News Acer Swift 3 & 5: Mit Tiger Lake, aber ohne GeForce zum Evo-Sticker

Jan

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Mit Evo hat Intel zur IFA schlanken „Ultrabooks“ mit Tiger-Lake-CPU, die den Anforderungen des Project Athena genügen, eine im Handel sichtbare Marke verpasst. Mit einem neuen Swift 5 sowie gleich zwei neuen Varianten des Swift 3 will Acer noch bis zum Jahresende drei Evo-Notebooks in den Handel bringen.

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GUN2504

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Und ein "Evo-Plus" Sticker gibt es dann demnächst nur mit Intel dGPU?
 

Jan

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Artikel-Update: Wie Acer auf Nachfrage mitgeteilt hat, wird es das Swift 5 auch in der im Juni bereits angekündigten Variante mit GeForce MX350 geben. Damit verfährt der Hersteller wie Asus beim ZenBook 14 Ultralight, das es als Evo-Variante ohne und als Variante mit GeForce MX450 gibt.
 

benneq

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Enhanced Super Evo. Man muss seinen Namen ja treu bleiben.
Für Intels Verhältnisse fehlen mir da ein paar Plus im Namen. :D

Das Label hätten sie sich auch echt sparen können. Als ob nicht (fast) jeder Händler die GPU direkt mit in der Produktbezeichnung erwähnt, wenn eine dedizierte vorhanden ist - oder zumindest im ersten Satz der Beschreibung. Und wenn keine da steht ist's eine iGPU.
 

Endless Storm

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Wird hingegen Thunderbolt 4 verwendet, sind weiterhin maximal 40 Gbit/s wie bei Thunderbolt 3 möglich, dessen integriertes USB 3.1 (jetzt 3.2 Gen 2) auf 10 Gbit/s limitiert ist.
Ähm, ich dachte, bei TB4 wäre USB4 immer in voller Leistung inklusive? Oder habe ich da was falsch verstanden?

Und zur rausgeworfenen dedizierte Graka, klafft da jetzt ein Loch im Innern oder wurde der jetzt freie Platz sinnvoll genutzt, für mehr Akku z.B.?

Ansonsten:
Wer wenig Grafikleistung braucht, kann auf Evo-Siegel achten :streicheln:, für alle anderen: endlich ein Siegel, dass dir sagt, Finger weg :stacheln:
 

estros

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7hyrael

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@GUN2504 Nein. Das ist dann Enhanced Super Evo. Man muss seinen Namen ja treu bleiben.
Dann wäre es aber Evo+++++++
Ergänzung ()

Für Intels Verhältnisse fehlen mir da ein paar Plus im Namen. :D

Das Label hätten sie sich auch echt sparen können. Als ob nicht (fast) jeder Händler die GPU direkt mit in der Produktbezeichnung erwähnt, wenn eine dedizierte vorhanden ist - oder zumindest im ersten Satz der Beschreibung. Und wenn keine da steht ist's eine iGPU.
Vermutlich gehts (unter andere) auch genau darum:
Intel wird als GPU-Hersteller nicht wahrgenommen. Um dem entgegenzuwirken will man andere aus den Produkten fernhalten, sodass in Produktbeschreibungen mehr auf die iGPU eingegangen wird und ein stärkeres Bewusstsein entsteht, außer bei Nerds wie uns die sich damit auch beschäftigen, dass Intel auch in GPU macht.
 

Darklordx

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Also ich würde das dann Intel® Evo™ 2021+ nennen.

An intel: Was kriege ich für diese Idee? 😉 :mussweg:
 

Balikon

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Wer sein Notebook nach irgendwelchen Aufklebern auf der Handballenauflage kauft, dem ist nicht zu helfen.
 

DerMond

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Schade dass man Thunderbolt 4 nicht eine Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit gegönnt hat. Das wäre eventuell die fehlende Leistung für eine perfekte e-GPU geworden.
 

xexex

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Wer sein Notebook nach irgendwelchen Aufklebern auf der Handballenauflage kauft, dem ist nicht zu helfen.
Wonach dann? Nach der CPU? Die ist den meisten bei einem Notebook ziemlich irrelevant, solange sie ihre Office Anwendungen und den Browser starten können. Die Laufleistung, Schnittstellen, Bildschirmhelligkeit und andere Dinge sind bei einem Notebook um einiges wichtiger.

Früher haben Leute keinen Monitor ohne ein TCO Wert gekauft, kein Notebook ohne Centrino und kein Kühlschrank ohne A+++. Für viele ist ein "Aufkleber" viel eindeutiger, als irgendwelche Datenblätter mit technischen Kauderwelsch.
 

Balikon

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@xexex"Eindeutige" Aufkleber? Selbst ein "Sehr gut"-Aufkleber von Stiftung Warentest ist nicht eindeutig, weil sich die Testmethoden immer ändern und man nie weiß, welche Eigenschaft von der Stiftung Warentest wie gewichted wird - bis Du den dazugehörigen Test liest.

TCO zum Beispiel hatte bestimmte Anforderungen, die sich von Jahr zu Jahr änderten. Ein TCO-Aufkleber war keine Garantie dafür, dass die aktuellsten Grenzwerte eingehalten wurden.

Ein Centrino-Aufkleber war keine Garantie für hohe Leistung und auch nicht für lange Laufzeit. Es war einfach nur ein Aufkleber für die damals modernste Intel-Plattform, sagte aber nichts, aber auch gar nichts über die Eigenschaften des Notebooks aus.
Genausowenig, wie das ein "Ryzen"-, "Intel"- oder "Nvidia"-Aufkleber heute tut.

"HD Ready" - dieser Aufkleber grenzte schon an Betrug. Und auch der "Full-HD"-Aufkleber sagte nichts darüber, ob das TV-Gerät alle Wiedergabeformate beherrschte, die man wollte (z.B. 24p).

Die Leute, die ein neues Gerät kauften, weil das Effiziens-A wieder ein + mehr hinten dran hatte, wobei es der Umwelt mehr geholfen hätte, ihr "altes" "nur A-Gerät" weiterlaufen zu lassen. Weil das neue im Gegensatz zum "alten" so wenig Emissionen einspart, dass es seine eigenen, herstellungsbedingten Emissionen auf die gesamte Lebenszeit nicht mehr kompensieren kann.

Von den Energieeffiziens Aufklebern für Autos fangen wir erst gar nicht an (CO2 pro Tonne und nicht absolut, damit die SUV nicht ganz so beschissen aussehen).

Die Effiziens-Aufkleber für Reifen sind ebenfalls geradezu lachhaft.
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Die Liste ist beliebig fortsetzbar.

In normalen oder Internet-Anzeigen werde auch meist nur stichpunktartig die Eigenschaften hervorgehoben, die ein Produkt gut aussehen lassen. Ich habe nie neben einem Notebook-Produktfoto sowas gelesen wie "Bildschirm mit mickriger Auflösung und beschissenen Blickwinkeln".

Wer sich mit den eigenen Bedürfnissen und Anforderungen nicht auseinandersetzt und Produkte nur nach irgendwelchen Aufklebern kauft, dem ist nicht zu helfen.

Man muss sich nun einmal mit dem technischen Kauderwelsch auseinandersetzen, Testberichte wälzen, oder sich von sich von einem fähigen Menschen beraten lassen oder man steuert auf einen Fehlkauf zu.

Nicht, dass mir sowas nie passiert wäre, auch ich war mal diesbezüglich sehr naiv.
 
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xexex

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@xexes "Eindeutige" Aufkleber? Selbst ein "Sehr gut"-Aufkleber von Stiftung Warentest ist nicht eindeutig, weil sich die Testmethoden immer ändern.
Und trotzdem bezahlen Unternehmen für solche Tests und Aufkleber, weil wenn ein Kunde mit wenig Fachwissen zwei vermeintlich gleiche Geräte vor sich hat und auf einem "gut" drauf klebt, die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass der Kunde sich für dieses Gerät entscheidet.

Nach was wird gekauft? Bekannte Marken, bekannte Bezeichnungen, Zahlen. Technische Vergleiche obliegen einer vergleichsweise geringen Anzahl fachkundiger Personen.

Im Moment ist "Evo" aber wenig Wert, man wird schauen müssen wieviel man draus machen kann oder nicht. Project Athena ist komplett untergegangen, da war aber schon alleine der Name schlichtweg nicht griffig. Aus "Evo" könnte man aber auch einfach "Evo Gaming", "Evo Pro" usw. machen und es wirklich zu einem kaufentscheidenden Kriterium entwickeln.

Es war einfach nur ein Aufkleber für die damals modernste Intel-Plattform, sagte aber nichts, aber auch gar nichts über die Eigenschaften des Notebooks aus.
Er sagte sehr viel über die "Eigenschaften" des Notebooks zu der damaligen Zeit aus. Es war eine Intel CPU und Intel WLAN verbaut und zu einer Zeit wo überall krüppelige WLAN Chipsätze verbaut waren, für die man schon beim Kauf keinen funktionierenden Treiber bekam, war dieser kleine Aufkleber absolut kaufentscheidend.
 
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