielern auch über Abstürze und schlechte Bildraten klagt.

Early Access endet noch nicht

Die Early-Access-Phase beendet das Projekt mit der Komplettierung des Inhalts allerdings noch nicht. Auf der Roadmap zwischen der aktuellen Version 0.9 und der „finalen“ Version 1.0 stehen Errungenschaften sowie die Behebung potentieller Fehler der Xen-Levels, des Multiplayer-Teils sowie älterer Teile von Black Mesa. Außerdem wollen die Entwickler prüfen, ob sich die Alien-KI aus Xen auch für den Rest des Spiels eignet und ausloten, inwiefern das Spiel sich für die Einbindung des Steam-Workshops eignet.

Mit Version 1.0 wird die Entwicklung allerdings nicht enden: Anschließend will das „Crowbar Collective“ das gesamte Spiel noch einmal unter die Lupe nehmen und sicherstellen, dass die seit Beginn der Arbeiten im Jahr 2015 gelernten Dinge im gesamten Spiel Anwendung finden – man wolle die angesammelte Erfahrung ausspielen. Dies betreffe grafische Features sowie das Gameplay. Am Ende solle sich der Titel einheitlich anfühlen, die Änderungen sollen aber „vergleichsweise gering“ ausfallen, schreibt das Studio hinter dem Projekt.

Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „Olaf“ für den Hinweis zu dieser Meldung!