9800x3d defekt?

Ich würde aus Sicherheitsgründen wohl auf ein anderes Board wechseln. Sofern der USB 4.0 des X870 nicht benötigt wird, würde ich ein B850 nehmen. Dann wären auch die Lanes, die für den 4.0er USB reserviert sind, wieder frei.
 
@donativo danke für den Erfahrungsbericht. Aufgrund des Zeitdrucks bei der Reperatur werde ich mir eine neue CPU bestellen und mit altem board testen. Gleichzeitig leite ich direkt eine RMA bei AMD ein.
Sollte das Mainboard nicht funktionieren werde ich wohl oder übel zunächst ein neues kaufen müssen und die RMA Ware dann verkaufen.
Danke auch an alle anderen für die rege Beteiligung! Ich melde mich sobald es Neuigkeiten gibt.
Ergänzung ()

Ltcrusher schrieb:
Ich würde aus Sicherheitsgründen wohl auf ein anderes Board wechseln. Sofern der USB 4.0 des X870 nicht benötigt wird, würde ich ein B850 nehmen. Dann wären auch die Lanes, die für den 4.0er USB reserviert sind, wieder frei.
Usb4 ist nicht zwingend notwendig. Ein B850 würde durchaus reichen. Der x870 Kauf ist aufgrund meiner damaligen unwissenheit erfolgt :D welches b850er wäre denn eine Empfehlung? Bestenfalls bei alternate, dort würde ich nämlich bestellen.
 
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Willkommen im Club. :daumen:
Habe hier neben mir ebenfalls einen toten 9800X3D liegen, aus dem System meines Bruders, ebenfalls auf einem ASRock X870 Riptide WiFi. :D

Blöd gelaufen, passiert. RMA und gut ist.

Ltcrusher schrieb:
Auch wenn alte Gewährleistungsansprüche gültig wären, hätten wir die Umkehr der Beweislast

Immer dieser Urban Myth mit der Beweislastumkehr. Nicht jeder Händler wird automatisch darauf pochen, das man den Fehler nachweisen soll... So ein grober Unfug. :rolleyes:
 
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Sofern dich ein mATX Board nicht stört: Asus Tuf Gaming B850M-Plus WiFi7. Das soll mein nächstes Board werden. Muss nur noch ein bischen was sparen oder per Kleinanzeigen verkaufen.
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@MaverickM natürlich gibt es nicht ständig solche Fälle. Sie sind eher selten, aber du hast meinen Einschub zum Ende mit dem "hart auf hart" schön rausgeschnitten.
 
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@Ltcrusher
Es dürfte eher die Ausnahme sein, dass ein Händler darauf pocht. Warum also überhaupt groß darauf herumreiten?
 
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Defekte X3D CPUs hatte ich bei Asrock, Asus und Gigabyte, das Board war aber jeweils völlig ok und lief danach mit neuem Bios und CPU in jedem Fall problemlos weiter.
 
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Falls es noch niemand vorgeschlagen hat: Mal einen CMOS-Reset durchgeführt? Bei dem Szenario zwar nicht außerordentlich wahrscheinlich, aber beim Neustart könnte sich das UEFI auch aufgehängt haben. Da es nur wenige Sekunden dauert, mal ein Versuch wert.
 
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@Rhemsey Hatte ich tatsächlich noch nicht durchgeführt, Fehlerbild bleibt aber gleich. Hab mir jetzt einen neuen 9800x3d bestellt.
 
Rhemsey schrieb:
Falls es noch niemand vorgeschlagen hat: Mal einen CMOS-Reset durchgeführt?

Bin nicht der TE, aber bei der defekten CPU hier hatte ich sie in meinem eigenen Rechner getestet, auch dort bootete er nicht. (ASUS statt ASRock. Mein eigener 9800X3D auf dem ASUS Board schnurrt ohne Probleme und das schon ein 3/4 Jahr länger.)

Es half kein BIOS Reset, kein Flashen auf das neueste BIOS (Via Flashback), auch mit minimaler Konfiguration (Alles bis auf einen RAM Stick abgesteckt/ausgebaut) bootete er nicht. Auf dem ASRock Board hing er bei "Boot Device Failure" (Grüne Diagnostik-LED), bei meinem (ASUS) Board bei "VGA Failure" (Weiße LED).

Resumé nach etwa zwei Tage rumtesten (Hatte nicht viel Zeit): She's dead, Jim! :stacheln:
 
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Weil ich es schon öfter hatte, das irgendwas tot war mit asrock und gigabyte uefi wundertüten in letzter Zeit...

Zur Sicherheit mal die Idiotie dieser Läden ausschließen und folgendes nochmal testen:

  • Stecker am Netzteil ziehen
  • Batterie rausnehmen
  • Einschaltknopf am Gehäuse 15 sek gedrückt halten
  • CMOS reset Jumper für mindestens 10 Sekunden brücken
  • alles wieder zusammenwurschteln und nochmal versuchen zu starten

Viel Glück!
 
@iron_monkey Danke für den Hinweis, werde ich morgen noch so ausführen. Bei mir ist es jedoch der erste Ausfall seit ich das System vor knapp 2 Jahren zusammengestellt habe (zu Beginn lief es noch mit einer rtx3070ti).
 
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Zwirbelkatz schrieb:
Interessant, danke. Und nutzt du die Teile weiter? Oder wirst du beides verkaufen und dich anderweitig aufstellen?
Ich mein, wer sagt einem, dass es in x Monaten nicht von vorne beginnt ...
Ich bin mir noch nicht sicher. Das Problem soll ja bei AsRock mit den neusten BIOS Versionen nun behoben sein. Mein Vertrauen ist dahingehend aber doch stark gesunken. Ich überlege das neue Board ggf. in die Bucht zu schmeißen und stattdessen Gigabyte oder ASUS TUF zu kaufen.
 
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Zwirbelkatz schrieb:
@Questionmark

Hast du sonst noch Beobachtungen anstellen können?
Waren bspw. auffällig alte BIOS-Versionen installiert?
Wie ist es mit bspw. MSI gewesen?
Es waren jeweils ältere Bios Versionen auf den Boards, bei MSI hatte ich bisher keinen Defekt.
 
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@xlkebab
Mich würde interessieren:
Was genau hast du alles eingestellt, um den RAM anzupassen? Hast du Timings, VDIMM, Takt, etc. manuell eingestellt?

Hast du auch an der CPU noch manuell eingegriffen, z.B. mit Undervolting, etc?

Ich frage nur, weil ich versuche, einen Zusammenhang für den Defekt herzustellen. Gerade Undervolting, Ryzen Master etcpp. machen ja unheimlich viele Leute.

Ich bin seit nun schon vielen Jahren weg vom "Overclocking" oder sonstigen Optimierungen abseits einer simplen Lüfterkurve.

Hardware hat "out of the box" in ihrem vorgegebenen Rahmen zu funktionieren und ob diese dann 5 Watt mehr verbraucht, 2 Grad wärmer wird und 3% langsamer ist, als sie sein "könnte", ist mir doch relativ egal.

Seither habe ich auch keinerlei Probleme mehr mit (unerklärlichen) Hardwareausfällen. Dass ich allein natürlich nicht für unendlich viele Setups auf der Welt repräsentierbar bin, ist mir natürlich auch klar :)

Zu meiner Hardware:
Ryzen 7 9800X3D
MSI MAG X870E Tomahawk WIFI
Corsair Vengeance DDR5-6400 64 GB CL30-36-36-76

Ich bin gespannt, was du weiterhin berichten wirst und drück dir die Daumen für schnelle und problemlose Abwicklungen.
 
Ich nehme natürlich für meine Kunden keine Änderungen an den Default-Werten der CPU vor, die gehen einfach kaputt, liegt tatsächlich am CPU Design selbst.
 
Abschließendes Update zu diesem Thema:

iron_monkey schrieb:
Weil ich es schon öfter hatte, das irgendwas tot war mit asrock und gigabyte uefi wundertüten in letzter Zeit...

Zur Sicherheit mal die Idiotie dieser Läden ausschließen und folgendes nochmal testen:

  • Stecker am Netzteil ziehen
  • Batterie rausnehmen
  • Einschaltknopf am Gehäuse 15 sek gedrückt halten
  • CMOS reset Jumper für mindestens 10 Sekunden brücken
  • alles wieder zusammenwurschteln und nochmal versuchen zu starten

Viel Glück!
Das hatte ich gestern noch getestet, hat aber nichts am Problem geändert.

Der neue 9800x3d wurde heute geliefert. Nach dem Einbau hat der PC wieder problemlos gebootet. Board ist noch das alte AsRock X870 Phantom Gaming Riptide WiFi. V-SoC habe ich geprüft. Steht selbst nach dem Laden des XMP-Profils auf 1.2V, sollte also passen.

Vielen Dank an alle für die Unterstützung!
Ergänzung ()

DJMadMax schrieb:
@xlkebab
Mich würde interessieren:
Was genau hast du alles eingestellt, um den RAM anzupassen? Hast du Timings, VDIMM, Takt, etc. manuell eingestellt?

Hast du auch an der CPU noch manuell eingegriffen, z.B. mit Undervolting, etc?

Ich frage nur, weil ich versuche, einen Zusammenhang für den Defekt herzustellen. Gerade Undervolting, Ryzen Master etcpp. machen ja unheimlich viele Leute.

Ich bin seit nun schon vielen Jahren weg vom "Overclocking" oder sonstigen Optimierungen abseits einer simplen Lüfterkurve.

Hardware hat "out of the box" in ihrem vorgegebenen Rahmen zu funktionieren und ob diese dann 5 Watt mehr verbraucht, 2 Grad wärmer wird und 3% langsamer ist, als sie sein "könnte", ist mir doch relativ egal.

Seither habe ich auch keinerlei Probleme mehr mit (unerklärlichen) Hardwareausfällen. Dass ich allein natürlich nicht für unendlich viele Setups auf der Welt repräsentierbar bin, ist mir natürlich auch klar :)

Zu meiner Hardware:
Ryzen 7 9800X3D
MSI MAG X870E Tomahawk WIFI
Corsair Vengeance DDR5-6400 64 GB CL30-36-36-76

Ich bin gespannt, was du weiterhin berichten wirst und drück dir die Daumen für schnelle und problemlose Abwicklungen.
Nachdem das 6600 XMP Profil des RAM's nicht im 1:1 Modus lief, habe ich zunächst das 6600 CL34 1.4V XMP Profil des RAM's geladen, anschließend die Timings auf CL30-38-38-96 angepasst, den Takt auf 6000MT/s gesenkt, die Spannungen von 1.4V auf 1.35V reduziert sowie auf den 1:1 Modus umgestellt. Hier habe ich keine weiteren Versuche unternommen dies zu Optimieren (wäre mit Sicherheit noch mehr drin, aber ist ja maximal messbar bei den x3d chips).

An der CPU habe ich nichts geändert außer CO-15.

Ryzen Master oder ähnliche Overclocking Software habe ich nicht installiert, alle Anpassungen wurden im Bios umgesetzt.

Geht mir ähnlich, bei meinen früheren PC's hatte ich deutlich höheren Aufwand betrieben, das Maximum herauszukitzeln. Seit einigen Jahren hat sich mein Interesse dahingehend jedoch deutlich reduziert, ich bin froh wenn ich nach einem langen Arbeitstag ein funktionierendes Gamingsystem habe. Ob dieses nur 3% mehr leistet oder 2K kühler ist, ist mir auch ziemlich egal, solange die Lautstärke im Rahmen bleibt (dies lässt sich ja problemlos über Lüfterkurven regeln).

Vielen Dank für deinen Einblick.

Schönen Tag noch!
 
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