Amazon Rückbuchung

Sabr

Captain
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Hallo zusammen,
hab ein komischen Fall in Amazon. Dezember 2013 hatte ich in Amazon eine Ware im Wert von 850,-€ verkauft.

Käufer hat bezahlt, ich hab die Ware versendet, Ware kam an und Käufer war happy.

Heute erhalte ich von Amazon Service eine Email, dass das Kreditinstitut des Käufers eine Rückbuchung des Geld beantragt hat. Ich sollte innerhalb von 7 Tagen Stellung nehmen oder das Geld zurückerstatten.
Im Amazon Verkäuferprofile unter Rückbuchungen war dementsprechend auch ein Fall offen, wo ich natürlich Stellung nahm.
Hab auch sofort mit Amazon kontakt aufgenommen aber die können mir auch nicht irgendwie konkret helfen.
Den Käufer hab ich auch sofort eine Email geschrieben aber bis dato keine Antwort.

Falls der Käufer mit eine falsche Kreditkarte bezahlt hat, was bringt es mir wenn ich die Kontaktdaten der Polizei gebe?(Die Frage hört sich bisschen komisch an aber es liegt daran, dass ich noch nie eine Anzeige erstattet habe)

Hatte jemand ein ähnlichen Fall und kann mir weiterhelfen?


Gruss
 
Zuletzt bearbeitet:
Sollte Kreditkartenbetrug vorliegen, so ist das wohl das Problem von Amazon. Ich würde die Füße stillhalten, außer halt Stellungnahme (Was auch immer du sagen sollst).
 
Ich hab die DHL Quittung, womit ich beweisen kann, dass der Empfänger die ware empfangen hat und ein Email-bestätigung das die Ware ankam und alles inordnung ist.
 
Wenn es Unstimmigkeiten mit dem Käufer wegen Rücklastschriften usw gibt und von Deiner Seite alles in Ordnung ist, dann musst Du Dir keine Gedanken machen. Du hast die Stellungnahme abgegeben und ggfs Nachweise, dass alles korrekt abgelaufen ist. Amazon wird sich nun mit dem Käufer wegen der ausstehenden Forderung auseinandersetzen.

Gründe für Rücklastschriften gibt es viele, wie zum Beispiel nicht ausreichend gedecktes Konto/Kreditkartenlimit oder ein Widerspruch der Lastschrift. Es kann durchaus sein, dass der Käufer der Lastschrift wegen Geldmangels oÄ widersprochen hat. Es kann auch sein -falls er mit Kreditkarte gezahlt hat-, dass er eine nicht autorisierte Zahlung reklamiert hat etc. . Wie gesagt, gibt es manigfaltige Gründe für solch ein Vorgehen.

Hat Amazon denn angegeben, aus welchem Grund die Zahlung storniert/widerrufen wurde? Liegt -aus Sicht des Käufers- ein Mangel an der Leistung/Sache vor?
 
_Systemfehler_ schrieb:

Nein, weil ich Neuware verkauft habe. Der Käufer hatte mir auch nach dem er die Ware empfangen hat, gemailt, dass alles funktioniert und alles inordnung sei.

Ich wüsste echt nicht wieso sein Kreditinstitut eine Rückbuchung beantragt hat und das nach 3 Monaten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (überflüssiges Zitat entfernt!)
Gut, ein Widerspruch 3 Monate nach Zahlung ist doch schon mehr als ungewöhnlich, denn die Fristen seitens des Zahlenden für einen Widerspruch sollten da schon verstrichen sein. Wenn selbst Amazon zu dem Sachverhalt nichts Kongretes sagen kann, so ist es natürlich schwer zu sagen, wie das Ganze zustande gekommen ist.

Du hast deine geforderte Stellungnahme abgegeben und kannst nachweisen, dass alles korrekt verlaufen ist. Nun bleibt abzuwarten, wie sich Amazon zu dieser Sache äussert; mehr kannst Du im Augenblick nicht machen.

Eine Anzeige zu erstatten ist im Augenblick nicht ratsam, da zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht klar ist, ob der Käufer tatsächlich mit Geldern gezahlt hatte, die ihm rechtmässig nicht zustanden. Selbst wenn an dem so ist, so bleibt vorerst das Abwarten auf die Stellungnahme der Bank gegenüber Amazon, bzw Amazon Dir gegenüber. Bei einer Rückforderung sollte eine nachvollziehbare Begründung vorliegen und tut sie das wider Erwarten nicht, so wäre eine Rücksprache/eine Beratung bei einem RA anzuraten.

Ich würde Dir nahelegen, die Stellungnahme/Begründung von Amazon abzuwarten und eventuell hier eine Rückmeldung zum aktuellen Stand der Sache zu geben, oder dich an einen RA zu wenden. Im Falle eines Verdachtes auf Betrug oÄ bleibt Dir ggfs dann immer noch der Weg zur Anzeige.
 
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