Intel Core i5-10400F im Test: Benchmarks in Spielen und Anwendungen

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Volker Rißka
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Testsystem und Methodik

Für alle Tests kommt das mit AMD Ryzen 3000 (Test) im Sommer aufgebaute neue Testsystem zum Einsatz. Alle wesentlichen Parameter sind identisch, um die Vergleichbarkeit gewährleisten zu können. Windows 10 wurde deshalb noch nicht auf Version 1909 aktualisiert und der Treiber für die GeForce ist auf dem Stand Juli. Alle Modelle werden stets mit ihren Hersteller-Vorgaben getestet, beim Core i5-10400F bedeutet dies unter anderem DDR4-2666.

Intel Core i5-10400F
Intel Core i5-10400F

Benchmarks in Anwendungen

Der neue Core i5-10400F punktet gegenüber dem Vorgänger dank zwölf Threads teils deutlich. Bis zu 35 Prozent Leistungsplus bringt die Aktivierung von Hyper-Threading in Kombination mit dem gesteigerten Takt. Der Blender-Benchmark spricht eine deutliche Sprache: Statt nach knapp 34 Minuten ist der Neuling in 24 Minuten fertig – bei derzeit nicht mehr als 15 Euro Aufpreis gegenüber dem Core i5-9400F.

Preislich ziemlich ähnlich liegt aber auch AMDs Ryzen 5 3600 und in Anwendungen, der absoluten Paradedisziplin von Zen 2, bleibt diese CPU noch schneller.

Benchmarks in Spielen (Full HD und UHD)

Die neue Z490-Plattform ist fürs Gaming ausgelegt und das zeigt auch der zweite Core i5-10000. Während der Core i5-10600K bereits ein sehr gutes Bild ablieferte, muss sich der Core i5-10400F keinesfalls in dessen Schatten verstecken. Im Gegenteil: Er liefert sich ebenfalls ein Duell mit dem alten Core i7-8700K. In einigen Spielen gewinnt er es knapp, in anderen ist er knapp dahinter, am Ende steht ein Gleichstand im Leistungsrating.

Gegenüber dem Vorgänger Core i5-9400F ist der Fortschritt im Durchschnitt zwar klein, doch einige Titel zeigen bereits, wohin der Weg dank mehr Threads geht. Für ein gehobenes Einsteiger-Gaming-System ist die neue CPU prädestiniert, mit zwölf Threads bietet sie zudem gewisse Zukunftssicherheit – ein Punkt, der zuletzt beim ebenfalls für Einsteiger-Gaming starken AMD Ryzen 3 3300X gefehlt hat.

Ob mit Limits (134 Watt PL2, 65 Watt PL1 und 28 Sekunden Tau) oder nicht betrieben, interessiert bei der CPU sowohl in Anwendungen als auch Spielen deutlich weniger als bei den anderen Modellen. In Games sind gar keine Unterschiede auszumachen. Bei den Apps ragt Blender mit einer Differenz von sechs Prozent heraus, im Mittel sind es aber nur zwei Prozent. Je länger und fordernder die Auslastung, desto größer der Unterschied – riesig wird er beim Core i5-10400F aber nie.

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