Jackery IFA Fireplace
Mobile

2.1 oder 2.0 Soundsystem

Quilch99

Ensign
Registriert
Nov. 2013
Beiträge
130
Hallo ...

ich möchte mir ein Boxensytem für meinen PC zulegen, nutzen werde ich sie hauptsächlich zum Gamen und bissel Musik hören.

Ich schwanke hierbei noch zwischen einem 2.1 oder 2.0 Sytem. Bei den 2.1 Systemen habe ich mich schon etwas umgeschaut und ziehe hier 2 in nähere Erwägung.

1. Edifier S730D ca. 380 Euro

Hier mal die Werte der Speaker: Lautsprechern:Subwoofer - 180 Watt - 20 - 154 Hz - verkabelt 2 x Satellitenlautsprecher - zweiweg - 75 Watt - 166 - 20000 Hz - verkabelt

Leider habe ich sehr wenig Ahnung was die Angaben der Hz betrifft, sind das gute Werte, auf was sollte ich achten?

2. Klipsch ProMedia 2.1 THX ca 180 Euro

Preislich mit ca. 200 € weniger eine echte Konkurrenz, leider recht schwer atm. an das Set heranzukommen.

In diversen Foren habe ich auch immer wieder gelesen, das 2.0 Systeme das Maß aller Dinge sein sollen, vor allem beim Musik hören. Da ich nun aber vermehrt Game und es da auch richtig Krachen soll, weiss ich nicht, ob die Bassleistung hierbei ausreichend ist.
Sind solche Systeme überhaupt geeignet für's Gamen?
Desweiteren weiss ich nicht, was ich noch an Extras bei einem 2.0 System brauche, denn direkt an den Rechner kann man die ja nicht anschliesen.

Kann jemand evtl noch ein gutes anderes 2.1 oder 2.0 System empfehlen bis max 400 € ?

Erstmal viele Fragen, ich hoffe, das liest jemand mit bissel mehr Ahnung wie ich :)
 
Das "Problem" an 2.0 ist maximal die Größe.
Es ist nicht das Maß aller Dinge, aber ein richtig guter Subwoofer fängt z.B. erst bei deinem kompletten Budget an.

Also vorweg: wie viel Platz hast du auf deinem Tisch zur Verfügung und ganz wichtig: Kommt Gebrauchtkauf/Selbstbau in Frage?
 
2.0 Systeme bieten in der Regel schöneren Bass. Der Subwoofer ist bei den günstigen 2.1 System nicht besonders toll. Er rumpelt unbeholfen herum, statt einen trockenen und präzisen Bass wiederzugeben. Ja natürlich eigenen sich 2.0 Systeme auch fürs Gaming. Musik ist die Königsdisziplin.

Wie sieht das Budget aus ? Klassische 2.0 Beispiele: Nubert NuPro A-20, Audioengine A5+ oder Adam Artist 5
Bei 2.0 ist aktiv oft zu bevorzugen, da man so durch abgestimmte Elektronik mehr Tiefgang aus dem Gehäuse quetschen kann

@Vossten: Guter Punkt - nicht jeder will sich den Schreibtisch mit 2 dicken Nahfeldern zubomben
 
Zuletzt bearbeitet:
Ausnahme das Bluesky Exo², als Studio 2.1 System :P
Spielt sehr sauber, auch im Tiefbass, finde ich.
Eine ganze stufe klanglich besser als das edifier S730d. Das Edifier hat nur MEHR bass (und schlechtere Mitten), das Bluesky Exo² ist in jedem Bereich hochwertiger und qualitativ besser.
 
Ich werfe mal meinen Geheimtipp in die Runde, Audioengine. Die Reviews sprechen absolut für sich. High-End zum Schnäppchenpreis. Ich will die A5+ jedenfalls nicht mehr missen.
 
Cat schrieb:
High-End zum Schnäppchenpreis

Bitte überdenke deine Definition von Highend. Sie ist nämlich komplett daneben
 
Hallo Quilch99 und herzlichst willkommen im Forum!

Als erstes möchte ich dir empfehlen mal hier einen Blick rein zuwerfen:
https://www.computerbase.de/forum/t...system-boxen-was-sollte-man-beachten.1267940/

Nun zu deinen Frage:
Quilch99 schrieb:
Leider habe ich sehr wenig Ahnung was die Angaben der Hz betrifft, sind das gute Werte, auf was sollte ich achten?
Hz = gibt als SI-Einheit die Anzahl der sich wiederholender Schwingungen pro Sekunde an.

Der Frequenzbereich bei Lautsprecherboxen gib an, in welchem Spektrum (Frequenzband) der Schall übertragen werden kann. Zum Beispiel für die Satelliten (die zwei kleinen Boxen) des Edifier S730D, 160Hz - 20kHz. Das Vollbereichsspektrum (20Hz bis 20kHz) unterteilt man grob in folgende Schichten:

- Tiefbass (bis 40Hz)
- Bass (bis 150Hz)
- Grundton (bis 400Hz)
- Mittelton (bis 2kHz)
- Hochton (alles über 2kHz)

Allerdings weise ich darauf hin, dass es bei den aufgezeigten 160Hz keinen harten cut-off gibt (was fälschlicherweise) immer noch angenommen wird. Die Satelliten des Edifirs haben einen sogenannten Hochpass-Filter (eine Tiefensperre) vorgeschaltet. Da sie A keinen Bass bringen müssen (da das der Subwoofer übernimmt) und B dadurch die kleinen Tiefmitteltöner mechanisch entlastet werden, die Belastbarkeit steigt. Und drittens muss man einen Hochpass setzen um eine möglichst sinnvolle Trennfrequenz (Übergangspunkt von einem Frequenzband zum nächst höheren) zwischen Satelliten und Subwoofer zu gewährleisten.

Auf was du achten solltest ist davon abhängig, welches Konzept du betrachtest. Eigentlich kannst du die Werte unberücksichtigt lassen, sie sind fast nichtssagend. Nur weil in den technischen Daten zum Beispiel 40Hz bis 25kHz zu lesen ist, sagt das noch nichts über den wahrgenommenen Klang aus oder ob er für dich gut bzw. schlecht empfunden wird.

Ein 2.0 System (zwei aktive Nahfeldmonitore) kannst du ohne weiteres an deinem Rechner (einer Onboard Soundkarte) anschließen, mittels Adapter-Kabel. Oder gegebenenfalls direkt via S/PDIF oder Coax. IN/OUT, kommt dann drauf an, welche Ausgänge deine Soundkarte hat und welche Eingänge die Lautsprecherboxen.

Welches System für dich sinnvoll ist, entscheidest du ganz allein. Pauschale Aussagen sind hier nahezu immer unzweckmäßig, da u.a. deine räumlichen Gegebenheiten, der Aufstellungswunsch nicht bekannt ist und deinen persönlichen Geschmack niemand abschätzen kann. Gut (am sinnvollsten) ist das, was dir gefällt und fertig.

Meiner Meinung nach gibt es sowas wie eine Königsdisziplin in Anbetracht des Materials nicht. In Spielen haben wird ja nicht nur Effekte, sondern auch Stimme und Musik.

Ich denke, dass wenn man eine gewisse Effekthascherei im Bass/Tiefbassbereich präferiert, man mit einem 2.1 System und hier und als normaler Anwender gut beraten ist und weniger gut mit einer 5/1er-Kombi. Hier spielt der aktive Subwoofer dann doch seine Vorzüge aus. Und da wir beim Edifier durchaus auch von einem Subwoofer sprechen können, ist das System wohl vorerst keine schlechte Wahl.

Wie groß ist dein Raum? Wie möchtest du dein Soundsystem aufstellen?
Cokocool schrieb:
Wie sieht das Budget aus ?
Quilch99 schrieb:
Darkseth88 schrieb:
Leicht über dem Budget aber ein sehr guter Vorschlag.
Vossten schrieb:
Das "Problem" an 2.0 ist maximal die Größe.
Das "Problem" an 2.0 ist die 0 nach der 2 oder wenn - dann das Konzept (2-Wege) an sich, denke ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwenner schrieb:
Das "Problem" an 2.0 ist die 0 nach der 2 oder wenn - dann das Konzept (2-Wege) an sich, denke ich.

Ohne Begründung ist so eine Aussage nicht nur fragwürdig, sondern definitiv falsch!
Die Tiefmitteltöner einiger großer 2.0-Systeme, von denen Vossten sprach, sind oft größer als die Subwoofer-Chassis billiger 2.1-Systeme. Auch das Volumen solcher Monitore liegt teilweise pro Stück über den Micro-Subs einiger 2.1-Lösungen. So kommen sie z.T. nicht nur tiefer als so mancher 2.1-Sub, sondern spielen i.d.R. auch noch präziseren Bass und vor allen Dingen vermeidet man die Problematik des Übergangsbereiches zwischen Sub und Sat, die gerade bei Mini-Sats und/oder preiswerten Sets zu einem Frequenzloch und/oder ortbarem Bass führt.
Einziges "Problem", welches Vossten richtig angeführt hat, ist eben die Tatsache, dass entsprechende 2.0-Systeme für manche Schreibtische zu groß sind, wenn sie gleichzeitig entsprechenden Tiefgang bieten sollen (Beispiel Samson Resolv SE08, ESI uniK 08 oder gar Microlab Solo 7C). Aber ein grundlegendes "Konzept-Problem" bei 2.0 und/oder 2-Wege zu sehen, ist schlichtweg Unfug...
 
Hier mal die Werte der Speaker: Lautsprechern:Subwoofer - 180 Watt - 20 - 154 Hz - verkabelt 2 x Satellitenlautsprecher - zweiweg - 75 Watt - 166 - 20000 Hz - verkabelt

Leider habe ich sehr wenig Ahnung was die Angaben der Hz betrifft, sind das gute Werte, auf was sollte ich achten?

Die Hz-Angabe kennzeichnet den durch die Lautsprecher darstellbaren Frequenzbereich. Je niedriger, desto tiefere Töne können dargestellt werden.

Gute Subwoofer spielen bis 20 Hz oder noch tiefer. Das sind Regionen, die nicht mehr hör- aber dennoch spürbar sind. Mich wundert die Angabe deines Edifer-Subs. Vermutlich wird der Sub dieses Sets ziemlich leise bei diesen tiefen Tönen spielen...
Günstigere Subs spielen nur bis ca. 40 Hz. Das ist ausreichend für Musik, tiefere Filmeffekte hingegen werden dann logischerweise akustisch ignoriert...
Wobei mein eigenes Zweit-Set aus Platzgründen genau so einen kompakten Sub besitzt und trotzdem ausreichend klingt...

Die kleineren Satellitenboxen setzen in deinem Fall erst bei 166 Hz ein, das ist ein eigentlich zu hoher Wert, denn alles unterhalb 166 Hz muss logischerweise der Sub ergänzen.
Der entsprechend hoch spielende Sub wird somit ortbar (so ab schätzungsweise 100/120 Hz) und meiner Meinung nach spielen Subwoofer generell im dreistelligen Hz-Bereich zu unpräzise...
Dieser Nachteil ist kleinen Mikro-Satelliten immanent, Bose hat einen anderen Ansatz, die quetschen auch aus Mikro-Satelliten tiefere Bässe. Dazu gibts viele, überwiegend negative, Meinungen.
Regallautsprecher hingegen kommen aufgrund der voluminöseren Gehäuse und echten und größeren Tieftönern auf "natürlichem" Wege auf tiefere Frequenzen und machen je nach Geschmack einen Subwoofer überflüssig.
Die maximal für das menschliche Gehör wahrnehmbare Frequenzen sollen bei etwas über 20.000 Hz liegen (im steigenden Alter noch weiter abnehmend), so dass darüber liegende Bereiche gar nicht mehr wahrnehmbar sind.
Allerdings habe ich auch Boxen, die bis 40.000 Hz angegeben sind, Unterschiede zu anderen Boxen habe ich selbst von BD-DTS-HD nicht registriert...
Wohl wirklich ne Altersfrage ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Crowbar schrieb:
meiner Meinung nach spielen Subwoofer generell im dreistelligen Hz-Bereich zu unpräzise...

Das musst nicht sein, kommt auf das jeweilige Modell an (auch wenn es in vielen Fällen stimmt). Hauptproblem ist wirklich die angesprochene Ortbarkeit, daher stimme ich dem Rest komplett zu.
 
@Quilch99

Hast du weitere Informationen für uns?

@Crowbar
Echter Tiefbass ist gerade innerhalb von geschlossener Räume problematisch. Damit sich für Frequenzen unterhalb 30Hz ein Schallfeld etablieren kann, sind schon recht große Räume erforderlich. Wenigstens eine Raumdimension muss etwa 6m lang sein. Ist dies nicht der Fall, dann agiert der Raum als Druckkammer, was bedeutet, dass der Bass ab der Grundresonanz nicht mehr tiefer wird, sondern nur noch der Druck auf den Ohren zunimmt. Hören im eigentlichen Sinne - kann man diesen Bass nicht.

Und das ist keine Meinung sondern die Realität, belegt und nachweisbar. (Für Kritiker)

Zwar ist unser Ohr in der Lage diverse Luftdruckschwankungen im Infraschallbereich wahrzunehmen, allerdings geht das neben den oben aufgezeigten, noch mit einem anderen Problem einher, nämlich der Hörschwelle (einfach, eine bestimmt Frequenz muss erst einmal mit einem bestimmten Pegel erzeugt werden, damit sie überhaupt wahrgenommen werden kann.) Der Schwellenwert für die Wahrnehmung eines Tons von 16Hz beträgt etwa 92dB SPL, nur mal zum Vergleich: Die Hörschwelle bei 100Hz liegt bei rund 23dB.
 
Zuletzt bearbeitet:
kammerjaeger1 schrieb:
Das musst nicht sein, kommt auf das jeweilige Modell an (auch wenn es in vielen Fällen stimmt). Hauptproblem ist wirklich die angesprochene Ortbarkeit, daher stimme ich dem Rest komplett zu.

Kennst du nen Sub, der bei 150 Hz noch akzeptabel spielt?
So was mag es geben, doch frage ich mich - wozu?
Mit Sicherheit sind das Subs der gehobenen Preisklasse - doch stellen sich Käufer dieser Teile doch keine 150-Hz-Mikrosatelliten neben nen 1000-€-Sub, oder?
Ich versteh dieses Einsatzszenario überhaupt nicht...
 
@ Crowbar
Ich verstehe ja, worauf Du hinaus willst, aber Deine Aussage war zu allgemein gehalten ("generell"), was ich so nicht stehen lassen konnte.
Du kannst ja mal z.B. Audioliebhaber fragen, ob er den Bass seiner Arcus TL500 unpräzise findet. Das sind 5-Wege-Boxen, wo also der Tieftöner im Prinzip die Aufgabe eines Subwoofers übernimmt und den Bereich von 20Hz bis 200Hz abdeckt. Obwohl das TT-Chassis also einen größeren "Arbeitsbereich" hat als die meisten Subs, klingt es definitv nicht schwammig. (Link zu der Box)
Genauso gibt es auch Subwoofer im bezahlbaren Bereich, die dazu sehr wohl in der Lage sind. Das ist eine Frage der Abstimmung, Größe und den verwendeten Chassis. Je tiefer man versucht, das Chassis abzustimmen, desto schwieriger wird es, auch bei ca. 120-150Hz noch sauber zu spielen, aber machbar ist es definitiv. Nur wird man dann nicht gleichzeitig in den Infraschall-Bereich kommen, was aber i.d.R. niemand in der Preisklasse erwarten kann oder sollte.... ;)

Ich verstehe etwas ganz anderes nicht:
Wozu soll man sich Mikro-Sats kaufen, die nicht weit genug runter kommen, um einen sinnvollen Übergang zum Sub zu gewährleisten?
In der Preisklasse <200,- für ein 5.1-System mag das ja noch akzeptabel sein, aber bei teureren Sets einen Übergangsbereich von 150-200Hz hinzunehmen ist völlig unnötig. Denn da gibt es genügend Alternativen, die in der Lage sind, auch bei kompakten Sats tief genug zu spielen, um den Sub nicht ortbar werden zu lassen und ohne Frequenzloch auszukommen.
Bei Teufel z.B. konnten das im preiswerteren Bereich zumindest die Viton, aber die hat man inzwischen auch aus dem Programm gestrichen. Der ganze Consono-/Columa-/Cubycon-Rotz schafft es jedenfalls nicht. Scheinbar geht man da immer mehr den "Bose-Weg". :mad:
Besser machen es da Hersteller wie z.B. KEF, Tannoy, Mordaunt-Short etc., die auch mit sehr kompakten Sats tief genug kommen. Und nur weil bei einigen solcher Sets der Sub am Limit seines möglichen Tiefgangs arbeitet und dadurch mit der gleichzeitigen Darstellung höherer Frequenzen überfordert ist, muss das längst nicht immer so sein, auch nicht in der Klasse... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
kammerjaeger1 schrieb:
Besser machen es da Hersteller wie z.B. KEF, Tannoy, Mordaunt-Short etc., die auch mit sehr kompakten Sats tief genug kommen.

Wie tief kommen die bei welchem Gehäusevolumen?
Warum Mikroboxen stark gefragt und auch vermehrt angeboten werden kann ich mir erklären: Platzprobleme.
Mein erstes 5.1-Set kaufe ich mit deswegen auch im Mikro-Format. Hatte im Zimmer einfach keinen Platz, nicht mal für Mini-Boxen im Format Supreme 100, geschweige denn für Regalboxen... ;)
 
@Crowbar

Das hast du Recht.

Micro-Systeme erfreuen sich sehr großer Beliebtheit (auch als AIO-Lösung) und ich sehe es ähnlich wie du. Hinzu kommt noch, das die Interessenten nicht zwangsläufig ein Platzproblem haben, sondern den notwendigen Platz für größere Lautsprecher einfach nicht aufbringen wollen. Deswegen ist es für den Interessenten ja so wichtig, im Vorfeld festzuhalten - was gestellt werden kann oder soll. Eine Diskussion über den besseren Klang größere Lautsprecher, ist dann irrelevant.

Und das Hauptproblem billiger 2.1. Soundlösungen liegt doch nicht allein am Übgangsbereich.
Hier ist doch wohl eher das Gesamtbild zu betrachten.

Und ein Übergangsbereich ab 150Hz ist also unvertretbar? Und bei 140Hz, bei 130Hz, bei 120Hz?
Meinst du Crowbar - mit Übergangsbereich eigentlich den akustischen?

Wenn der Subwoofer günstig platziert ist und richtig eingepegelt, dann glaube ich nicht das du ermitteln kannst (mit deinen Ohren und mit Musiksignal) ob die akustische Übergangsbereich bei 130Hz oder 150Hz liegt.
Es gibt im übrigens auch bezahlbare Subwoofer die ihre Flanke bei unterschiedlichen cut-offs ändern...

Nur mal zur Info:
Ein mit üblichen 12dB/Oktave bei 80Hz gefilterte Tieftonquelle spielt bei sehr wohl ortbaren 320Hz, nur 24dB leiser als in seinem eigentlichen Arbeitsbereich. Dennoch muss er nicht direkt bei den Hauptlautsprechern geparkt werden, aber die grobe Richtung muss für gutes Timing und ein entsprechend schlüssiges Klangbild stimmen.

Stimmt der Pegel hier und zwar in Bezug auf die Satelliten nicht und ist der Sub dazu eventuell noch ungünstig aufgestellt, dann kann dieser Subwoofer auch hier (80Hz@12dB Flanke) ortbar sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Crowbar

Ich hab z.B. (noch) als Rear die Mordaunt Short Alumni 2, die mit 2,7L brutto (also < 2L netto) bis 100Hz kommen. Passenden Center gibt es dazu auch.
Die Tannoy HTS 101 sind ähnlich groß und gehen ebenfalls bis 100Hz.

Und das sind jeweils keine geschönten Werte, die dann nur mit -20dB erreicht werden o.ä., sondern real nutzbare Werte... ;)
 
@Quilch99

Gibt es schon was neues?

Die Mordaunt Short Alumni 2 haben gemessen 139Hz @ -3dB und -6dB @ 115Hz. Dann lässt sich ja abschätzen wo da er -10dB Punkt liegt, wahrscheinlich bei 100Hz, nach IEC 268-5. Und schiebt man am Mordaunt Short Alumni 9 (den passenden Subwoofer) den Input-Schalter auf LFE (Flat) dann liegt der high-cut bei 148Hz @ -3dB. Wo trennt man das System wohl sinnvoll? Bestimmt nicht bei 100Hz.
 
Danke erstmal für die reichlichen Antworten. Ich hab mir jetzt die Edifier S530D geholt. Die reichen eig für mein Zimmer. Was mich jedoch wundert ist, das die Musik sich über den Analoganschluss etwas besser anhört, weil die Höhen besser zur Geltung kommen.
Ich hab eine Creative X-Fi in meinem Rechner. Nehme ich Einstellungen im Lautstärkefenster vor (Spielemodus) so haben diese keine Auswirkungen wenn ich den digitalen Eingang aktiviere. Nehme ich Änderungen bei den EQ Einstellungen vor, ändere also die Modi oder drehe die Regler hoch und runter bleibt der Ton im digital Modus gleich, nur wenn ich Analog aktiviere höre ich eine Änderung.
Ganz normal ist das doch nicht oder? Auch wenn ich z.B. einen Kanaltest mache das die Bosen link und rechts angesprochen werden und ein Testton rauskommt, funktioniert das ganze nur im analogen Modus ohne Probleme.

Habt ihr ne Idee was das sein könnte?
 
Danke erstmal für die reichlichen Antworten. Ich hab mir jetzt die Edifier S530D geholt.
Bei deinem Budget wärst du mit dem (zwar teureren) viel besseren Bluesky Exo² in eine ganz andere Klangdimension vorgestoßen, bei weitaus besserer Bassqualität.



Ich hab eine Creative X-Fi in meinem Rechner. Nehme ich Einstellungen im Lautstärkefenster vor (Spielemodus) so haben diese keine Auswirkungen wenn ich den digitalen Eingang aktiviere. Nehme ich Änderungen bei den EQ Einstellungen vor, ändere also die Modi oder drehe die Regler hoch und runter bleibt der Ton im digital Modus gleich, nur wenn ich Analog aktiviere höre ich eine Änderung.
Ganz normal ist das doch nicht oder? Auch wenn ich z.B. einen Kanaltest mache das die Bosen link und rechts angesprochen werden und ein Testton rauskommt, funktioniert das ganze nur im analogen Modus ohne Probleme.

Ganz einfach: Bei digitalem Anschluss wird das Signal an den D/A Wandler des Edifier durchgeschleift, deine Soundkarte hat dabei garnichts mehr zu melden. Da die D/A Wandler des Edifier anscheinend deutlich minderwertiger als die Wandler auf deiner X-Fi sind, hört es sich so schlechter an.


Abschliessend möchte ich dich bitten, deine Entscheidung mit dem Edifier zu überdenken! Das Bluesky ist wirklich weit, weit besser.
 
Zurück
Oben