S
S1l3nt
Gast
Ich verdiene 1600 brutto,sind netto um die 1150€ und würde weiterhin arbeiten.Mir ist das sonst zu langweilig ohne arbeit.
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Ja das wird dann wohl eine ziemlich radikale Arbeitszeitverkürzung. So auf 0 Stunden.ThomasK_7 schrieb:meine Antwort: Arbeitszeitverkürzung für Alle, hier schon von mir geschrieben
Klar, hier die wichtigsten:ThomasK_7 schrieb:Hast Du schon einmal nachgesehen, wie viele deutsche Berufskraftfahrer es überhaupt gibt ?
In der ersten Stufe, autonome Fahrzeuge, natürlich nicht. Später natürlich.ThomasK_7 schrieb:Lädt der Roboter dann auch das Gepäck ein und aus ?
Ja warum den nicht?ThomasK_7 schrieb:Werden/sollen Schulkinder wirklich von einem Roboterbus gefahren werden ?
Was kritisierst du an Oxfam?ThomasK_7 schrieb:Tja, das ist in meinen Augen eine Folge von Vertrauen in falsche Informationen von nicht seriösen Internetseiten.
Du hast recht, es gibt mehrere Faktoren.ThomasK_7 schrieb:Korruption, Regelungen aus der Feudalzeit, keine freien Wahlen und instabile politische Verhältnisse (Putsche, Bürgerkriege), nicht konvertierbare Währungen, kein Sozialstaat, das sind in Ergänzung zu Naturkatastrophen die Grundfeiler von Hunger und Armut.
Was definierst du denn als "entwickelten Kapitalismus"? Grenzt du das zeitlich ab? Oder ist es die Kombination mit repräsentativer Demokratie? Oder ist es die Neoliberale Wirtschaft? Oder zählt auch schon die Neoklassik? ...ThomasK_7 schrieb:Wenn Du Deine oder besser noch seriösere links durchgearbeitet hättest, wüsstest Du, das 98% der Hungernden 1 Personen Landwirtschaftshaushalte sind.
Nun sage mir bitte einmal, wo im entwickelten Kapitalismus noch diese Produktionsform anzutreffen ist ?
http://www.undp.org/content/undp/en...millennium-development-goals-report-2015.html. Hier die Links zu den Varianten des 2017er Oxfam Berichts (über 2016).The number of people now living in extreme poverty has declined by more than half, falling from 1.9 billion in 1990 to 836 million in 2015.
Sehr genau beobachtetThomasK_7 schrieb:Der Umgang mit Statistiken will gelernt sein, um sich nicht auf das Glatteis führen zu lassen !
du betrachtest beim reichtum nur den spitzenausschlag und ziehst daraus das fazit? wäre es da nicht viel sinnvoller die obere hälfte zu betrachten statt einige "ausreißer" in der spitze? nimm die krassesten 0,1% an der spitze und die 11.000 $ wirken geradezu lächerlich.Während am unteren Ende (ca. 50% der Weltbevölkerung) seit 2000 nur etwa 3 USD pro Jahr mehr zu Verfügung stehen, sind es am oberen Ende (ca. 8%) über 11.000 USD pro jahr im gleichen Zeitraum.
Fazit: Die Armut nimmt zwar ab, aber der Reichtum nimmt mit einem sehr viel höheren Tempo zu.
Das nenne ich mal eine rasante Entwicklung. Innerhalb eines Jahres! Respekt.ThomasK_7 schrieb:Exkurs:
In meinem Bundesland war 2016 jedes 4. Kind auf ALG2 angewiesen.
2016 war es noch jedes 7. Kind und die Entwicklung verlief konstant in die positive Richtung.
stellen wir also fest: das extrem fällt extremer aus als der rest.Eine Konzentration des Kapitals an der Spitze belegen diese Zahlen dennoch ... und das würde mit einer 50/50 Betrachtung eben nicht so gut sichtbar.
was bekommen denn den flüchtlingsfamilien für zuwendungen? die flüchtlingswelle dürfte die zahlen für 2015, 2016 und 2017 zusehens verschlechtern vermute ich?Wir kommen hier bei uns im übrigen auf 30-40% Kinder in SGBII.
Ja eben, und ich werde hier das Gefühl nicht los das du gerade versuchst die Zahlen irgendwie so zu drehen das sie besser in ein Weltbild passen.Lübke schrieb:nicht falsch verstehen, ich will nur eure interpretation der statistiken hinterfragen. statistiken sind ein zweischneidiges schwert...
Verrätst Du uns bitte, wo das ist? Dann könnte man auch etwas zu den Ursachen sagen.Wir kommen hier bei uns im übrigen auf 30-40% Kinder in SGBII. Tendenz steigend.
Ich verstehe die grundsätzliche Intention derartiger Betrachtungen. Aber da das extrem hier ein Ausmass erreicht hat wo einzelne mehr akkumuliert haben als ganze Staaten bzw. Regionen der Welt weiß ich nicht ob das wirklich so statthaft ist.Lübke schrieb:wenn wir belastbare zahlen wollen, sollten wir im grunde sogar das extrem ausblenden, da es die zahlen über die breite masse verfälscht. die untere hälfte hat also marginales wachstum. was ist mit dem deutschen durchschnittsarbeiter? der gehört zur oberen hälfte. genau wie der harz 4er möchte ich anmerken. obere hälfte. welches wachstum verzeichnen wir hier? das ist interessant. nicht was bill gates und co treiben.
ich drehe gar nichts, ebensowenig wie du. du legst die statistik aus und ignorierst dabei (sicher unbeabsichtigt) die tatsache der flüchtlingskriese, die massiven einfluss auf die zahlen hat, damit sie deine sichtweise stützt. die frage ist, wenn wir diesen faktor berücksichtigen, stütz sie dann immernoch deine sichtweise?Ja eben, und ich werde hier das Gefühl nicht los das du gerade versuchst die Zahlen irgendwie so zu drehen das sie besser in ein Weltbild passen.
es ist so viel/wenig statthaft wie jede andere interpretation. wie gesagt, eine statistik sagt immer nur das aus, was man mit seiner auslegung erreichen will.Ich verstehe die grundsätzliche Intention derartiger Betrachtungen. Aber da das extrem hier ein Ausmass erreicht hat wo einzelne mehr akkumuliert haben als ganze Staaten bzw. Regionen der Welt weiß ich nicht ob das wirklich so statthaft ist.
macht die auslegung der zahlen schon sehr dürftig. und das ist sicher nicht die einzige schwäche der statistik.1. Die "Armutsgrenze" wird von Oxfam pauschal mit 1,90 USD pro Tag angegeben. Der Bericht gibt nur die Zahlen an, welche sich auf DIESE Armutsgrenze beziehen. Bei dieser Grenze handelt es sich um ein absolutes Minimum ... Oxfam selbst räumt ein, dass in vielen Regionen die Armutsgrenze sehr viel höher angesetzt werden müsste.
Für mich rechtfertigen diese Zahlen höchstens die Kritik am Neoliberalismus ...
Die relative Armut nimmt immer mehr zu,
Oha, hier sehe ich aber einen Argumentationsfehler.Lübke schrieb:von daher sind statistiken zwar nett aber in den meisten fällen sind die interpretationen mehr willkür und wunschdenken denn aussagekräftige fakten. je nach dem welche tatsachen man ignoriert, kommt das gewünschte ergebnis oder auch das genaue gegenteil aus ein und der selben statistik.
Das ist auch nicht ganz korrekt. Hilfswerke 'relativieren' gegen einen errechneten Betrag der als Minimum für einen Haushalt angesehen wird, welcher über dem Existenzminimum liegt. Es geht also nicht um den Vergleich gegenüber anderen an sich. Sondern ob das Geld das ein Haushalt zur Verfügung hat reicht für einen gewissen Mindeststandard der z.B. in Deutschland zu erwarten wäre.Lübke schrieb:relative armut heist für sich genommen nicht wirklich arm, nur ärmer als andere.
Das wird ohnehin passieren müssen. Schau dir mal den Ressourcen verbrauch der ersten Welt an und überleg mal ob das auf Dauer so weiter gehen kann.mikehaupter schrieb:Würde mich mal interessieren, ob die Leute, die ein bedingungsloses Grundeinkommen fordenr ihren Wohlstand reduzieren möchten, indem sie einen Ausgleich mit einem Land wie Äthiopien eingehen.