ASUS Mainboard falsche Temperatur Ryzen 3600 Lüftersteuerung

charlyjohn

Cadet 3rd Year
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Mainboard: ASUS B350 F-Strix
CPU: Ryzen 1600 (4,1 Ghz + 2,8V demonstration)
Kühler: Be Quiet Silent Loop 240

Guten Tag Community,
aktuell gab es ja schon mehrere Diskussionen über ein Tool von ASUS Namens AI Suite 3 der die CPU Temperatur falsch abliest bzw. nur die Package Temp verwendet und keine Möglichkeit existiert die richtige CPU Temp zu verwenden (Wovon ich ein Würgereiz kriege)
Wie ich auch noch festellen konnte verwendet das BIOS Ebenfalls die Package Temp weshalb die Lüftersteuerung über das BIOS für mich unnütz scheint.

Ich konnte das Feststellen, in dem ich im BIOS die Pumpe auf 65°C-> 100%, 45°C-> 90%, 35°C-> 70% einstellte sowie die Lüfterkurve mit 65°C-> 100%, 45°C-> 50%, 35°C->30°C.
Die Pumpe sowie die Lüfter hinterlassen eine klare Geräuschekulisse und da kann ich locker festellen wie schnell meine Lüfter sowie die Pumpe liefen im Prime95 -> 85°C auf 75%(pumpe) und 40% (Lüfter)

Wie man in diesem Bildern feststellen konnte, ist der IDLE Wert so ziemlich passend zur CPU Temperatur, aber bei LAST mit einem Unterschied von 30°C könnte ich daraus nie im Leben eine Ideale Lüfterkurve für meine Wasserkühlung erstellen. Nebenbei, wenn meine CPU eine Temp von 56°C anzeigt das Mainboard eine Temp von 53°C. Das heißt einfach gesagt, das schlechte verhältnis von der PackageTemp und die CoreTemp ermöglich mir keine Ideale Lüfterkurve.
Im BIOS selbst kann man leider nicht die PackageTemp zu CoreTemp ändern sowie das Tool AI Suite.
Das Manuelle Lüfterregeln über AI Suite funktioniert nebenbei Taddellos, wenn ich die Geschwindigkeit auf 100% stelle, geht die Temperatur rasant auf 60°C runter, alle Lüfter sind bei mir nebenbei PWM Gesteuert (4 Pin)
Am liebsten hätte ich gerne das Tool FAN Expert benutzt, aber da werden keine Lüfter erkannt.
Genau die gleichen Probleme konnte ich ebenfalls beim ASUS Z170Pro (7700K), ASUS X570 F-Gaming(3700X), meine alte CPU(1600) festellen.
Mit dem Support hab ich ebenfalls Telefoniert und da will ich jetzt nur noch einen RIESEN Bogen um ASUS machen!
Ich kenne natürlich alternativen wie diese überteuerten Lüftersteuerungen von Corsair, NZXT etc., aber das Günstigste für mich wäre mein Mainboard zu verkaufen und auf ein B450/X450/B550 Board von einem anderen Hersteller umzusteigen.

Meine Fragen lauten:
Wie sieht es bei dem anderen Herstellern aus, wie MSI, Gigabyte und Asrock?
Nutzt das BIOS die richtigen Temperaturen, wenn die ebenfalls die PackageTemp verwenden, können diese Lüftersteuerung Tools die CoreTemp anstelle des PackageTemp verwenden?
 

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Falls das irgendwie weiter hilft?
Ein Aquaero 6 LT in Verbindung mit der Aquasuite kann explizit Werte aus HWiNFO64 zur Regelung von DC und PWM Lüftern/Pumpen benutzen. Würde also Punktgenau das machen können was Du willst.

Fällt aber leider in die von dir als ´Überteuert´ titulierten Lüftersteuerungen.

Bei mir kann ich alle angezeigten Werte zur Lüfteransteuerung benutzen. Kann aber auch die GPU Auslastung oder die Hotspot Temperatur nehmen. Im bereich REGLER kan man Lüfter/Pumpen Kurven für jedes denkbare Szenario programmieren.

So gesehen hat die ´Überteuerung´ evtl. Gründe? OnBoard ist halt nur ´beigelegt´ als Werbe Gag damit die MB Hersteller was Innovatives vorweisen können... Das dann aber so läuft wie bei Dir.

CPU
i7-6850K.JPG

GPU
regelwerte.JPG
Werte: Woher?
ALerklär.JPG
Alle Werte
alle.JPG


PS: Zur ´Pumpenregelung´ hatte ich auch eine Zeit lang und erwies sich als eher nutzlos. Offenbar sind die CPU Kühlgebilde auf ein relativ schmalbandigen Bereich ausgelegt. Unterschreitet man diesen läuft die CPU wärmer als könnte. Außer das man, rein technisch, auch eine Pumpe regeln kann, hat das für den Anwender kein wirkenden Vorteil. Im Gegenteil, unterschreitet man den für den jeweiligen Kühler optimalen Durchsatz singt der Wirkungsgrad exponentiell...
 
Zuletzt bearbeitet:
Es macht sogar mehr Sinn, wenn die Regelung die Package Temp verwendet. Gegen die hohen Kerntemperaturen kann auch der beste Kühler (ohne Kompressor-Kühlsystem) nur wenig ausrichten. Er dreht nur unnötig auf, und wird immer ineffektiver, je näher die Kühlkörpertemperatur an der Zimmertemperatur ist.

Overkill-Kühler (den hast Du ja schon) + Festdrehzahl halte ich für die sinnvollste Methode beim Ryzen 3000. Dann nervt der Lüfter nicht durch ständige Tempowechsel.
 
JMP $FCE2 schrieb:
Es macht sogar mehr Sinn, wenn die Regelung die Package Temp verwendet. Gegen die hohen Kerntemperaturen kann auch der beste Kühler (ohne Kompressor-Kühlsystem) nur wenig ausrichten. Er dreht nur unnötig auf, und wird immer ineffektiver, je näher die Kühlkörpertemperatur an der Zimmertemperatur ist.

Overkill-Kühler (den hast Du ja schon) + Festdrehzahl halte ich für die sinnvollste Methode beim Ryzen 3000. Dann nervt der Lüfter nicht durch ständige Tempowechsel.

Ich finde das eher Sinnlos.
1. Der Messbereich ist deutlich kleiner und verzögert in vergleich zur Kern Temperatur.
2. Die Position des PackageSensor ist nicht genormt, z.B bei Intel ist es direkt eine Ebene über dem Kern und ermöglicht eine Abweichung von 5°C
oder was Passiert, wenn man zwei (drei mit Speichercontroller) Dioden besitzt wie der 3900X, man platziert den Packagesensor außerhalb der Diode und dann hat man eine Abweichung von 30°C wie bei mir..., wäre die Innerhalb der Diode, dann wäre es nie im Leben passiert, da kann ich doch besser den Heatspreader mit einem Thermal Sensor ausstatten.
3. Wenn ich ein Tool wie ASUS AI Suite betreibe und noch nebenbei Optisch "6 Kerne" mit einer Temperatur angezeigt bekommen, dann erwarte ich auch die Kerntemperatur oder zumindest Diodentemperatur und kein Package schwachsinn.
 
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