Anzeige Anker SOLIX Solarbank Max AC: Einspeisen lohnt nicht mehr? Nutze jede kWh selbst! [Anzeige]

bart1983 schrieb:
Die Frage ist eher, wie viel man in die eigene PV-Anlage überhaupt noch in Deutschland investieren möchte, wenn man die Rahmenbedingungen & absehbare Rahmenbedingungen bedenkt.
Speicher werden doch von Jahr zu Jahr immer günstiger und den zuviel produzierten Strom zu speichern und anschließend selbst zu verbrauchen ist schon lange lukrativer als ihn zu verkaufen, zumindest seit man weniger als 20cent dafür bekommt.
 
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bart1983 schrieb:
Die Frage ist eher, wie viel man in die eigene PV-Anlage überhaupt noch in Deutschland investieren möchte, wenn man die Rahmenbedingungen & absehbare Rahmenbedingungen bedenkt. Aber das ist ja ein anderes Thema.
Eigentlich ist genau das das Thema. Denn genau dadurch wird es für viele interessanter, über einen zusätzlichem Speicher nachzudenken, die bislang keinem haben. Womit diese Nachrüstlösung hier ins Spiel kommt.
 
bart1983 schrieb:
Die Frage ist eher, wie viel man in die eigene PV-Anlage überhaupt noch in Deutschland investieren möchte, wenn man die Rahmenbedingungen & absehbare Rahmenbedingungen bedenkt. Aber das ist ja ein anderes Thema.
Ich investiere erst seit 2 Jahren in PV (DIY) und dies aus ausschließlich zum Eigenverbrauch.
Gründe: stark gesunkene Materialkosten für Paneele + Wechselrichter + Speicher, gestiegene Kosten Strombezug aus dem Netz und die Erwartung, das in den nächsten 10 Jahren die Stromkosten Netzbezug nicht unter 20 Cent/kWh sinken werden (70% Kosten davon sind laut Rechnung keine Stromgestehungskosten).

Ich kann den Eigenverbrauch nutzen für: Wohnungsstrom, allg. Haus- und Heizungsstrom, Erzeugung Warmwasser (300Liter) für 7 Wohnungen und später einmal Klimaanlage, Wärmepumpe und Mieterstrom inkl. wallbox. Ich habe also vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und werde deswegen meine Anlage(n) weiter ausbauen.

Die Rahmenbedingungen für die Eigennutzung unterliegen zum Glück den geringsten Änderungen und ich erlaube mir, rein regulatorische Beschränkungen mit einer Portion gesunden Menschenverstand und Selbstvertrauen zu umgehen, sofern die Haustechnik es zulässt und ich und meine Mieter davon profitieren.
 
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_killy_ schrieb:
Also Einspeisen hat sich für Privathaushalte noch nie gelohnt - sondern immer die Optimierung auf den Eigenverbrauch.


Kann ich so definitiv nicht bestätigen.. ich find einspeisen super. Auch wenn es nur noch rund 8cent gibt... aber das reicht mir :) Wobei wir diese fixen und hohen garantierten Vergütungen hier in der CH kaum hatten und auch sehr früh damit schon wieder aufgehört haben. Gefördert wird immer nur am Anfang für paar Jahre und dann ist fertig. Entweder es trägt sich von allein oder verschwindet wieder. Aber fürs Totfördern sind unsere Steuern zu niedrig, da muss man schon gucken wann aufhören :D
Was sich nach wie vor nedd rechnet bei mir wäre ein Speicher... im Winter quasi dauernd leer, im Sommer immer voll...
 
Dr. MaRV schrieb:
Wir sind zu zweit und haben 15-18 kWh, pro Tag. 6 kWh, das braucht allein das Aquarium und das ist mit knapp über 500 Liter nicht mal groß. Aber ich weiß, was du meinst.

Ich finde solche Speicher interessant, habe aber kein Solar und kann auch kein Solar installieren.
Aber bis zu 42 kWh und dann nur 3600 Watt Abgabe? Kriege ich nicht zusammen.
Wie wäre es denn mal mit einfachen Lösungen, die stärkere Wechselrichter haben, die auch Praxistauglich sind? 20 kW und 3-Phasen-Anschluss direkt am Hausverteiler, unmittelbar hinter dem Zähler, sodass alle Stromkreise davon profitieren. Muss doch möglich sein.


Gibt es da keine Probleme mit Geräuschemissionen? Was sagt das Bauamt?
Dann bist du bei einer normalen PV. By the way. Sonne scheint ich gehe mal duschen. Durchlauferhitzer wird mit großer PV komplett gepuffert.
 
Kuhprah schrieb:
Was sich nach wie vor nedd rechnet bei mir wäre ein Speicher... im Winter quasi dauernd leer, im Sommer immer voll...
Kommt auf die Preise für Speicher an und wie viel Überschuss man im Sommer hat, kann sich im Sommer trotzdem rechnen wenn du eben jede Nacht damit überbrücken kannst.
Je nach Kapazität kann man sich dann gegenrechnen ob es mehr Sinn macht den Verbrauch von Abends bis zum nächsten Morgen selbst aus dem Speicher zu nehmen oder das mit den 8 Cent die man für die eingespeiste kWh am Tag bekommt ausgeglichen wird.
 
Taxxor schrieb:
Je nach Kapazität kann man sich dann gegenrechnen ob es mehr Sinn macht den Verbrauch von Abends bis zum nächsten Morgen selbst aus dem Speicher zu nehmen oder das mit den 8 Cent die man für die eingespeiste kWh am Tag bekommt ausgeglichen wird.

2025 hab ich 14.452kwh zu je 0,08 verkauft und 3.140kwh für 0,35 eingekauft. Macht in Plus von 57 in 2025. Dem Gegenüber stehen Investitionskosten jenseits der 10k€. Müsste das mal ausrechnen, aber ich denke mit dem Speicher könnte ich rund 1.000kwh im Sommer ausm Netz weniger nehmen. Das heisst, der würde mir 350 an Kosten sparen. Rechnen wir es konservativ wäre der Speicher nach 30 Jahren mit +/- 0. Allerdings würde ich 1000kwh weniger einspeisen, macht 80€ weniger Ertrag, dann sind wir bei 270€ Ersparnis, was schon 37 Jahre Nutzungsdauer entspricht :D Da die 10k aber nedd reichen werden und es am Ende rund 15 sind sinds 55+ Jahre. Ich gehe mal davon aus dass ich nicht 112 Jahre alt werde.... :D Das heisst, am Ende haben 2 profitiert.. der Verkäufer und der Elektriker ;)

Und ich kann meinen Eigenverbrauch auch nimmer gross erhöhen, viel mehr als 3000kwh im Jahr bring ich einfach nedd hin.
 
Kuhprah schrieb:
Dem Gegenüber stehen Investitionskosten jenseits der 10k€.

Und ich kann meinen Eigenverbrauch auch nimmer gross erhöhen, viel mehr als 3000kwh im Jahr bring ich einfach nedd hin.
Was für einen Speicher siehst du denn mit jenseits der 10k€ vor? Ein 10kWh Speicher sollte doch bei deinem Jahresverbrauch vollkommen ausreichen um den Eigenverbrauch Nachts zu decken und der kostet 2-3K
Ergänzung ()

pizza4ever schrieb:
Mega Konzept, leider kann man damit kein e-auto laden bzw man ist auf 3,5 kw beschränkt
Ich denke mir wenn es um Laden im Privathaushalt geht immer wozu braucht es in den meisten Fällen denn mehr?

Ich hab aktuell kein E-Auto, aber wenn ich um 16:00 Uhr nach Hause komme, dann brauche ich in 95% der Fälle das Auto erst am nächsten Tag um 6:00 Uhr wieder, es steht also 14 Stunden in der Garage.

Da man ja auch nicht ständig von 5% auf 100% lädt, sondern immer wieder mal zwischendurch, würde ich es immer anstecken wenn ich unter 50% bin, nehmen wir mal 40% als unterste Grenze beim Anstecken.

Rechnen wir mit einem Akku von 60kWh, sind das ca 36kWh die ich rein laden muss, dafür hab ich 14 Stunden Zeit, bedeutet ich würde die Ladeleistung meiner Wallbox sowieso auf 2,5kW drosseln, außer ich hätte einen 15kW wechselrichter und genug PV dass ich nichts aus dem Netz ziehen muss wenn ich stattdessen ~3 Stunden mit 11kW laden würde
Und selbst dann würde man noch drauf achten müssen, in den 3 Stunden nichts zu kochen oder Wäsche zu waschen, oder ne WP laufen zu haben, weil man dann auch schnell über die 15kW kommt und doch wieder aus dem Netz ziehen muss.
Also statt meinen WR auf 11kW E-Auto laden zusätzlich zu den sonstigen Hauslasten auszulegen, würde ich lieber die Ladeleistung darauf anpassen, wann ich die Batterie unbedingt voll haben muss und lieber einen günstigeren WR verbauen der dann halt nur 8-10kW liefert.
Sollte das Auto hin und wieder mal wirklich zügig geladen werden müssen, zieh ich für die paar Tage im Jahr dann eben mal kurz was aus dem Netz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde es lustig das hier ein Paradigmenwechsel beim Nutzer welcher pro kWh 6-8 Cent bekommt stattfinden soll im Sinne von nicht einspeisen.

Wie wäre es wenn die Energiekonzerne/Politik sich um Pufferspeicher kümmern? Bei den Konzernen werden Milliarden verdient aber wir als Endnutzer sollen es regeln?

Ich speise atm 8,5kWh ein und denke nicht dran das abzuschalten.
 
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@Stanzlinger Es geht mir um die Leistung und weniger um die Energiemenge. Wenn das e auto mit 11kw lädt (standard) kommen bei 3500 watt nur ein Bruchteil aus der Batterie und das meiste aus dem Netz
 
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pizza4ever schrieb:
@Stanzlinger Es geht mir um die Leistung und weniger um die Energiemenge. Wenn das e auto mit 11kw lädt (standard) kommen bei 3500 watt nur ein Bruchteil aus der Batterie und das meiste aus dem Netz
Wenn die Technik miteinander spricht, dann lädt das Auto nur so viel, dass nichts aus dem Netz kommt. Oder so, dass ein Teil aus dem Netz kommt damit das Auto so voll wir die du es gerne hättest und du nie etwas einspeist/verschenkst - je nach Zielsetzung.

Mein Akku geht z.B. automatisch aus wenn das Auto lädt, der hat nur 800W und ist klein, mir ist lieber das Auto hat ein paar % weniger im Akku, als dass mein kleiner Hausakku leer ist, den ich eigentlich brauche um durch die Nacht zu kommen. Wenn ich unbedingt will dann kann ich das aber auch umstellen und das Auto mit nur 1,xkW laden (ich kann sogar, das ist nicht unbedingt Standard, noch weiter runter und nur mit 800W laden von Akku zu Akku).

Ich habe bewusst eine kleine Akkuleistung gewählt, weil ich damit komplett durch die Nacht komme. Die paar Spitzen fallen bei mir nicht ins Gewicht und würden alles nur verteuern und unwirtschaftlich machen.
 
ThomasK_7 schrieb:
@Skidrow1988
Du hast welchen Marktüberblick?
Einen eigenen mittleren Betrieb im Saarland und IHK Prüfer im Saarland. Durch die Prüfer Geschichte, bin ich auch gut vernetzt. Natürlich wird auch viel über die Methodik etc gesprochen.

PS: Ja, IHK und nicht HWK Prüfer.
 
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HAL9000Ti schrieb:
Mich würde interessieren ob man auch mehrere der Geräte installieren kann und die dann sinnvoll miteinander "reden". So könnte man an jede Phase eins hängen und dann mit knapp 11kW (3x 3600W) auch mal eine E-Auto fix laden.
Genau das würde mich auch interessieren, denn mit relativ wenig Aufwand ist dadurch ein höheres Leistung möglich, vor allem für Peak Verbrauch wie kochen oder e auto
 
@Skidrow1988 In neueren Häusern, die so ab 2010-2015 gebaut wurden, mag das sein, hier gehts aber ja um Bestandshäuser jeglichen Alters, wo man diese Solarbank einstecken können soll.
Bei Häusern die Älter als 15 Jahre sind, ist fast überall 1,5 verlegt und vor 1990 ist man idR schon froh, wenn die Zuleitung für die Herdanschlussdose 5x2,5 statt 5x1,5 ist.

Bei uns in der Firma(Industrie) verwenden wir auch erst seit ca 2020 2,5 für Steckdosen und das auch nur, weil die ersten Handwerksbetriebe, die uns hin und wieder bei Installationsarbeiten unterstützen seitdem auf 2,5 umgestiegen sind, vor 2020 hat hier auch noch ausnahmslos jeder Betrieb 1,5 verlegt.
Und die meisten Handwerker geben auch recht offen zu, dass sie persönlich an vielen Stellen eher 1,5 legen würden, wenn sie es selbst zahlen müssten.


Lampenkreise hätte ich bei mir übrigens sogar mit 0,75 gemacht, wenns da entsprechendes NYM Kabel in der Form gegeben hätte und ein B6er nicht das dreifache von nem B16er kosten würde.
Denn 1,5 sind ja auch schon übertrieben für die maximal 50W die am Ende dran hängen, da hab ich Material für weitere 3600W verlegt die ich nie abrufe. Ich hab die Materialverschwendung zumindest etwas abgemildert dadurch dass ich die Rollos noch mit dran hänge, dann sinds immerhin 200-250W.
Ergänzung ()

pizza4ever schrieb:
@Stanzlinger Es geht mir um die Leistung und weniger um die Energiemenge. Wenn das e auto mit 11kw lädt (standard) kommen bei 3500 watt nur ein Bruchteil aus der Batterie und das meiste aus dem Netz
Und du hast jedesmal wenn du das Auto zuhause ansteckst den Fall, dass du es in 1-2 Stunden direkt wieder benötigst und es nie mal längere Zeit steht, sodass du auch immer mit 11kW laden musst?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wird man die 3500W Ausgangsleistung in der App standardmäßig aktivieren können (also auch mit Schuko) oder wird man da zwingend eine Wieland-Variante kaufen müssen?
 
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