Cyberpunk 2077: Vorschauen loben Welt und Freiheit

Max Doll 163 Kommentare
Cyberpunk 2077: Vorschauen loben Welt und Freiheit
Bild: CD Projekt

Um die Wartezeit nach der jüngsten Verschiebung von Cyberpunk 2077 zu überbrücken, hat CD Projekt einen neuen Trailer veröffentlicht und ausgewählten Pressevertretern Zugang zu einer vierstündigen Vorschau-Version des Spiels gewährt. Erträglicher wird das Warten damit aber nicht, denn das Gezeigte stimmte die Anspieler positiv.

Die Welt

Gespielt werden konnte in der Vorschau der erste Abschnitt des Spiels. Begeistert notiert wurde die Qualität der Spielwelt: Sie sei interessant und lasse viel Raum, um Dinge zu entdecken, notiert IGN. Darüber hinaus lasse sie Geschehnisse ganz organisch ohne Zutun des Spielers passieren, ergänzt GamesRadar+. Auch die Bewohner werden als interessant beschrieben, die Cyberpunk-Ästhetik als gelungen.

The Verge beschreibt sie als faszinierende Mischung von Blade Runner, John Wick und Ghost in the Shell, von der sich andeute, dass sie in der Qualität eines Witcher 3 umgesetzt wurde. Eine dichte Atmosphäre hebt auch PC Gamer im Detail hervor. Open-World-Aufgaben seien zudem interessanter als noch in Witcher 3, fällt der GameStar auf und verdecke banale Sammelaufgaben.

Die Freiheit

In jedem Bericht wird aber vor allem die spielerische Freiheit zum zentralen Gegenstand. Dies fängt schon bei der Charaktererstellung an, denn die Herkunft führt zu gänzlich unterschiedlichen Intros und eröffne im Spielverlauf unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten.

The Verge beschreibt in besonderer Deutlichkeit, dass CD Projekt sich in der Vorschau bemüht hat, Missionen vielschichtig und offen zu gestalten: Spielern stünden verschiedenste Handlungsmöglichkeiten offen, das genaue Beobachten der Umgebung würde belohnt und die Verläufe seien deshalb häufig unterschiedlich, gravierende Differenzen im Spielverlauf durch bedeutsame Handlungsalternativen zu erwarten. Dazu würden auch der klassenlose Charakterbau sowie die Möglichkeit zum Umbau des Körpers durch „Cyberware“ beitragen.

An Möglichkeiten zählt Eurogamer schießen und schleichen, aber auch den Faustkampf auf. Hier kritisiert die Seite, dass das Ausweichen sich noch nicht rund anfühle. Darüber hinaus können Spieler hacken und im Rahmen eines „Braindance“ Erlebnisse anderer Menschen betrachten, was ein wenig nach >observer_ beziehungsweise Detroit: Become Human klinge und der Nachfolger der Detektivsicht aus dem Witcher werde. Neben offensivem Vorgehen können alternativ auch einfache Gespräche zielführend sein, heißt es, wenn der Spieler denn wolle. Ergänzend erwähnt GameStar, das Cyberpunk 2077 noch nicht bugfrei sei und an manchen Stellen Balancing-Probleme habe.

Der Hype

Die Bewertung eines Spiels nur anhand einer Vorschau ist stets riskant, denn die Brille, durch die auf das Spiel geblickt wird, können die Entwickler maßschneidern. In jedem Bericht wird allerdings deutlich, dass Cyberpunk 2077 starke Momente haben wird, in der dezenten Kritik aber auch, dass die Verschiebung nicht grundlos erfolgt ist. Großartig kann Cyberpunk 2077 dann sein, wenn es das beobachtete Qualitätslevel über die gesamte Spieldauer hinweg halten kann.