Gaming-Notebooks von Acer: AMD Ryzen 4000 gibt es vorerst nur im Nitro 5

Jan-Frederik Timm 23 Kommentare
Gaming-Notebooks von Acer: AMD Ryzen 4000 gibt es vorerst nur im Nitro 5
Bild: Acer

Acers besonderes Gaming-Notebook Predator Helios 700 bekommt eine Frischzellenkur: Neben CPUs der 10. Generation Intel Core gibt es Nvidias neue mobile GeForce RTX Super. Bis zum Marktstart ist es allerdings noch eine Weile hin. Beim Nitro 5 mit AMD Renoir hat das Warten hingegen ein Ende. Andere Modelle mit AMD gibt es nicht.

Das Acer Nitro 5 mit Intel Core oder AMD Ryzen

Bereits im April hatte Acer eine Neuauflage des Gaming-Notebooks Nitro 5 angekündigt. Dieser Tage kommen die Varianten mit Option auf Intel Core und AMD Ryzen allmählich in den Handel. Das Nitro 5 gibt es sowohl mit 15,6 als auch 17,3 Zoll großem Display. Bei der 15,6-Zoll-Version mit maximal 144 Hertz gibt es zudem die Wahl zwischen aktuellen CPUs von Intel (AN515-55) sowie AMD Renoir alias Ryzen 4000H (AN515-44). Das größere Modell mit ebenfalls maximal 144 Hertz schnellem Display gibt es hingegen nur mit CPUs von Intel (AN517-52).

Zum Einstiegspreis von 799 Euro erhalten Kunden der 15,6 Zoll großen AMD-Version den 6-Kern-Prozessor Ryzen 5 4600H, eine mobile GeForce GTX 1650, ein 144 Hertz schnelles Full-HD-Display, 8 GB DDR4-RAM (ein Modul) sowie eine 512 GB große NVMe-SSD. Auch der 8-Kern-Prozessor Ryzen 7 4800H, bis zu 32 GB RAM (Dual-Channel) sowie größere SSDs stehen laut Acer zur Auswahl, der Handel listet zur Markteinführung aber noch nicht alle Optionen. Offiziell bestätigt ist, dass es die Renoir-Serie maximal mit der mobilen GeForce GTX 1650 Ti gibt.

Die GeForce RTX 2060 gibt es nur bei Intel

Die ab 899 Euro startende Intel-Variante kommt in der kleinsten Version mit 4-Kern-Prozessor Core i5-10300H, bietet ebenfalls eine mobile GeForce GTX 1650 sowie 8 GB RAM und eine 512 GB große NVMe-SSD. Optional lässt sich dieses Modell mit einer mobilen GeForce RTX 2060 ausstatten, die größte verfügbare CPU ist der Core i7-10750H mit sechs Kernen. Die Variantenvielfalt im Handel ist bereits groß. Das 17,3 Zoll große Modell ist hingegen noch nicht im Handel angekommen.

Das Predator Helios 700 bleibt bei Intel

Aufgefrischt wird auch das im letzten Jahr zum Serienprodukt gereifte Konzept-Notebook Predator Helios 700. Der Clou des Notebooks ist weniger die leistungsstarke Hardware, die es auch bei anderen Herstellern gibt, sondern das ausgetüftelte Design der Tastatur, das gleichzeitig die Kühlung des Notebooks beeinflusst. HyperDrift nennt Acer die einzigartige Tastatur, da sie auf Führungsschienen gelagert nach vorne geschoben werden kann, um in der Nähe des Scharniers zwei Lüfter freizulegen. Das Kühlsystem besteht aus zwei „AeroBlade 3D“ getauften Lüftern, die vergleichsweise flach ausfallen und viele Rotorblätter bieten, sowie drei Kupfer-Heatpipes und einer Vapor Chamber.

Sobald die Tastatur nach vorne gezogen wird, sollen die besonders viel Wärme erzeugenden Komponenten besser gekühlt werden. Das bedeutet nicht, dass sich die Lüfter im geschlossenen Zustand nicht drehen können, aber in dem freigelegten Bereich entstehen zwei zusätzliche Lufteinlässe, die positive Auswirkungen auf die Kühlung haben sollen. Acer geht sogar noch einen Schritt weiter und erlaubt im geöffneten Zustand das Übertakten von CPU und GPU, was sich über einen Turbo-Hotkey mit einem Tastendruck erledigen lässt. Ein weiterer, „PredatorSense“ getaufter Hotkey gibt Einblick in die Temperaturen von CPU und GPU und ermöglicht darüber hinaus die Steuerung von Lüftern, Makros sowie RGB-Beleuchtung.

Acer aktualisiert das Helios 700 auf Comet-Lake-H-CPUs, an der Spitze steht der übertaktbare 8-Kern-Prozessor Core i9-10980HK. Als größte GPU steht die GeForce RTX 2080 Super von Nvidia zur Auswahl. Als Aushängeschild in der Helios-Serie bietet das 700er optional zwei NVMe-SSDs im RAID-0-Verbund, ein 144 Hertz schnelles IPS-Display mit 17,3 Zoll Diagonale und G-Sync, Thunderbolt 3 sowie Wi-Fi 6 und Gigabit-Ethernet von Killer. Deutlich gegenüber letztem Jahr verbessert haben will Acer die Wärmeabfuhr und damit die Kühlung.

Auch das Predator Helios 700 wird noch etwas auf sich warten lassen: Vor Oktober soll es auch von dieser Neuvorstellung keine Varianten im Handel geben. Die Preise beginnen bei 2.499 Euro.

240 Hertz für das Predator Triton 300

Schon im April hatte Acer für die Serien Helios 300 sowie Triton 300 und Triton 500 Aktualisierungen auf Comet Lake-H angekündigt, dieser Tage kommen sie in den Handel. Für das Triton 300 gibt es dabei noch eine neue Option: ein FHD-Display mit 240 Hertz. Bisher gab es zwar bereits das Triton 500 mit maximal 300 Hertz, das Triton 300 aber nur mit maximal 144 Hertz.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Acer unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühest mögliche Veröffentlichungszeitpunkt.